Eben. Das nimmst nicht nur du an, sondern ich gehe auch davon aus und Ernst vermutlich auch, denn wie gesagt, sieht man ja tatsächlich, was das Olbersche Paradoxon aussagt, nur halt in einem für den Menschen nicht sichtbaren Spektrum.JGC hat geschrieben:Ich meine, das Olberssche Paradoxon, das würde meiner Ansicht nach DANN so sein, wenn das Weltall wirklich zu 100% "transparent" ist, was genau ICH aber nicht an nehme.
Was die Unendlichkeit des Universums angeht, so gilt für Multiversen fast so ziemlich das selbe, wie für ein einziges Urknall-Universum, nur halt dass man über den ersten Rand hinaus viele weitere Ränder von Universen finden muss. Die Frage, die sich mir dann stellt, in was befände man sich denn, wenn man nun zwischen zwei solcher Universen steht? Nicht etwa in einem noch viel größerem Universum?
Der Mytos Multiversum entstand meines Wissens dadurch, dass sich Astronomen nicht über die Begrifflichkeit "Galaxie" einig waren, als die ersten Galaxien ausgemacht wurden. Die Milchstraße war für Einige dann halt das heimische Universum und andere Galaxien, wie z.B. Andromeda, weitere Universen. Multiversen gingen demnach aus einer "confusion of concepts" hervor. Aber wie dem auch sei - bis nichts von all dem erwiesen wurde, bleibe ich bei einem einzigen unendlichen Universum.
