Hallo liebe Frau Jocelyne !
Genau, daran zweifelt keiner, dass die LG ungefähr konstant ist, wenn man sie auf der Erdoberfläche mit einem ruhenden Beobachter misst, mit den selben Instrumenten, auf der selben Strecke, unter den selben Bedingungen, das ist ja trivial, das gilt auch für ein Auto auf einer Teststrecke.
Schön langsam kommen wir dorthin, worauf ich schon x-mal hingewiesen habe:
Wenn Kurt schreibt :
Es wird wohl niemand die Genauigkeit der Messungen der Lichtgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche anzweifeln, sondern das Postulat der Invarianz.
Um das Postulat von c, also überall gleich schnell, zu fällen, reicht es aus die Erkenntnisse die vorhanden sind -anständig- zu interpretieren.
....wird es am besten sein, von der Erdoberfläche wegzugehen und sich ein wenig in der Astronomie umzusehen.Dort herrschen die notwendigen astronomischen Geschwindigkeiten und die Voraussetzungen, ein c+v messen zu können.
Die Voraussetzung zur Messung einer LG c+v ist nämlich die Bindung der LG an einen Himmelskörper, der sich mit der notwendigen Geschwindigkeit (etwas schneller als Einsteins Zug) gegenüber einen anderen Himmelskörper (Erde) bewegt.Zur Messung ist ein Interferometer das denkbar ungünstigste Instrument.
Nehmen wir doch einen Spektrografen und wir können c+v ganz leicht messen.
Da die LG an die Atmosphäre des Sterns gebunden ist, ist das +v die Sterngeschwindigkeit relativ zur Erde.
Dieses +v verwandelt sich beim Austritt des Lichtes aus der Sternatmosphäre
in eine Rot-oder Blauverschiebung des Spektrums.Und die können wir messen.
Was brauchen wir noch ? Die Relativisten haben das auf Anhieb erfasst.
Wir plagen uns noch immer mit veralteten,ungeeigneten Meßverfahren.
Mit Gruß Hannes