McMurdo hat geschrieben:Hantierer hat geschrieben:Wie, zu jedem der sie misst? Wie misst man denn eine Maximalgeschwindigkeit, die kein massereiches Objekt überschreiten kann?
Da gibts verchiedene Methoden.
Ach Menno, ich hatte gefragt, wie man die Maximalgeschwindigkeit misst und nicht wie man die Lichtausbreitungsgeschwindigkeit misst. Dass diese Messungen leider keine Aussagekreaft für unser Problem haben, hab ich ja nun schon mehr als ausreichend ausgeführt - und einmal schreibst Du so, als hättest Du wenigstens verstanden was ich meine und dann muss wieder alles so sein, wie es bei wikipedia steht...(Logik gegen Buch, wem vertraut man mehr?) Aber weil euch das ja nicht ausreicht, habe ich dann noch einen Teilchenbeschleuniger als Messmittel unterstellt und damit sollte man auch ohne äußeren Bezug messen können, wie schnell und in welcher Richtung man sich bewegt.
Wie bei einem Sportwagen, der hat die Höchstgeschwindigkeit 300 km/h - schneller kann er einfach nicht, nur bergab, mit Rückenwind und Kneipe in Sicht. Jetzt fährt der schon 150 km/h. der kann nur noch um 150 km/h beschleunigen. Und so ist das auch mit einem Raumschiff, wenn das schon mit 0,5c unterwegs ist, da kann es auch nur noch um 0,5c beschleunigen.
Lagrange hat geschrieben:Wenn ein Elektron mit fast c unterwegs ist und wenn sich eine Rakete mit 0,5 c auf das Elektron zu bewegt, misst man ganz sicher in der Rakete v=1,5 c. Das ist ein eklatanter Widerspruch.
Nun ja, da müsste man besten noch ein zweites Elektron hinzufügen, was sich mit fast c in die andere Richtung bewegt. Dann hat man einmal c+v und einmal c-v. Objektiv betrachtet muss das in beiden Fällen so sein - subjektiv von der Rakete aus betrachtet, könnte es sein, dass Zeitdilatation und Längenkontraktion dazu führt, dass ein Elektron tatsächlich immer mit c gemessen wird, dafür gibt es wenigstens Formeln bei wikipedia - davon überzeugt bin ich aber auch nicht. Das kann aber, wenn dann, nur für eine der beiden Richtung zutreffen, nicht aber für beide! Man kann ja für die Rakete nur einen Lorentzfaktor annehmen und muss beide Elektronenbewegungen mit der selben Lorentztransformation behandeln, es ändert ja an den lokalen Verhältnissen nichts, ob ich nun nach hinten oder vorne schaue...
Gestern wollte ich nochmal ein Video mit dem Harald Lesch zur SRT schauen, ich hatte es aber schon gesehen und ehrlich gesagt, kaum noch Bock drauf. Na jedenfalls spricht der Harald in seiner Einleitung davon, dass man Geschwindigkeit auch in Energie und dann in Temperatur umrechnen kann.
Also ist es doch für die theoretischen Physiker möglich, eine Geschwindigkeit auch als Temperatur auszudrücken.
Darum nochmal meine Frage an die Relativisten: Gilt denn das Relativitätsprinzip auch in der Thermodynamik? Da könnten also, mal ganz blöd ausgedrückt, die Eisriesen auf die Idee kommen, dass sie die heißen Brüder sind und alle anderen sind kalt?

