Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 15:26

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Man kann es wie gesagt feststellen, wenn der Kabel bewegt wird, ob die Übertragungsgeschwindigkeit noch 200.000 km/s bleibt, sie wird sowohl beim ruhenden als beim fahrenden Zug gemessen.

Wie denn?

Genauso wie man die Übertragungsgeschwindigkeit in einem ruhenden Kabel misst, was gängig in der Experimentalphysik gemacht werden soll.
Länge messen, Start- und Stopsignale an die Uhr geben, Laufzeit festhalten, Geschwindigkeit ausrechnen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 16:00

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Man kann es wie gesagt feststellen, wenn der Kabel bewegt wird, ob die Übertragungsgeschwindigkeit noch 200.000 km/s bleibt, sie wird sowohl beim ruhenden als beim fahrenden Zug gemessen.

Wie denn?

Genauso wie man die Übertragungsgeschwindigkeit in einem ruhenden Kabel misst, was gängig in der Experimentalphysik gemacht werden soll.
Länge messen, Start- und Stopsignale an die Uhr geben, Laufzeit festhalten, Geschwindigkeit ausrechnen.



Und was hast du dann!
Das gleiche unsichere Ergebnis weil es sich um eine Zweiwegmessung handelt!.
Denn du bist ja bei der Messung bewegt.

Gruss Kurt
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 16:22

Kurt hat geschrieben:
Wie denn?
Zitat Lopez:

Genauso wie man die Übertragungsgeschwindigkeit in einem ruhenden Kabel misst, was gängig in der Experimentalphysik gemacht werden soll.
Länge messen, Start- und Stopsignale an die Uhr geben, Laufzeit festhalten, Geschwindigkeit ausrechnen.

Und was hast du dann!
Das gleiche unsichere Ergebnis weil es sich um eine Zweiwegmessung handelt!.
Denn du bist ja bei der Messung bewegt.

Ich bin ja bei der Messung nur in eine Richtung bewegt, in die Richtung, wo sich der Zug bewegt, und nicht hin-und-zurück.

Viele Grüße
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 16:30

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Wie denn?
Zitat Lopez:

Genauso wie man die Übertragungsgeschwindigkeit in einem ruhenden Kabel misst, was gängig in der Experimentalphysik gemacht werden soll.
Länge messen, Start- und Stopsignale an die Uhr geben, Laufzeit festhalten, Geschwindigkeit ausrechnen.

Und was hast du dann!
Das gleiche unsichere Ergebnis weil es sich um eine Zweiwegmessung handelt!.
Denn du bist ja bei der Messung bewegt.

Ich bin ja bei der Messung nur in eine Richtung bewegt, in die Richtung, wo sich der Zug bewegt, und nicht hin-und-zurück.


Du nicht, aber das Signal.
Irgendwie musst du ja das -hingelaufene- Signal zur Uhr (zurück)bringen.
Und das geht nur auf dem Rückweg.
Also ist es wiederum eine Zweiwegmessung.
Der Rückweg läuft, bei Bewegung gegen den Bezug, nun mal mit einer anderen Geschwindigkeit.

Es ergibt sich insgesamt eine längere Laufdauer als wie bei ruhender Messung, aber das ist sehr gering, jedenfalls viel kleiner als bei der Einwegmessung.

Bei der Einwegmessung bekommst du eine Richtungsabhängige Geschwindigkeit, bei der Zweiwegmessung nicht, da ist es egal ob du in oder gegen die Fahrtrichtung misst.


Gruss Kurt
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 16:41

Kurt hat geschrieben:Es ergibt sich insgesamt eine längere Laufdauer als wie bei ruhender Messung, aber das ist sehr gering, jedenfalls viel kleiner als bei der Einwegmessung.

Bei der Einwegmessung bekommst du eine Richtungsabhängige Geschwindigkeit, bei der Zweiwegmessung nicht, da ist es egal ob du in oder gegen die Fahrtrichtung misst.

Gut, aber bei jedem Experiment gibt es Fehlerquellen, und wenn man sie kennt, kann man sie auch besser für das Endergebnis bewerten und auswerten.

Viele Grüße
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 16:55

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ergibt sich insgesamt eine längere Laufdauer als wie bei ruhender Messung, aber das ist sehr gering, jedenfalls viel kleiner als bei der Einwegmessung.

Bei der Einwegmessung bekommst du eine Richtungsabhängige Geschwindigkeit, bei der Zweiwegmessung nicht, da ist es egal ob du in oder gegen die Fahrtrichtung misst.

Gut, aber bei jedem Experiment gibt es Fehlerquellen, und wenn man sie kennt, kann man sie auch besser für das Endergebnis bewerten und auswerten.

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Eben, wenn man sie kennt dann kann man sie ja vermeiden.
Vermieden werden diese hier z:B durch die Verwendung von zwei Uhren.

Dass bei der Auswertung und Bewertung bei machen keine Skrupel herrschen dürfte ja bekannt sein.
Hauptsache es passt zum Postulat.

Wenn du also die Lichtgeschwindigkeit im bewegtem Zug misst, nicht bedenkst dass du dabei nur Misst misst, nur immer die gleiche Geschwindigkeit raukriegst, dann, ja dann ist das wiedermal eine grandiose Bestätigung der angeblichen
Invarianz von Licht.
Gemesen wurde aber:.....


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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 17:18

Kurt hat geschrieben:
Eben, wenn man sie kennt dann kann man sie ja vermeiden.
Vermieden werden diese hier z:B durch die Verwendung von zwei Uhren.

Meinetwegen könnte man auch die Messanordnung wie folgt vorsehen, mit 2 nicht synchronisierten Uhren, auch mit einer Messung jeweils beim stehenden und fahrenden Zug (jeweils in den beiden Richtungen):

- Lichtquelle + Uhr an A
- Lichtdetektor + Uhr an B

Dann würde es eine reine Einwegmessung sein, wo man nur die Laufzeitdifferenz vergleicht, um zu prüfen, ob c+v gilt. Wobei hier der genaue Wert von c nicht interessiert, sondern nur die Differenz zwischen Laufzeit mit ruhendem und bewegtem Beobachter .

Ist es Deiner Meinung nach in Ordnung? Was sagen andere Teilnehmer?

Viele Grüße
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 17:56

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Eben, wenn man sie kennt dann kann man sie ja vermeiden.
Vermieden werden diese hier z:B durch die Verwendung von zwei Uhren.

Meinetwegen könnte man auch die Messanordnung wie folgt vorsehen, mit 2 nicht synchronisierten Uhren, auch mit einer Messung jeweils beim stehenden und fahrenden Zug (jeweils in den beiden Richtungen):

- Lichtquelle + Uhr an A
- Lichtdetektor + Uhr an B

Dann würde es eine reine Einwegmessung sein, wo man nur die Laufzeitdifferenz vergleicht, um zu prüfen, ob c+v gilt. Wobei hier der genaue Wert von c nicht interessiert, sondern nur die Differenz zwischen Laufzeit mit ruhendem und bewegtem Beobachter .

Ist es Deiner Meinung nach in Ordnung? Was sagen andere Teilnehmer?


Ja genau darauf wollte ich hinaus!
Es wird wohl niemand die Genauigkeit der Messungen der Lichtgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche anzweifeln, sondern das Postulat der Invarianz.
Um das Postulat von c, also überall gleich schnell, zu fällen, reicht es aus die Erkenntnisse die vorhanden sind -anständig- zu interpretieren.


Gruss Kurt
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 18:15

Kurt hat geschrieben:Ja genau darauf wollte ich hinaus!
Es wird wohl niemand die Genauigkeit der Messungen der Lichtgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche anzweifeln, sondern das Postulat der Invarianz.
Um das Postulat von c, also überall gleich schnell, zu fällen, reicht es aus die Erkenntnisse die vorhanden sind -anständig- zu interpretieren.

Genau, daran zweifelt keiner, dass die LG ungefähr konstant ist, wenn man sie auf der Erdoberfläche mit einem ruhenden Beobachter misst, mit den selben Instrumenten, auf der selben Strecke, unter den selben Bedingungen, das ist ja trivial, das gilt auch für ein Auto auf einer Teststrecke.

Gut, dann bleibt uns nur noch Harald zu fragen, ob er zwei Uhren, eine Lampe und einen Lichtdetektor in seinem Keller hat, und einen Zug in seinem Garten. ;)

Viele Grüße
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Hannes » So 20. Feb 2011, 19:02

Hallo liebe Frau Jocelyne !
Genau, daran zweifelt keiner, dass die LG ungefähr konstant ist, wenn man sie auf der Erdoberfläche mit einem ruhenden Beobachter misst, mit den selben Instrumenten, auf der selben Strecke, unter den selben Bedingungen, das ist ja trivial, das gilt auch für ein Auto auf einer Teststrecke.

Schön langsam kommen wir dorthin, worauf ich schon x-mal hingewiesen habe:
Wenn Kurt schreibt :
Es wird wohl niemand die Genauigkeit der Messungen der Lichtgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche anzweifeln, sondern das Postulat der Invarianz.
Um das Postulat von c, also überall gleich schnell, zu fällen, reicht es aus die Erkenntnisse die vorhanden sind -anständig- zu interpretieren.

....wird es am besten sein, von der Erdoberfläche wegzugehen und sich ein wenig in der Astronomie umzusehen.Dort herrschen die notwendigen astronomischen Geschwindigkeiten und die Voraussetzungen, ein c+v messen zu können.
Die Voraussetzung zur Messung einer LG c+v ist nämlich die Bindung der LG an einen Himmelskörper, der sich mit der notwendigen Geschwindigkeit (etwas schneller als Einsteins Zug) gegenüber einen anderen Himmelskörper (Erde) bewegt.Zur Messung ist ein Interferometer das denkbar ungünstigste Instrument.
Nehmen wir doch einen Spektrografen und wir können c+v ganz leicht messen.
Da die LG an die Atmosphäre des Sterns gebunden ist, ist das +v die Sterngeschwindigkeit relativ zur Erde.
Dieses +v verwandelt sich beim Austritt des Lichtes aus der Sternatmosphäre
in eine Rot-oder Blauverschiebung des Spektrums.Und die können wir messen.
Was brauchen wir noch ? Die Relativisten haben das auf Anhieb erfasst.
Wir plagen uns noch immer mit veralteten,ungeeigneten Meßverfahren.

Mit Gruß Hannes
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