Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon McMurdo » Di 11. Jul 2023, 11:02

Rudi Knoth hat geschrieben:Und die Experimente, die die RT bestätigen? Kannst du denn Experimente nennen, die der RT widersprechen? Damit meine ich "reale Experimente".

Für Kurt widerlegen die Experimente welche die ART bestätigen die ART. Ist doch logisch.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 11. Jul 2023, 11:44

Es gibt schon mindestens eine reale Beobachtung, die anscheinend der ART widerspricht, z.B. die zu schnelle Bewegung von Sternen um das Zentrum einer Galaxie. Das widerspricht sogar Newton. Um an der Newtonschen Mechanik und der ART festhalten zu können, muss man sog. Dunkle Materie annehmen, von der bis jetzt aber niemand weiß, was das sein soll.

Man kann natürlich auch einfach annehmen, dass keine Dunkle Materie existiert und die ART eben falsch ist, aber dann hat man ein noch viel größeres Problem: Man muss alles, was sich bis jetzt mit der ART sehr gut erklären lässt ganz anders erklären... aber wie? Man müsste sehr viele Parameter ändern und alles würde extrem kompliziert.

Für das Festhalten an der ART spricht, dass man nur eine einzige zusätzliche Annahme machen muss: Dunkle Materie.

Aber das ist hier off-topic. Es geht im Faden ja um die SRT ganz unabhängig davon, ob sie nun die richtige Theorie vor dem Herrn ist oder nicht. Wenn man die Spielregeln vom Schachspiel diskutiert, dann ist es ja auch ganz unwichtig, ob Schach ein guter Zeitvertreib ist oder nicht.

Die trolligen Zwischenrufe von Kurt, dass ja alles Blödsinn wäre und in Wirklichkeit gaaaanz anders, die sollten besser ignoriert werden. Don't feed the Trolls.
 
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon McMurdo » Di 11. Jul 2023, 12:16

Frau Holle hat geschrieben:Es geht im Faden ja um die SRT ganz unabhängig davon, ob sie nun die richtige Theorie vor dem Herrn ist oder nicht.

Ganz sicher wird sie sogar falsch sein. So wie alle anderen Theorien über diese Welt die wir haben. Am Ende sind sie ja nur Modelle die die Wirklichkeit manchmal besser manchmal schlechter beschreiben.
Aber eine letztendliche Wahrheit werden wir vermutlich niemals finden. Dafür ist Religion zuständig.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 11. Jul 2023, 21:13

Frau Holle hat geschrieben: 
Rudi Knoth hat geschrieben:
Da heute mein Name gefallen ist, will ich noch etwas zu den Kommentaren sagen:

Die Eigenzeit der "bewegten Uhren", die gegeneinander ruhen, ist immer dieselbe. Das können Atomuhren wie auch Uhren mit Unruh und Quarzuhren sein.

Das ist ja nun nichts Neues und auch von niemandem bestritten. Hast du denn nicht verstanden, worin eine Uneinigkeit besteht? Daniel K. sucht ja Bestätigung bei dir für seine These.


Das Beispiel geht so:

Zwei Uhren E und M ruhen zueinander und zeigen beide genau 0 an. Eine dritte Uhr V bewegt sich von E zu M und zeigt bei E ebenfalls genau 0 an. Am Ziel bei M zeigt V genau 20 Zeiteinheiten an und M zeigt dort genau 27 an. Daniel K. meint jetzt, dass während der Reise im Ruhesystem S der Uhren E&M nicht 27 Zeiteinheiten vergangen sind, sondern weniger als 20, weil M ja aus Sicht von V dilatiert lief und V nur von 0 bis 20 gezählt hat. V darf also nicht schließen, dass sie selber zwischen den Treffpunkten langsamer lief als E und M in ihrem Ruhesystem.

Dem kann man doch nicht ernsthaft zustimmen, oder?


Es sollte doch klar sein, dass V jetzt bei M nun mal mit 20 weniger vergangene Eigenzeit anzeigt als M mit 27. Und V war immerhin Zeuge, als zu Beginn der Reise E genau 0 zeigte und V selber ebenfalls. Also lief doch die Eigenzeit für E&M von 0...27 und somit schneller als für V von 0...20.

Dein altes Problem, Du willst aus der Gleichzeitigkeit von S auf die von S' schließen. Und es geht ja um ganz konkrete Aussagen von Dir, wo Du behauptest, auch für dem in der Rakete im Ruhsystem der Uhr V ging die Uhr V dilatiert mit den 20 s welche sie gezählt hat und die Uhr M ging schneller als die Uhr V und hat 27 s gezählt. Selbstverständlich kann V nicht daraus schließen, dass sie ihn ihrem eigenen Ruhesystem langsamer lief und dilatierte, und die im eigenen Ruhesystem bewegte Uhr M schneller lief. Wir haben hier nur zwei zueinander bewegte Systeme und es gilt das Relativitätsprinzip. Es ist egal wie viele Uhren Du ruhend und bewegt in einem System betrachtest, die ruhenden Uhren messen immer die Eigenzeit und gehen ruhend im eigenen System nie dilatiert und die bewegten Uhren im System gehen gegenüber dem ruhenden Beobachter im Vergleich zu den ruhenden Uhren eben immer langsamer, ohne wenn und aber, da gibt es keine Ausnahme, nur weil Du da zwei Uhren ruhend im System betrachtest und nur eine die bewegt ist.


Das sind Deine Behauptungen und die sind falsch:

Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dafür müsste sie ja eigentlich langsamer als die Uhr M gehen, weil die ruht ja und geht nicht dilatiert und eine ruhende Uhr die dilatiert im eigenen Ruhesystem geht, muss langsamer als eine ruhende Uhr im eigen System gehen, die nicht dilatiert.

Sinnfreies Geschwurbel. Die Uhr M ruht in S und ging nicht dilatiert in S im unbestrittenen Fall A. Man beachte die Vergangenheitsform, sie ging nicht dilatiert, bis jetzt, im Zeitraum zwischen E₀₀ und E₀₃. Und auch nicht in S' und in keinem anderen System.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Und nein, das hat nichts mit Umbenennung zu tun. S bleibt S und M bleibt ruhend in S und die Zwischenzeiten für M sind in allen Systemen A) Δt = 27 (nicht dilatiert) und B) Δt = 20 (dilatiert). Du hast die Ereignisse selber so berechnet! Es sind deine Werte, die meine Werte nur bestätigen, auf die man auch ganz ohne Rechnung kommen kann.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » Mo 10. Jul 2023, 18:09 hat geschrieben:
Mit dem Begriff "Dilatation" oder "dilatiert" muss man vorsichtig sein, ist klar, weil es Missverständnisse geben kann. Die Missverständnisse sollten allerdings längst ausgeräumt sein. Bei den Uhrenvergleichen in Fall A und B ist es eben so, dass sich jeweils bei der einzelnen Uhr, die zweimal abgelesen wird, weniger Differenz auf der Anzeige ergibt, und zwar invariant für alle Systeme. Diese Uhr mit weniger Differenz nenne ich deshalb dilatiert. Und weil es invariant in allen Systemen so ist, kann eine Uhr in diesem Sinn eben auch im eigenen Ruhesystem "dilatiert" sein.

Das ist einfach falsch, die Antworten auf den eben von Dir zitierten Unfug kann man hier nachlesen.


Die in S bewegten Uhren H und V gehen gegenüber den in S ruhenden Uhren E und M dilatiert:

1. (E) t₀₀, (M) t₀₁ = 00,00 sE₂₁ (H) [t'₂₁ = + 12,19 s] gleichzeitig mit E₀₀ (V) [t'₀₀ = ± 00,00 s]
2. (E) t₁₂, (M) t₀₂ = 12,19 sE₃₅ (H) [t'₃₅ = + 21,21 s] gleichzeitig mit E₃₆ (V) [t'₃₆ = + 09,03 s]
3. (E) t₂₂, (M) t₂₄ = 20,00 sE₂₂ (H) [t'₂₂ = + 27,00 s] gleichzeitig mit E₂₃ (V) [t'₂₃ = + 14,81 s]
4. (E) t₀₄, (M) t₀₃ = 27,00 sE₂₅ (H) [t'₂₅ = + 32,19 s] gleichzeitig mit E₀₃ (V) [t'₀₃ = + 20,00 s] (Δt = 27,00 s) > (Δt' = 20,00 s)
5. (E) t₂₆, (M) t₂₇ = 47,00 sE₂₇ (H) [t'₂₇ = + 47,00 s] gleichzeitig mit E₂₈ (V) [t'₂₈ = + 34,81 s] (Δt = 20,00 s) > (Δt' = 14,81 s)

Eindeutig ist zu erkennen, dass die Uhren V und H immer weniger Sekunden zählen, als die in S ruhenden Uhren E und M. Die für die erste Reise von E₀₀ nach E₀₃ zählen die Uhren M und E genau 27 s Eigenzeit, die Uhren V und H zählen nur 20 s hoch. Für die zweite Reise zählen die Uhren M und E 20 s Eigenzeit und die beiden bewegten Uhren V und H nur 14,81 s.


Die in S' bewegten Uhren E und M gehen gegenüber den in S' ruhenden Uhren H und V dilatiert:

1. (H) t'₃₇, (V) t'₀₀ = 00,00 sE₀₀ (E) [t₀₀ = ± 00,00 s] gleichzeitig mit E₀₂ (M) [t₀₂ = + 12,19 s]
2. (H) t'₂₁, (V) t'₅₇ = 12,19 sE₅₆ (E) [t₅₆ = + 09,03 s] gleichzeitig mit E₅₈ (M) [t₅₈ = + 21,21 s]
3. (H) t'₃₀, (V) t'₀₃ = 20,00 sE₆₂ (E) [t₆₂ = + 14,81 s] gleichzeitig mit E₀₃ (M) [t₀₃ = + 27,00 s] (Δt' = 20,00 s) > (Δt = 14,81 s)
4. (H) t'₂₂, (V) t'₃₂ = 27,00 sE₂₂ (E) [t₂₂ = + 20,00 s] gleichzeitig mit E₃₁ (M) [t₃₁ = + 32,19 s]
5. (H) t'₂₇, (V) t'₇₀ = 47,00 sE₆₈ (E) [t₆₈ = + 34,81 s] gleichzeitig mit E₂₇ (M) [t₂₇ = + 47,00 s] (Δt' = 27,00 s) > (Δt' = 20,00 s)

Hier dasselbe Geschehen nun aus S', eindeutig ist zu erkennen, dass die Uhren E und M immer weniger Sekunden zählen, als die in S' ruhenden Uhren H und V. Die für die erste Reise von E₀₀ nach E₀₃ zählen die Uhren H und V genau 20 s Eigenzeit, die Uhren E und M zählen nur 14,81 s hoch. Für die zweite Reise zählen die Uhren H und V genau 27 s Eigenzeit und die beiden bewegten Uhren E und M nur 20 s.


Das ist der Weg ...
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 11. Jul 2023, 21:35

Frau Holle hat geschrieben:
Die Frage ist nicht:

Wieviel Eigenzeit hat die Uhr am Zielort in S weitergezählt aus Sicht des in S bewegten Beobachters? Die beantwortest du aber seit Monaten und die Antwort ist zwar richtig, aber total daneben, weil du die falsche Frage stellst. Tema verfehlt, setzen, sechs!



Unfug Holle, Deine Aussagen sind eindeutig:

Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dafür müsste sie ja eigentlich langsamer als die Uhr M gehen, weil die ruht ja und geht nicht dilatiert und eine ruhende Uhr die dilatiert im eigenen Ruhesystem geht, muss langsamer als eine ruhende Uhr im eigen System gehen, die nicht dilatiert.

Sinnfreies Geschwurbel. Die Uhr M ruht in S und ging nicht dilatiert in S im unbestrittenen Fall A. Man beachte die Vergangenheitsform, sie ging nicht dilatiert, bis jetzt, im Zeitraum zwischen E₀₀ und E₀₃. Und auch nicht in S' und in keinem anderen System.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Und nein, das hat nichts mit Umbenennung zu tun. S bleibt S und M bleibt ruhend in S und die Zwischenzeiten für M sind in allen Systemen A) Δt = 27 (nicht dilatiert) und B) Δt = 20 (dilatiert). Du hast die Ereignisse selber so berechnet! Es sind deine Werte, die meine Werte nur bestätigen, auf die man auch ganz ohne Rechnung kommen kann.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » Mo 10. Jul 2023, 18:09 hat geschrieben:
Mit dem Begriff "Dilatation" oder "dilatiert" muss man vorsichtig sein, ist klar, weil es Missverständnisse geben kann. Die Missverständnisse sollten allerdings längst ausgeräumt sein. Bei den Uhrenvergleichen in Fall A und B ist es eben so, dass sich jeweils bei der einzelnen Uhr, die zweimal abgelesen wird, weniger Differenz auf der Anzeige ergibt, und zwar invariant für alle Systeme. Diese Uhr mit weniger Differenz nenne ich deshalb dilatiert. Und weil es invariant in allen Systemen so ist, kann eine Uhr in diesem Sinn eben auch im eigenen Ruhesystem "dilatiert" sein.

Das ist einfach falsch, die Antworten auf den eben von Dir zitierten Unfug kann man hier nachlesen.


Frau Holle hat geschrieben:
Wir haben zwei absolute Ereignisse in der Raumzeit und die Frage ist:

1. Wieviel Eigenzeit ist inzwischen in S vergangen für alle Beobachter?
2. Wieviel Eigenzeit ist inzwischen in S' vergangen für alle Beobachter?


Fall A ➞ Die Ereignisse sind E₀₀ und E₀₃ und die Antwort ist für alle Beobachter eindeutig:

1. In S sind inzwischen 27 Einheiten Eigenzeit vergangen.
2. In S' sind inzwischen 20 Einheiten Eigenzeit vergangen.

Es gibt keine relativen Ereignisse, Ereignisse sind Punkte in der Raumzeit, die Koordinatenwerte sind für jeden Beobachter in jedem System an jedem Ort zu jeder Zeit unveränderlich und präsent. Was Du hier wieder hast ist das alte Lied, in einem System bewegt sich zwischen zwei im Abstand von 18,14 Ls ruhenden Uhren A und B die Uhr C mit 0,672 c in 27 s und die Uhr C zählt 27 γ⁻¹ s = 20 s an Einheiten, sie geht im System eben als bewegte Uhr dilatiert. Das zeigen die Uhren auch alle so direkt an und diese Werte sind unstrittig, für jeden Beobachter in jedem System ...

Das ist etwas anderes, als das was ich oben von Dir zitiere, Du machst aus diesen Fakten hier mehr, denn Du gehst nun in das Ruhesystem S' zu dem in der Rakete oder der Uhr C oder V und erklärst, weil seine Uhr weniger anzeigt als die andere Uhr, ist seine Uhr auch in seinem Ruhesystem dilatiert, eben langsamer als die in seinem System bewegten Uhren gelaufen, die zeigen ja 27 s an, also sind die auch im Ruhesystem der Uhr die 20 s anzeigt schneller gelaufen. Genau das ergibt sich so aus Deinen Aussagen oben. Und genau das ist so einfach falsch. Und es wird auch nicht richtig, wenn Du das noch bis 2024 behauptest. Es bleibt so falsch, wie das PDF von Kurt.

Fakt ist, im Ruhesystem S' geht die dort ruhende Uhr nicht dilatiert und die bewegten Uhren nicht schneller als die ruhende Uhr, auch wenn die bewegten Uhren mehr auf der Anzeige haben, als die ruhende Uhr.

Wäre es so wie Du behauptest, könnte man ja beide Systeme unterscheiden, Du hättest ein System in dem die Uhr V real langsamer gelaufen ist und die dort bewegten Uhren schneller, damit könntest Du das System von S' als das wirklich bewegte System auszeichnen und das System S als einzig wahres Ruhesystem. Das steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip.

Sage ich nicht, um Dich zu ärgern, sondern weil es nun mal so ist.


Frau Holle hat geschrieben:
Fall B ➞ Die Ereignisse sind E₀₃ und E₂₇ die Antwort ist für alle Beobachter eindeutig:

1. In S sind inzwischen 20 Einheiten Eigenzeit vergangen.
2. In S' sind inzwischen 27 Einheiten Eigenzeit vergangen.

Was Du hier wieder hast ist das alte Lied, in einem System bewegt sich zwischen zwei im Abstand von 18,14 Ls ruhenden Uhren A und B die Uhr C mit 0,672 c in 27 s und die Uhr C zählt 27 γ⁻¹ s = 20 s an Einheiten, sie geht im System eben als bewegte Uhr dilatiert. Das zeigen die Uhren auch alle so direkt an und diese Werte sind unstrittig, für jeden Beobachter in jedem System ...

Hier hast Du nur wieder die Bezeichner getaucht und die Uhren starten im Fall beide nicht mit 0 s. Stellen wir beide bei E₀₃ wieder auf 0 s, haben wir genau den Fall A, nur nennst Du das System nicht S sondern S' in dem die beiden Uhren im Abstand von 18,14 Ls ruhen und dafür dann das System in dem die eine Uhr ruht nun S.


Frau Holle hat geschrieben:
So einfach ist das. Aber es geht halt nicht in deinen Kopf rein. Du scheitest hier an der RdG; es ist Dir nicht möglich zu begreifen, dass die Ereignisse absolut sind und die Zeitspanne dazwischen invariant ist.

Nein Holle, nicht ich scheitere, sondern Du, und ich habe keine Ahnung, wie man Dich da hinter der Fichte vor bekommen kann. Du drehst Dich nur im Kreis, wie Kurt, Du kommst da einfach nicht raus.


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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Di 11. Jul 2023, 21:38

McMurdo hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Aber eine letztendliche Wahrheit werden wir vermutlich niemals finden. Dafür ist Religion zuständig.
Die Religion ist für die Verblödung der Massen zuständig.
Der eingesteinte Müll ist Müll.
Das Universum arbeitet mit der ganz normalen Physik und das wunderbar seit ewigen Zeiten.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Kurt » Di 11. Jul 2023, 21:56

Daniel K. hat geschrieben:
Es bleibt so falsch, wie das PDF von Kurt.

Dieses PDF liegt dir wohl sehr im Magen, zeigt es doch welche Blödsinn die RT verzapft.

Wann kommt die reaktion zu demda?

Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:

Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren. Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.


Da hilft auch dein: alles Lüge, alles falsch nichts.
Du kannst nichts dagegen vorbringen was einer Hinterfragung stand hält, ohne das du dich lächerlich machst.

Kurt

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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 11. Jul 2023, 22:26

Daniel K. hat geschrieben:Dein altes Problem, [...] ganz konkrete Aussagen von Dir, wo Du behauptest, auch für dem in der Rakete im Ruhsystem der Uhr V ging die Uhr V dilatiert mit den 20 s welche sie gezählt hat und die Uhr M ging schneller als die Uhr V und hat 27 s gezählt.

Dein altes Problem mit meiner Ausdrucksweise. Du meinst, das ich die RdG nicht verstanden hätte und nicht wüsste, dass M aus Sicht von V dilatiert läuft. Ich weiß das! Du musst es nicht 1000 mal vorrechnen und mit deiner komischen Notation zeigen. Ich kann es selber ausrechnen. Es ist ein uralter Hut und nach wie vor für meine Fallunterscheidung völlig irrelevant. Damit kannst du sie nicht widerlegen!

Und du musst auch nicht meine Aussagen 1000 mal zitieren und damit jedes mal demonstrieren, das du sie falsch verstehst. Dass du sie falsch verstehst ist genau der Beweis, dass sie eben nicht eindeutig sind, wie du immer behauptest. Du willst sie halt falsch verstehen, schon klar.

Frau Holle hat geschrieben:Mit dem Begriff "Dilatation" oder "dilatiert" muss man vorsichtig sein, ist klar, weil es Missverständnisse geben kann. Die Missverständnisse sollten allerdings längst ausgeräumt sein. Bei den Uhrenvergleichen in Fall A und B ist es eben so, dass sich jeweils bei der einzelnen Uhr, die zweimal abgelesen wird, weniger Differenz auf der Anzeige ergibt, und zwar invariant für alle Systeme. Diese Uhr mit weniger Differenz nenne ich deshalb dilatiert. Und weil es invariant in allen Systemen so ist, kann eine Uhr in diesem Sinn eben auch im eigenen Ruhesystem "dilatiert" sein.

So sind meine Aussagen zu verstehen, schon immer. Es ist das alte Lied mit den Flugzeugen, was du auch nie verstehen wolltest. Es geht halt nicht in deinen Kopf, schon das mit der Invarianz nicht.

Nochmal: Wenn die Uhren am Boden synchronisiert 10 Std. zählen für den Flug und meine Uhr im Flugzeug nur 9 Stunden, dann sind das zwei Werte für absolut denselben kompletten Vorgang, und alle Beobachter sind sich darin einig, dass die Werte genau so sind. Auch ich sehe natürlich bei der Landung, dass meine Uhr nur 9 Std. gezählt hat seit dem Start und die Bodenuhr 10 Std. Das ist Fakt! Ich kenne ja alle Zeiten von Start und Landung, weil ich als Zeuge dabei war.

Weil 9 Std. eben weniger sind als 10 Std., nenne ich alle Uhren, die zu der Uhr Uhr mit 9 Std. permanent in Ruhe waren eben dilatiert im Vergleich mit denen, die zu der Uhr mit 10 Std. permanent in Ruhe waren.

Kapier' das einfach mal. Kannst gerne einen besseren Ausdruck dafür vorschlagen, aber die Tatsache ist und bleibt die, dass in einem System mehr und im anderen weniger Eigenzeit vergangen ist zwischen den Ereignissen Start und Landung. Am Ende der Reise steht das fest, felsenfest in Stein gemeißelt. Dass ich während der Reise die Uhr am Ziel dilatiert sehe ist sch...egal. Es tut nichts zur Sache und ändert gar nichts am eindeutigen Ergebnis.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 11. Jul 2023, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Kurt » Di 11. Jul 2023, 22:43

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 10. Jul 2023, 23:52

Mag ja stimmen, dass es das in der RT gibt, ist aber nicht von Bedeutung.
Es ist halt nunmal seit langem klar, dass es sich bei der RT um reines Wunschdenken handelt.


Und die Experimente, die die RT bestätigen? Kannst du denn Experimente nennen, die der RT widersprechen? Damit meine ich "reale Experimente".


Spontan: DCF-Anwendungen



Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bewegte Uhren gehen nicht wegen einer Theorie langsamer, egal wie das in welcher Theorie formuliert ist, sondern deswegen weil die Wege der Bewegung der beteiligten Komponenten unsymmetrisch wird.
Denk an das Boot das gegen die Strömung ankämpfen muss.
Die Zykluszeit im Fluss dauert immer länger wie im See.


Welche Bewegung von welchen Komponenten denn?

Von den frequenzbestimmenden Komponenten/Umständen.

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei Atomuhren handelt es sich um von Atomen gesendeten oder empfangenen elektromagnetische Wellen.


Es handelt sich um die Resonanzfrequenz(en) die beim Atom auftreten.
Bei der CS133 Uhr werden die dadurch in Schwingung gebrachten Atome ausgefiltert und deren Anzahl bewertet.

Rudi Knoth hat geschrieben:Ebenso bei, Mößbaereffekt, in dem Energiezustände von Atomkernen eine Rolle spielen.


Es gibt keine Energiezustände weil es keine Energie gibt.
Beim Mößbauer-Effekt liegt ein schmalbandiger Empfänger vor der in der Lage ist die durch Höhnenveränderung des Senders veränderte Sendefrequenzänderung zu erkennen bzw. umgekehrt.

Rudi Knoth hat geschrieben:Von den Myonen ganz zu schweigen, die selber Elementarteilchen wie die Elektronen sind. Also Keine Komponenten haben.


Die Grundkomponente (Grundbausteine der Materie) schwingt, ohne schwingen keine Materie, ohne schwingen keine "höheren" Materiebausteine.
Dieses Schwingen ist Bewegungsabhängig, das ergibt die Frequenzerniedrigung bei Bewegung.
Umgedreht: bewertet man die Schwingung ist der Bewegungszustand zu erkennen.
Im Zusammenhang mit der U2 habe ich das dargelegt.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Wenn Uhren synchronisiert sind dann zeigen sie, unabhängig irgendwelcher Vorschriften und Namen, Gleiches an.
Haben sie keine Anzeige dann takten sie, wenn es sich um gleiche Typen handelt, gleich, ja sogar die Phasenlage ihres Taktens ist dann gleich.


So einfach ist das nicht. Man muß ja eine Uhr nach einer anderen stellen. Das kann durch Signalaustausch erfolgen, in dem man gleiche Signalgeschwindigkeit für beide Richtungen annehmen muß. Oder man synchronisiert nach einer "externen Uhr".


Es ist inzwischen wesentlich einfacher, die Synchronisation ist durch GPS zu einem Kinderspiel geworden. Es wird zu einer anderen Referenz synchronisiert, zu der vom GPS-Zeitsystem.
Dargelegt und (mit anfänglichen Hindernissen behaftet) bei Gran-Sasso angewendet.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es springt einem direkt an, sehr viele Vorkommnisse und Umstände weisen unmissverständlich auf ein "Etwas" hin das als Äther angesehen werden kann.
Nicht nur kann, sondern auch darf, ja sogar muss.


Welche sind denn das?


Auf die schnelle: GPS und H&K

Rudi Knoth hat geschrieben:Was ist denn hier auf der Erde der "natürliche Bezug"? Ist es die Erdoberfläche oder doch ein "erdzentriertes Inertialsystem" (ECI),


Weder, noch.
Es ist der Bezug den die Masse der Erde in ihrem Umfeld bewerkstelligt, der ist nicht optimal, die Erde rotiert darin.

Rudi Knoth hat geschrieben:was das H&K-Experiment erklären hilft. Denn es gibt einen Unterschied zwischen den Uhren der beiden Flugzeuge.

Der Uterschied, besonders die Vorzeichen, zeigen genau was Sache ist.
Es gibt drei Geschwindigkeiten/Zustände zum Bezug.

- Flugzeuggeschwindigkeit in Ostrichtung
- Flugzeuggeschwindigkeit in Westrichtung
- Geschwindigkeit der Erde (Erdrotation)

Das ist der Beweis für die Bezugsbereitstellung von dem "Ding", von mir Trägersubstanz (Träger) genannt.
Nicht sichtbar weil keine Materie.
Erkennbar an seinem Wirken.
Rudi Knoth hat geschrieben: Und wie sieht denn der Übergang vom "irdischen Bezug" zum "solaren Bezug" aus?

Der irdische Bezug ist im solaren Bezug integriert (ist also darin eine "Fremdkörper", eine Störung).
Der solare Bezug in unserer Galaxie, unsere Galaxie im Superhaufen, der Superhaufen im Supersuper ...

Hirarchie:
Supersuperuniversenhaufen-Universenhaufen-Supersuper-Universen_Haufen-Galaxiehaufen_Galaxiehaufen-Galaxie-Sonnen-Planeten-Materie-Moleküle-Atomkerne-Proton usw.
Das Atom ist nur stabil weil zwei Kräfte gegeneinander wirken.
Lichtdruck und Gravitation (Eigenbeschleunigung).
Siehe mein Atommodell.

Natürlich fällt dadurch ein statisches Universum runter vom Tisch. Sowie alle darauf aufgebauten Vorstellungen. Natürlich auch die RT, denn die baut ja auch darauf auf.
Es wird extrem einfach und absolut logisch. Freuen wir uns darauf wenn es soweit ist.

Kurt

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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 11. Jul 2023, 22:50

Daniel K. hat geschrieben:Unfug Holle, Deine Aussagen sind eindeutig

Unfug K., dein Unverständnis meiner Aussagen ist eindeutig.

Daniel K. hat geschrieben:Es gibt keine relativen Ereignisse

Hat auch nie jemand behauptet. Sie sind absolut.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Fall B ➞ Die Ereignisse sind E₀₃ und E₂₇ die Antwort ist für alle Beobachter eindeutig:

1. In S sind inzwischen 20 Einheiten Eigenzeit vergangen.
2. In S' sind inzwischen 27 Einheiten Eigenzeit vergangen.

Was Du hier wieder hast ist das alte Lied, in einem System bewegt sich zwischen zwei im Abstand von 18,14 Ls ruhenden Uhren A und B die Uhr C mit 0,672 c in 27 s und die Uhr C zählt 27 γ⁻¹ s = 20 s an Einheiten, sie geht im System eben als bewegte Uhr dilatiert. Das zeigen die Uhren auch alle so direkt an und diese Werte sind unstrittig, für jeden Beobachter in jedem System ...

Hier hast Du nur wieder die Bezeichner getaucht und die Uhren starten im Fall beide nicht mit 0 s.

Wo die Uhren starten ist egal, weil es nur um die Zeit zwischen den Ereignissen geht. Dazu rechnet man einfach Endwert-Startwert, was du dich ja weigerst zu tun im Fall B.

Und ich habe nichts getauscht und nichts umbenannt. S bleibt S, worin nach wie vor M ruht und mit Endwert-Startwert = 20s weniger Zeit zählt als H, die nach wie vor mit V in S' ruht und mit Endwert-Startwert = 27s mehr Zeit anzeigt zwischen E₀₃ und E₂₇.

Dein Variablentausch ist ein Hirngespinst. Es sind ganz normale Zeitmessungen zwischen den Ereignissen.

Daniel K. hat geschrieben:Stellen wir beide bei E₀₃ wieder auf 0 s, haben wir genau den Fall A, nur nennst Du das System nicht S sondern S' in dem die beiden Uhren im Abstand von 18,14 Ls ruhen und dafür dann das System in dem die eine Uhr ruht nun S.

Du willst mal wieder alles ändern bis es so da steht, wie es dir passt. Deine bekannte Taktik. Die Zeiten werden hier aber nicht auf 0 gestellt und auch kein System umbenannt. Das machst du hier gerade und schiebst es mir in die Schuhe... alter Falter, was besseres fällt dir nicht mehr ein. Ich staune nur, dass dir immer wieder sowas Schräges einfällt. :lol:
 
Du drehst Dich nur im Kreis, wie Kurt, Du kommst da einfach nicht raus. Das ist der nicht Weg ...
 
Frau Holle
 
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