Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Der Phasenwinkel zwischen den beiden Gabeln ist selbstverständlich vom Abstand der Gabeln abhängig.
Nein, vom Abstand der Gabeln nicht. Sondern von der Leistung, die von einer Amplitude an den Resonanzkörper abgegeben wird. Die Resonanz tritt ein, wenn die Amplitude die maximale Leistung hat, also Kraft und Geschwindigkeit in Phase sind, und das ist bei 90° der Fall. Die Resonanzfrequenz weist zur Erregerfrequenz daher stets eine Phasenverschiebung von 90° auf. Der Abstand der Stimmgabeln zueinander spielt keine Rolle. Ein bewegtes Medium hat darauf auch keinen Einfluss, weil unabhängig davon die 90° erfüllt sein müssen. Die Phasenverschiebung, die sich durch Emission in das bewegte Medium ergibt, wird beim Empfang wieder kompensiert. Das heißt, die Stimmgabeln verhalten sich stets gleich, egal ob ein Wind weht oder nicht.
Und das ganze geschieht instantan!
Denn nur dann wäre der Abstand egal.
Die Leistung der -Senderstimmgabel- ist unwichtig.
Sie muss nur so gross sein das sie die Eigenabstrahlung der Empfängerstimmgabel kompensieren kann.
Die 90 Grad Versatz kannst du geltend machen, denn die sind dadurch bedingt dass ja die eine die andere anregt.
Zu den 90 grad kommen aber noch die Grad dazu die die Strecke, die Laufzeitverzögerung auf der Strecke, ausmachen.
Deine Betrachtung vernachlässigt die Laufdauer zwischen den beiden Gabeln.
Es geht sowohl die Streckenlänge als auch die Übertragungsgeschwindigkeit auf der Strecke in den Phasenunterschied der beiden Gabeln ein.
Wenn Wind weht dann verändert sich die Geschwindigkeit auf der Strecke und das führt zu einer Phasenänderung gegenüber Windstille.
Gruss Kurt
Nachwurf.
Mir wird langsam klar worauf du anspielst.
Kann es sein dass du auf -synchronisierte- Resonanzkörper aufbaust?
Also zwei selber sendende und empfangende gleiche Resonanzkörper?
Jedere ist in der Lage den anderen zu beeinflussen.
Das geht, diese schwingen dann aber synchron.
Mit dem MMI-Prinzip hat das aber nichts mehr zu tun.
Das könnte aber an das rankommen was du zu den beiden Gabeln geschrieben hast.
Wobei zu sagen ist dass der "Einphaseffekt" an den Spiegeln beim MMI dem in etwa entspricht.
Dort werden die Lichtstrahlen -synchronisiert- und zwar dadurch dass sie die gleiche Materie des Spiegels verwenden.
Typisches Beispiel ist das -Verschränken-.
Das was Zeilinger macht.