Rudi Knoth hat geschrieben:Soweit ich das verstanden habe, betrachtet Joachim Schulz Effekte, die bei Beschleunigungen auftreten. Wie das Beispiel des Bellschen Raumschiffs zeigt, ist die "gleichzeitige" Beschleunigung im Inertialssystem (in den das Raumschiff beschleunigt) im Bezugssystem des Raumschiff (kein Inertialsystem) nicht an beiden Enden gleichzeitig.
Genau so sehe ich das auch. Aber das Problem, dass ich dabei habe ist der Unterschied zwischen Beschleunigung (m/s²) und Geschwindigkeit (m/s), wobei nur Letztere in der LoTra vorkommt und über den Lorentz-Faktor für ZD und LK sorgt. Nach der Beschleunigung also sollen sich lt. Schulz sämtliche Atome soweit entspannen, dass deren Gesamtlänge zufällig zum Lorentz-Faktor passen? Wem will er das erzählen? Mir jedenfalls nicht. LK (und btw. auch "LD") durch Beschleunigung und LK durch Geschwindigkeit bleiben für mich definitiv unterschiedliche Dinge - das Eine ist meßbar, das Andere nicht. Solange sich Relativisten sich nicht darüber einig sind, wie sie die LK behandeln, bleibe ich bei meinem

was auch, wie gesagt, unheimlich gut zur "proper velocity" passt.
Gleichzeitig, ungleichzeitig, beschleunigt, gleichförmig bewegt und Inertialsystem oder nicht zu unterscheiden, halte ich jedenfalls für den falschen Weg, denn erstens gilt Newton 1 auch in Nicht-Inertialsystemen - also überall - zweitens sind Beschleunigungen auch nur infinitesimal geradlinig gleichförmige Geschwindigkeiten, die sich über eine Zeit ändern und drittens verarbeitet die LoTra nur Geschwindigkeiten und deswegen muss, wenn überhaupt, die LoTra nur durch solche zustande kommen.