Diskussion zu Kurt´s Paper

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Kurt » Do 8. Okt 2026, 16:00

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie stellst du sicher das die Uhren sich in beiden Situationen gleich verhalten, die Strecke unverändert bleibt?

Indem man nichts daran verändert. Es ist ja ein Gedankenexperiment. In der Praxis muss man natürlich äußere Störeinflüsse so gut es geht abschirmen (Luftdruck, Temperatur, Magnetismus...).

Sollte sich dann trotzdem etwas ändern, dann eben von Natur aus so, dass die LG konstant bleibt oder eben nicht. Das wäre dann eine Bestätigung der konstanten LG oder eine Widerlegung.

Änderungen der Strecke könnte man ja leicht feststellen, einfach nachmessen oder ein Seil spannen. Wenn es reißt oder locker wird, dann hat sich die Strecke verändert. Die Theorie sagt, dass das nicht passiert.

Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Frau Holle hat geschrieben:
Fährt die "dicke Luft" im Wagon mit oder ist der auf Durchzug gestellt, also hinten und vorne offen damit das Signal auch weiterfliegen kann?

Auf Durchzug. Das Signal kann weiterfliegen.
 


OK. dann lass es fliegen.

Kurt

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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Frau Holle » Do 8. Okt 2026, 16:35

Kurt hat geschrieben:Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Okt 2026, 18:13

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.


Nach der Vorstellung von Kurt gehen gegenüber einem Medium "bewegte Uhren" langsamer. Wobei dies unabhängig von der Bauart der Uhren ist. Anders als in der "Äthertheorie" ist aber dieser Träger an Massen "gebunden".

Gruß
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Frau Holle » Do 8. Okt 2026, 18:59

@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.


Nach der Vorstellung von Kurt gehen gegenüber einem Medium "bewegte Uhren" langsamer. Wobei dies unabhängig von der Bauart der Uhren ist. Anders als in der "Äthertheorie" ist aber dieser Träger an Massen "gebunden".

Meine Antworten bezogen sich auf Kurts Frage, was konstante LG aussagt, am Beispiel vom Zug. Wie die konstante LG zustande kommt ist was anderes.

Dass seine Vorstellung von beeinflussten Uhren nicht funktionieren kann wurde ja schon bis zum Abwinken nachgewiesen. Wenn das stimmte, dann hätte es Auswirkungen nicht nur auf die LG, sondern auf jede Geschwindigkeit.

Ein Wattebausch im schnellen Zug an den Kopf geworfen könnte tödlich sein, weil er in der kurzen Zeit t (gemessen mit langsamen Uhr) auf gleich langer Strecke s eine enorme Geschwindigkeit v=s/t hätte. Das ist natürlich völlig absurd.

Kurt merkt das aber nicht, weil er nicht mal eine Geschwindigkeit ausrechnen kann, und wenn man ihm sagt wie's geht, dann kapiert er's nicht.
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Okt 2026, 21:12

@Frau Holle » Do 8. Okt 2026, 19:59

Dass seine Vorstellung von beeinflussten Uhren nicht funktionieren kann wurde ja schon bis zum Abwinken nachgewiesen. Wenn das stimmte, dann hätte es Auswirkungen nicht nur auf die LG, sondern auf jede Geschwindigkeit.


Diese Vorstellung wurde vor knapp 100 Jahren auch von Ives und Stilwell vertreten. Damit wäre natürlich auch die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Koordinatensystemen unterschiedlich gemessen. Das wäre aber ein Widerspruch zum Relativitätsprinzip auch im Falle der Geschwindigkeiten. Denn diese sollten vom Betrag her gleich sein.

Ein Wattebausch im schnellen Zug an den Kopf geworfen könnte tödlich sein, weil er in der kurzen Zeit t (gemessen mit langsamen Uhr) auf gleich langer Strecke s eine enorme Geschwindigkeit v=s/t hätte. Das ist natürlich völlig absurd.


Innerhalb des Zuges hätte man dieselbe Geschwindigkeit. Ausserhalb würde eine andere Geschwindigkeit gemessen werden.

Gruß
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Frau Holle » Do 8. Okt 2026, 21:24

Rudi Knoth hat geschrieben:
Ein Wattebausch im schnellen Zug an den Kopf geworfen könnte tödlich sein, weil er in der kurzen Zeit t (gemessen mit langsamen Uhr) auf gleich langer Strecke s eine enorme Geschwindigkeit v=s/t hätte. Das ist natürlich völlig absurd.

Innerhalb des Zuges hätte man dieselbe Geschwindigkeit.

Nein, wieso das denn? Wenn mit v = 10 m/s im ruhenden Zug geworfen wird und die Sekunde der Zuguhr im bewegten Zug länger dauert, weil die Uhr beeinflusst wird und langsamer geht, dann erhält man im Zug beim gleichen Wurf eine höhere Geschwindigkeit, z.B. 10 m/0,1 s = 100 m/s.

Nach Kurts Vorstellung müsste es sich so ergeben, oder die Formel v=s/t würde im fahrenden Zug nicht gelten.
 
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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Kurt » Do 8. Okt 2026, 21:30

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.

Oh, das tut mir aber garnicht leid dass ich dir die Tur vermiest habe.
Versuchs einfach mit der nächsten.

Kurt

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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Kurt » Do 8. Okt 2026, 21:34

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie jetzt, willst di die jeweilige Lichtgeschwindigkeit feststellen oder die Veränderungen des Uhrenganges wegen ihrer Bewegtheit zum Bezug.

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.


Nach der Vorstellung von Kurt gehen gegenüber einem Medium "bewegte Uhren" langsamer. Wobei dies unabhängig von der Bauart der Uhren ist. Anders als in der "Äthertheorie" ist aber dieser Träger an Massen "gebunden".

An Massen gebunden ist er nicht, Massen beeinflussen den Träger.
Da es viele Massen gibt gibt es auch viele (unabhängige) Beeinflussungen.
Da auch die Lichtausbreitung davon betroffen ist gibt es viele unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten.

Kurt

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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Kurt » Do 8. Okt 2026, 21:37

Frau Holle hat geschrieben:@Rudi Knoth

Meine Antworten bezogen sich auf Kurts Frage, was konstante LG aussagt, am Beispiel vom Zug. Wie die konstante LG zustande kommt ist was anderes.


Lug und Trug wollen wir hier doch nicht. Oder doch?


Kurt


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Re: Diskussion zu Kurt´s Paper

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 9. Okt 2026, 09:05

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
...

Was soll die Ablenkung mit dem Uhrengang? Wir waren bei der konstanten LG und was das bedeutet. War ja klar, dass du es gar nicht wissen willst.


Nach der Vorstellung von Kurt gehen gegenüber einem Medium "bewegte Uhren" langsamer. Wobei dies unabhängig von der Bauart der Uhren ist. Anders als in der "Äthertheorie" ist aber dieser Träger an Massen "gebunden".

An Massen gebunden ist er nicht, Massen beeinflussen den Träger.
Da es viele Massen gibt gibt es auch viele (unabhängige) Beeinflussungen.
Da auch die Lichtausbreitung davon betroffen ist gibt es viele unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten.
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Wenn dem so ist, dann stellt sich die Frage, warum dann die Vakuumlichtgeschwindigkeit und das c0 in den Maxwell-Gleichungen als Naturkonstante gilt.Und warum etwa die Spektren vom Wasserstoff auf der Erde und von entfernten Sternen sich so gleichen. Denn wenn diese von elektromagnetischen Kräften "verursacht" werden, und diese von der Konstante c0 bestimmt werden, müsste diese doch auch in den Sternen gleich sein.

Gruß
Rudi Knoth
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