Yukterez hat geschrieben:
Wenn man eine Zahnradbahn bauen will die mit relativistischen Geschwindigkeiten fährt gibt es genug Gelegenheiten für einen Getriebeschaden
Das ist zwar richtig, aber nicht wegen kontrahierender Zahnräder. Die vorderen Räder werden dort von zu ihnen ruhenden Mechanikern beobachtet und die hinteren von hinten zu den Rädern ruhenden Mechanikern. Keiner dieser Mechaniker beobachtet kontrahierte Räder, sondern allenfalls kontrahierte Schienen, was ebenso dämlich wäre, weil ja auch beobachtet wird, wie die Räder passend ineinander greifen. LK ist ein Messartefakt ungleichzeitiger Streckenmessung.
Das Problem ist nämlich immernoch Folgendes:
Gedangen-Experiment:
Ein Objekt A ruht absolut im Raum ein anderes Objekt B entfernt sich mit 0,6c von Objekt A. Die Uhren von Objekt A gehen normal. Messimpulse, die von Objekt A zu Obkekt B gesendet, bei Objekt B reflektiert und bei Objekt A wieder empfangen werden, sind auf Hin- und Rückweg gleich lang, deswegen stimmt hier s=ct/2 mit der realen Strecke überein und deswegen passt hier auch die Differenz zweier solcher Strecken geteilt durch die Eigenzeit mit der gemessenen Geschwindigkeit überein.
Bei Objekt B aber gehen die Uhren erstens nach und zweitens sind die Strecken solcher Messimpulse auf Hin- und Rückweg nicht mehr gleich lang, nur leider fällt einem dies beides nicht ohne Weiteres auf, und deswegen rechnet man auch hier s'=c*t'/2, womit man auf eine kürzere Strecke kommt, weil t' nun mal kleiner ist, als t, aber auch hier stimmen Differenzstrecke durch Eigenzeit mit der gemessenen Geschwindigkeit überein. Wer hier auf die längere Strecke kommt, der bewegt sich im und gegenüber dem Raum mit sicherheit langsamer und deswegen gehen auch dessen Uhren schneller. Auf diese Art würde man wohl erfahren, dass sich die Signalstrecken der Messimpulse auf Hin- und Rückweg ganz sicher niemals dadurch ändern, nur weil man sich als eigentlich Bewegter gleichberechtigt als Ruhend betrachtet, wie es das Relativitätsprinzip vorschlägt.