Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 5. Jan 2011, 15:06

Hannes hat geschrieben:
Hallo Ernst !

Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben,trotzdem sind noch viele
Kollegen nicht überzeugt.
Ich kann verstehen, dass sich der menschliche Verstand gegen die
Umkehr der Bezugssysteme sträubt.
Und das hat Einstein offensichtlich gemacht.
Dass die LG nicht nur in der Galileiwelt, sondern nach heutigem Wissen
nicht konstant ist, dürfte auch bereits jedem Interessierten klar
geworden sein.
Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt.

Dabei negiert die SRT,dass,wenn ich mich gegen das Bezugssystem bewege,
eine LG= c+v oder c-v entsteht.
Eine konstante LG als Bezugssystem zu setzen ,selbst wenn dies physikalisch
und mathematisch erlaubt wäre, ist daher eine unsinnige und
Widersprüche auslösende Festsetzung.

Ich bin der Meinung, dass man mit einer offensichtlich variablen
LG besser und vor allem anschaulicher rechnen kann.

Die unzweckmässige Festsetzung der LG als invariantes Bezugssystem
erzeugt selbst unter Fachleuten ganz gewaltige Fehleinschätzungen
der physikalischen Gegebenheiten, abgesehen davon, dass auch
Nichtfachleute das Recht haben, eine Theorie zu verstehen.

Kein Mensch kann verstehen,wenn gesagt wird:
Die Straße wird einmal kürzer und dann wieder länger. statt zu sagen:
Das Auto ist einmal schleller und dann wieder langsamer gefahren.
Da soll es keinem wundern, wenn man voriges Jahrhundert gesagt hat:
Die SRT verstehen nur zwei Menschen , und selbst die nicht !

Auch die Relativisten müssen einsehen, dass eine Theorie anschaulich
und verständlich sein muss und nicht hoffnungslos unzweckmäßig, wie
du beschrieben hast.

Eine willkürliche Veränderung der Längenmaße und Zeitmaße
ist auch aus Gründen der Maßkonventionen nicht erlaubt,selbst
wenn es mathematisch oder physikalisch korrekt wäre.
Das widerspricht jahrtausendealtem Rechtsempfinden !

Die Menschen empfinden ein solches Vorgehen als Betrug.

Das wird wahrscheinlich der Hauptgrund der Ablehnung der SRT sein.

Ich finde diese Ausführungen sehr gut. :)
Dabei kann man einige Parallelen mit einem Text von Helmut Hille im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie ziehen, nachstehend einige Auszüge:

Helmut Hille: Die Erfindung der sinnfreien Rede

Eine Rede ist dann sinnvoll, wenn sie geistig nachvollzogen werden kann, so wenn sie z.B. der Logik folgt. Bei Sachfragen muss Sachverstand hinzukommen, also die Fähigkeit von der Sache her zu denken, was man Ursachendenken oder ganz allgemein den „gesunden Menschenverstand“ nennt. Weil dieser das Überleben seines Trägers sichert, ist er unser evolutionäres Erbe, das sorgsam zu wahren ist.
[...]
Während eine „Bewegung“ eines Bezugs bedarf, um überhaupt wahrgenommen werden zu können, weshalb man auch von „Relativbewegung“ spricht, bedarf die Geschwindigkeit eines Objekts darüberhinaus noch eines Bezugsystems mit verifizierbaren Orten, um als Ortsveränderung beschrieben und berechnet werden zu können, wobei die Frage, ob eine so wahrgenommene „Bewegung“ und ihre Geschwindigkeit real ist oder nur im Kopf des vergleichenden Beobachters als sekundäre Qualität existiert, hier nichteinmal erörtern werden soll, geht es doch nur um den einfachen Sinn einer Rede. Wenn also bei einer „Bewegung“ und deren Geschwindigkeit auf die Nennung des Bezugssystems, relativ zu dem sie ermittelt wurde, verzichtet wird, wird diese Rede sinnfrei, d.h. nicht nachvollziehbar, so wenn Einstein 1905 in der „Elektrodynamik bewegter Körper“* die Annahme trifft, „…daß sich das Licht im leeren Raum stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustand des emittierenden Körpers unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze.“ Da ein leerer Raum keine benennbaren Orte hat, denn sonst wäre er ja nicht leer, kann daher weder die Lage, noch die Geschwindigkeit eines Körpers benannt werden.
[...]
Die Behauptung, dass Messmittel und ihre Einheiten von zufälligen Relationen abhängen und nicht in Bureaus of Standard festgelegt werden und international zu vereinbaren sind, ist kein Rückfall irgendwo hin, denn so blöd war die Menschheit noch nie. In allen Kulturen rund um den Erdball hat man immer gewusst, dass Maßeinheiten von Menschen festgelegt und hoheitlich verordnet werden müssen, um Technik, Baukunst und friedlichen Handel zu ermöglichen. Wer das bestreitet, legt die Axt an die Wurzel der Zivilisation, was es endlich zu erkennen gilt.

*Aber ohne verursachende Kräfte gibt es gar keine Dynamik – hier ist schon der Titel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ irrig.

**Einsteins Relativitätstheorie gilt als schwer- bis unverständlich, weil es an ihr nichts zu verstehen gibt, außer ihrer Sinnfreiheit, die beliebige Schlussfolgerungen zulässt.

Den ganzen Beitrag hier lesen


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 5. Jan 2011, 17:47

Faber hat geschrieben:Hier das versprochene Bild, das zeigt, dass ein sich ausdehnender Lufballon in S' eine Ellipse ist, deren Exzentrizität mit wachsender Ausdehnungsgeschwindigkeit geringer wird:


Code: Alles auswählen
* Die Lorentz-transformierte Trajektorie {@code x'(t'), y'(t'), z'(t')} wird wie folgt bestimmt.
* Die Transformationsgleichungen ergeben:
* </p>
*
* <pre>
* x'(t) = gamma * (x(t) - v * t)
* y'(t) = y(t)
* z'(t) = z(t)
* t'(t) = gamma * (t - v/(c*c) + x(t))

Wie ist in Ihrem Programm die letzte Gleichung zu verstehen?

Code: Alles auswählen
* x'(t') = gamma * (x(t(t')) - v * t(t'))
* y'(t') = y(t)
* z'(t') = z(t)
* t'(t') = gamma * (t(t') - v/(c*c) + x(t(t')))

Und diese letzte auch?

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Mi 5. Jan 2011, 23:48

faber hat geschrieben:Mit wachsender Ausbreitungsgeschwindigkeit sinkt die Kontraktion des Luftballons in x'-Richtung in S', wie Herr Maurer es beschrieben hat.


Ein sich aufblähender Ballon ist nichts anderes als eine Aufeinanderfolge von Kugeln, deren Größen zunehmen. Jede dieser Kugeln sollte der LK entsprechend im gestrichenen System als Ellipsoid wahrgenommen werden. Die Animation zeigt dies unter Anwendung der Lorentztransformation, zeigt aber auch, dass die Kontraktion in der Animation zu keinem Zeitpunkt (in welchem der Ballon im ungestrichenen System gerade eine bestimmte Größe hätte) der Voraussage der LK entspricht.
Hier kann auch die RdG nicht rettend einspringen, denn diese ist in der LT bereits enthalten.
D.h. wenn man die Aufblähung zu irgendeinem Zeitpunkt anhält, kann der Ballon im gestrichenen System (zum transformierten Zeitpunkt (!) nicht jenes Ellipsoid zeigen, das sich aus der LK ergibt bzw. das Einstein (ZEBK) auf Seite 903 beschreibt.
Der Widerspruch ist eine Folge des Beweises, der hinsichtlich der Kugelwelle auf Seite 901 von Einstein vorgelegt wird. Wenn die Geschwindigkeit c die Voraussetzung ist, dass die Kugelwelle sich durch Transformation nicht verändert, führt jede geringere Geschwindigkeit zu einer dieser Geschwindigkeit entsprechenden ellipsoiden Verformung, die der LK widerspricht. Ein in der Aufblähung angehaltener Ballon, der damit zur "starren Kugel" wird, müsste in diesem Augenblick das seltsame Bild liefern, dass er sprunghaft seine Gestalt auf ein der LK entsprechendes Ellipsoid verändert.
Der Ballon müsste aber zu jedem beliebigen Zeitpunkt (im gestrichenen System natürlich zum transformierten Zeitpunkt) jene Kontraktion zeigen, die sich aus R wurzel(1-v²/c²), R,R ergibt. Das tut er nicht - vorausgesetzt, in der Animation steckt kein Fehler. Der Kugelwellen-Beweis Einsteins funktioniert deshalb, weil nur bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit c die LK exakt kompensiert wird. Das ist nicht der Fall bei geringerer Ausbreitungsgeschwindigkeit, aber die resultierende Kontraktion ergibt nie exakt das Ausmaß der LK!
Wenn der Widerspruch nicht aufklärbar ist, befindet sich die SRT in Schwierigkeiten.
Zur Aufklärung wurden unterschiedliche Lösungen vorgelegt. Interessant fand ich die Antwort, die LK gelte nur für starre Körper. Abgesehen davon, dass ein fertig aufgeblasener Ballon auch nichts anderes darstellt, als eine starre Kugel, wirft das ein schräges Licht auf den Myonen-Beweis, in welchem die Kontraktion der Laufstrecke zum Erdboden als Argument eingesetzt wird. Denn diese sich übrigens ebenfalls ständig verändernde Länge, bloß dass sie hier schrumpft anstatt sich ausdehnt, ist ja auf keinen Fall ein starrer Körper. Und eines der wesentlichen Erkenntnisse aus der SRT ist außerdem, dass es keine starren Körper gibt.
Würde die LK für sich aufblähende Ballone nicht gelten, dürfte sich in der Animation gar keine ellipsoide Verformung zeigen. Und erst bei beliebigem Halt des Aufblasens der Ballon zum Ellipsoid schrumpfen. Das wäre freilich äußerst mysteriös...

Grüße
Harald Maurer
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Do 6. Jan 2011, 01:18

Britta hat geschrieben:Ich hatte dich nur daran erinnert dass du, genauso wie Joceylne, dem RP widersprochen hattest und wollte eigentlich nochmal fragen, ob du dabei bleibst.


"Eigentlich" wolltest Du das fragen? Aber meinen Standpunkt bez. RP habe ich schon öfter beschrieben. Das RP gilt für Objekte mit Trägheit. Licht bildet deshalb eine Ausnahme. Auch in der SRT! Das RP fordert gar nicht, dass die LG in jedem IS konstant zu sein habe. Dass eine Geschwindigkeit in jedem IS dieselbe ist, widerspricht sogar dem RP. Denn Geschwindigkeiten sind relativ -bloß die LG darf es nicht sein. Die ist lt. SRT nämlich absolut. Absolutheiten sind im RP aber gar nicht vorgesehen...
Meine Ansicht über das RP und die LG ist meine eigene Ansicht. Du erlaubst doch, dass ich diesbezüglich eigene Vorstellungen habe? Oder hältst Du nur Ansichten für richtig, die in das gegenwärtig geltende Paradigma passen?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Do 6. Jan 2011, 01:33

Chief hat geschrieben:Bei der Beschreibung des Ellipsoids auf Seite 903 redet Einstein nicht ohne Grund von "vom ruhenden System aus betrachtet".


Wenn die Animation ein Ellipsoid zeigt, ist es das Ergebnis, das aus einem ruhenden System aus festgestellt wird. Ein Beobachter der SRT befindet sich stets im ruhenden System und stellt die rel. Effekte durch Betrachtung ins bewegte System fest. Ich halte es so, dass das ruhende System das ungestrichene und das bewegte das gestrichene System ist. Der SRT-Beobachter ist immer als ruhend definiert; Einstein hat demnach keinen besonderen Hintergedanken, wenn er das Ellipsoid vom ruhenden System aus betrachtet vorfindet. Und was man da feststellt (oder feststellen sollte) zeigt die Animation, indem sie den ruhenden Ballon in das bewegte System transformiert. Und da scheint es mit jener LK, die man feststellen sollte, nicht zusammen zu passen. Der Fehler kann aber in der Animation gar nicht stecken, weil bei Ausbreitungsgeschwindigkeit c der Ballon ebenso zur Kugel wird wie Einsteins Licht-Kugelwelle. Steckt der Fehler also in der SRT?
Grüße
Harald Maurer
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Do 6. Jan 2011, 04:51

Harald Maurer hat geschrieben:D.h. wenn man die Aufblähung zu irgendeinem Zeitpunkt anhält, kann der Ballon im gestrichenen System (zum transformierten Zeitpunkt (!) nicht jenes Ellipsoid zeigen, das sich aus der LK ergibt bzw. das Einstein (ZEBK) auf Seite 903 beschreibt.

Das habe ich gleich einmal ausprobiert. Dazu brauchte ich nur einen Term aus der Radiusfunktion auskommentieren:

Code: Alles auswählen
         final Function radius = new Function()
         {

            @Override
            public double value(double t)
            {

               final double a = 0.980;
               final double T = (a - 0.5) / c;
               if (t <= T)
               {
                  return 0.5 * c * t * (1 + c * t);
               }
               return value(T); // + a * c * (t - T);
            }
         };


Die Aufblähgeschwindigkeit beginnt mit w = 0,50c. Sie wächst dann bis w = 0,98c. Ab da blieb sie bisher bei w = 0,98c stehen, springt hier nun aber auf 0 zurück. Hier das Ergebnis (ein wenig herausgezoomt und mit längerem Zeitraum):

AcceleratedBallonAnimation-c661-stopped.gif
AcceleratedBallonAnimation-c661-stopped.gif (1.07 MiB) 7220-mal betrachtet


Harald Maurer hat geschrieben:Ein in der Aufblähung angehaltener Ballon, der damit zur "starren Kugel" wird, müsste in diesem Augenblick das seltsame Bild liefern, dass er sprunghaft seine Gestalt auf ein der LK entsprechendes Ellipsoid verändert.

Das Bild zeigt, dass die Ellipse in S' nicht sprunghaft sondern sukzessive wiederhergestellt wird. Das ist ein Effekt der Transformation. Weiter links in S' erfährt man erst später, dass der Luftballon aufgehört hat, sich auszudehnen.

Ich denke, man sollte über die beiden Knicke nachdenken, die bei der Wiederherstellung auftreten (ebenso wie über die `Sollbruchstellen', die während der Expansion autreten).

Es bleibt festzuhalten: In S' gibt es einen Zeitraum [t'a, t'b], in dem ein und derselbe Kreis in S zwei unterschiedliche Bilder hervorruft.

Gruß
Faber
Zuletzt geändert von Faber am Do 6. Jan 2011, 06:16, insgesamt 11-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Do 6. Jan 2011, 05:33

Ernst hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Hier das versprochene Bild, das zeigt, dass ein sich ausdehnender Lufballon in S' eine Ellipse ist, deren Exzentrizität mit wachsender Ausdehnungsgeschwindigkeit geringer wird:


Code: Alles auswählen
* Die Lorentz-transformierte Trajektorie {@code x'(t'), y'(t'), z'(t')} wird wie folgt bestimmt.
* Die Transformationsgleichungen ergeben:
* </p>
*
* <pre>
* x'(t) = gamma * (x(t) - v * t)
* y'(t) = y(t)
* z'(t) = z(t)
* t'(t) = gamma * (t - v/(c*c) + x(t))

Wie ist in Ihrem Programm die letzte Gleichung zu verstehen?

Die Trajektorien x(t), y(t) und z(t) sind vorgegeben. Z.B. für einen Punkt, der sich im Kreis um den Ursprung dreht, so:

x(t) = r cos(ωt)
y(t) = r sin(ωt)
z(t) = 0

Dabei läuft t, wie in den Bildern angezeigt, z.B. in 100 Schritten von 0 bis 1m/c. Jeder Punkt, der im Bild in S angezeigt wird, ist auf diese Weise beschrieben.

Um nun das Bild in S' anzuzeigen, muss das Programm die Trajektorien x'(t'), y'(t') und z'(t') ermitteln. Die Lorentztransformation liefert aber zunächst nur x'(t), y'(t), z'(t) und t'(t). Zu der letzten Funktion t'(t), nach der Sie fragen, wird die Umkehrfunktion t(t') benötigt. Hat man die Umkehrfunktion t(t'), dann kann man in den Gleichungen t durch t(t') ersetzen, eliminiert die Abhängigkeit von t, ersetzt sie durch Abhängigkeit von t':

x'(t') = gamma * (x(t) - v * t(t'))
y'(t') = y(t(t'))
z'(t') = z(t(t'))

Damit wird das zweite Bild dargestellt, wobei nun t' in 100 Schritten von 0 bis 1m/c läuft.

Gruß
Faber

P.S.: Der zweite Teil des Kommentars, den sie zitieren, ist zwar nicht falsch, aber irreführend. Danke für Ihren Hinweis und mea culpa.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Do 6. Jan 2011, 06:31

Nicht, um vom Thema ablenken zu wollen, sondern nur der Vollständigkeit halber meine Version der Bilder von Prof. Embacher:

EmbacherAnimation-c661.gif
EmbacherAnimation-c661.gif (1.54 MiB) 6991-mal betrachtet

Jeweils oben im Bild Photonen mit w = c im kreisrunden Hohlspiegel und darunter Billiardkugeln auf dem kreisrunden Billiardtisch mit w < c. Für die Galilei-Darstellung wird angenommen, dass S das absolute Bezugssystem sei, in dem sich das LIcht ausbreitet.

Gruß
Faber
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Do 6. Jan 2011, 11:11

Faber hat geschrieben:
* t'(t) = gamma * (t - v/(c*c) + x(t))
Wie ist in Ihrem Programm die letzte Gleichung zu verstehen?
Die Trajektorien x(t), y(t) und z(t) sind vorgegeben. Z.B. für einen Punkt, der sich im Kreis um den Ursprung dreht, so:

Ich meinte eigentlich, daß da m.Es. was nicht stimmen kann. Schon bezüglich des Dimensionsvergleiches. Ich hätte erwartet:

t'(t) = gamma * (t - v*x(t)/(c*c))

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Do 6. Jan 2011, 11:26

Harald Maurer hat geschrieben: Ein sich aufblähender Ballon ist nichts anderes als eine Aufeinanderfolge von Kugeln, deren Größen zunehmen. Jede dieser Kugeln sollte der LK entsprechend im gestrichenen System als Ellipsoid wahrgenommen werden. Die Animation zeigt dies unter Anwendung der Lorentztransformation, zeigt aber auch, dass die Kontraktion in der Animation zu keinem Zeitpunkt (in welchem der Ballon im ungestrichenen System gerade eine bestimmte Größe hätte) der Voraussage der LK entspricht.

Woran erkennt man diese Nichtentsprechung?

Gruß
Ernst
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