Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 5. Aug 2011, 10:57

Hannes hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Jaja Hannes. Die Komödie heute hast Du inszeniert. Letzte Vorstellung vor der Nachtruhe, weil´s komplett so schön ist:
Meister hat geschrieben:Doch was ist die Grundlage der Mathematik ? Nichts Anderes als die simple Addition, wie wir aus der Computertechnik gelernt haben. Und da weiß man, das 1+1 nicht = 2 sein muss,wenn diese 1+1 keine gleichen Objekte darstellen. 2 Äpfel + 2 Äpfel sind nicht 4 Äpfel, sondern Obst, da jeder Apfel anders aussieht.

War nur ein Ausflug in die Philosophie der Mathematik, um zu zeigen, dass Mathematik nicht losgelöst von der Realität betrieben werden kann , aber immer wieder gemacht wird, besonders von den großen Mathematikern, die den Bezug zu Realität verlieren.

Dein Ausflug in die Philosophie der Mathematik war wichtig, um die Grenze der Mathematik bei der Beschreibung der Natur zu zeigen, dessen manche Mathematiker nicht bewußt sind. Ja, kein Apfel sieht wie einen anderen aus, kein Apfel ist wie ein anderer, alles was im Universum existiert ist ein Unikum. Manche Mathematiker wissen es nicht, oder haben es verlernt, wie Ernst, der sich so über unsere Aussgen entrüstet hat. Die Dichter dagegen wissen es und verlernen es nie, wie zum Beispiel Rainer Maria Rilke mit Versen von atemberaubender Schönheit - also für Ernst:

    Du machst mich allein. Dich einzig kann ich vertauschen.
    Eine Weile bist du's, dann wieder ist es das Rauschen,
    oder es ist ein Duft ohne Rest.

Ein Juwel, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Fr 5. Aug 2011, 10:59

Hannes hat geschrieben:Das ist die Verwirrungsmethode der Relativisten, nicht zu sagen, zu welchem Medium die LG gilt.

Natürlich sagen sie das. Die LG 299792,458 km/s ist die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit! In Erdatmosphäre und Bodennähe beträgt die LG etwa 299710 km/s.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Fr 5. Aug 2011, 11:30

Highway hat geschrieben: Aber was ist mit meinem letzten Argument? (Beobachter bewegt und Quelle unbewegt) Da gibt's doch noch eine Antwort drauf - oder?

Bitte, ganz einfach:

LG= c + v_beobachter_im Äther

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Fr 5. Aug 2011, 11:31

Hallo Harald Maurer !
Harald Maurer hat geschrieben:Hannes hat geschrieben:
Das ist die Verwirrungsmethode der Relativisten, nicht zu sagen, zu welchem Medium die LG gilt.
Natürlich sagen sie das. Die LG 299792,458 km/s ist die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit! In Erdatmosphäre und Bodennähe beträgt die LG etwa 299710 km/s

Auch dir passiert der Bezugsfehler. Die SRT sagt c nicht zu Erdboden oder Erdatmosphäre, sondern sagt Bezug zu IS ,egal, ob dieses bewegt oder unbewegt ist,egal wie groß oder wie klein dieses IS angenommen wird.Und sie vermeidet auch zu sagen,ob ein IS einem Medium gleichzustellen ist oder nicht.
Besonders sagt sie eines nicht: Was passiert, wenn Licht von einem bewegten IS
(= Medium) zum nächsten wechselt. Dabei wird nämlich die postulierte Invarianz verletzt.

Mit Gruß
Hannes
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Zuletzt geändert von Hannes am Fr 5. Aug 2011, 11:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 5. Aug 2011, 11:32

Harald Maurer hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Das ist die Verwirrungsmethode der Relativisten, nicht zu sagen, zu welchem Medium die LG gilt.

Natürlich sagen sie das. Die LG 299792,458 km/s ist die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit!

Das Problem dabei ist nur, dass sie das Vakuum als leeren Raum definieren, also als Nichts. Die LG ist also nach der SRT konstant zu... nichts. :( Das ist kein annehmbarer Bezug für eine Geschwindigkeit, die ja immer eine Relation ist, und so eine Geschwindigkeit relativ zu nichts ist auch nicht meßbar. Und von da aus den Schritt zu tun, die LG als absolute Größe im Universum zu definieren, also als konstant zu alles, haben sie dabei auch getan. :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Fr 5. Aug 2011, 11:45

Highway hat geschrieben:Dies widerspricht aber auch der Behauptung von Ernst, dass sich im Äther das Licht mit c ausbreitet, das ist nämlich nicht der Fall! Merken! Dort breitet sich das Licht unter dem Strich, also aus Beobachterperspektive, mit c+v aus. Ernst behauptet immer stoisch: Im Äther gilt Ausbreitung = c. Das ist aber der kardinale Denkfehler! Es ist nämlich sehr wohl ein Unterschied, ob sich die Quelle zum Äther bewegt oder nicht. (Schnitzelbeispiel)

Überschlaf das mal.

Im Bezugssystem Äther breitet sich das Licht mit konstant c aus. Sonst wäre es ja kein Äther.
Im Äther ruhender Beobachter mißt deshalb auch stets c (unabhängig von der Bewegung der Quelle)
Ein im Äther mit v bewegter Beobachter mißt immer die LG zu c+v (unabhängig von der Bewegung der Quelle)

In keinem Fall hat die Bewegung der Quelle einen Einfluß auf die LG beim Beobachter :!:

Das ist das kleine 1x1 des Äthers.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Fr 5. Aug 2011, 12:08

Hannes hat geschrieben:
Kurt:
Dies widerspricht aber auch der Behauptung von Ernst, dass sich im Äther das Licht mit c ausbreitet, das ist nämlich nicht der Fall! Merken! Dort breitet sich das Licht unter dem Strich, also aus Beobachterperspektive, mit c+v aus. Ernst behauptet immer stoisch: Im Äther gilt Ausbreitung = c.

Kurt, da hast du dich verrannt: Wenn die Übergabe von einem bewegten Medium zu einem anderen fertig ist, hat das Licht zu dem zweitem Medium, egal, wie das heißt, Aether oder Vacuum oder Luft oder Wasser, wieder c_Medium.


Hallo Hannes, ist dieser Abschnitt wirklich von mir?
Licht hat immer c_medium! Selbstverständlich!

Soweit ist sehe haben wir nur einen einzigen Unterschied im Naturverständnis.
Du sagst dass Vacuum den jeweiligen Bezug fürs Licht bestimmt.
Eingesperrtes, bewegtes Vacuum nimmt diesen Bezug mit.
Damit kan ich mich nicht anfreunden.
Denn: Vaccum ist ja als Abwesenheit von Materie aufzufassen.
Es spielt also keine Rolle ob -keine Materie- bewegt ist oder nicht.
Dass die Ansicht dass Vac selber einen Lichtleitbezug bildet wird aber durch Fizeau und Anderes widerlegt.
Fizeau zeigt deutlich dass sich der Bezug fürs Lichtlaufen aus den Verhältnissen ergibt die Massen am Ort des Laufens bewirken.
Ich gehe einen Schritt weiter und mache den Lichtleitbezug auch vom Äther/Träger unabhängig.
Es bestimmt zwar der Träger prinzipiell den Bezug, aber dieser wird von Materie mitbeeinflusst.
Dadurch kommt es zur Situation dass sich die Erde im Äther/Träger bewegt, (local)Lichtbezugbestimmend ist aber trotzdem die Masse der Erde.
Das MMI und Fizeau und die Sternenaberration und Gravitationslinsen zeigen es so.

Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Fr 5. Aug 2011, 12:15

Ernst hat geschrieben:
Überschlaf das mal.

Im Bezugssystem Äther breitet sich das Licht mit konstant c aus. Sonst wäre es ja kein Äther.
Im Äther ruhender Beobachter mißt deshalb auch stets c (unabhängig von der Bewegung der Quelle)
Ein im Äther mit v bewegter Beobachter mißt immer die LG zu c+v (unabhängig von der Bewegung der Quelle)

Er sollte v messen können, wenn er das passende Meßgerät hätte.

In keinem Fall hat die Bewegung der Quelle einen Einfluß auf die LG beim Beobachter

Sie hat nur Einfluss auf die gemessene Wellenlänge.
Das ist das kleine 1x1 des Äthers

Jetzt hast du deine Brille wieder gefunden.

Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Fr 5. Aug 2011, 12:30

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Meister hat geschrieben:Doch was ist die Grundlage der Mathematik ? Nichts Anderes als die simple Addition, wie wir aus der Computertechnik gelernt haben. Und da weiß man, das 1+1 nicht = 2 sein muss,wenn diese 1+1 keine gleichen Objekte darstellen. 2 Äpfel + 2 Äpfel sind nicht 4 Äpfel, sondern Obst, da jeder Apfel anders aussieht.

Gesellin hat geschrieben: Strenggenommen ist einzig die Gleichung 1 = 1 in der Natur richtig bzw. a = a. Die Gleichung a = b ist schon eine drastische Vereinfachung der Natur, eine Näherung, eine Idealisierung.

Es kommt nämlich dazu zum Nachteil der Mathematik, dass sie in ihren quantitativen Aussagen sehr ungenau und stark durch die Meßbarkeit der Natur beeinträchtigt ist. Viele Grüße


Das Duett löst nach wie vor ungebrochene Heiterkeit aus. Deine Fortsezungen sind ebenfalls Klasse.

Niemand, kein Komiker oder Satiriker, kann sich so eine gute Persiflage auf die Mathematik ausdenken, wie ihr beide sie hier so aus dem Ärmel geschüttelt habt.
Beste Komödienuntehaltung eben.
Man muß sich wirklich die Formulierungen auf der Zunge zergehen lassen. Lachnerven werden garantiert gereizt.

Aber man kann ja aber diese neuartige Computermathematik noch untermauern:

1213 Bäume + 3215 Bäume = Wald
12567 Getreidehalme + 347832 Getreidehalme = Feld
456956 Wellen + 5893452 Wellen = Meer
45678 Menschen + 5678923 Menschen = Volk

Oder die Betrachtung der Gleichung a=b
a=23
b=4576
23=4576 ist natürlich quantitativ "sehr ungenau" und zeigt offensichtlich nur eine "Näherung" bzw. "Idealisierung" und damit den "Nachteil der Mathematik".

Zum Kringeln. :lol:

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Fr 5. Aug 2011, 12:41

Highway hat geschrieben: Mag sein, dass dies das kleine 1x1 des Äthers ist. Nur ist die Situation (Wellenlängen und Frequenzen) doch vollkommen symetrisch zur bewegten Quelle. Wenn die Meßeinrichtung die Geschwindigkeit nach λ*f berechnet, dann stimmt das offensichtlich nicht mehr. Dann unterscheidet sich die Situation des bewegten Beobachters bei ruhender Quelle nicht von der Situation des unbewegten Beobachters und bewegter Quelle. (Also immer den Äther als Bezug genommen)

Auf den Äther als Bezug ist die LG immer nur c.

Gruß
Ernst
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