da muss ich dich korrigieren:
Der Myonenzerfall wird nicht mit der SRT berechnet. Man zählt nach, wie viele Myonen nach 1µs, nach 2µs, nach 3µs usw. seit ihrer Entstehung noch vorhanden sind. Daraus gewinnt man die Zerfallskurve und die mittlere Lebensdauer bzw. Halbwertszeit.Sciencewoken hat geschrieben:Aber der Myonenzerfall wird per SRT berechnet und lt. diesen Berechnungen unterliegt das halt keinem Zufall. Also entweder Wahrscheinlichkeiten, dann beweist das Myonenexperiment gar nichts bezüglich SRT oder Berechnungen, dann kann man das Myonenexperiment auch für Belege der SRT heranziehen.krona hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit rührt daher, dass der Zeitpunkt des Zerfalls der Myonen dem Zufall unterliegen. Das hat jetzt nichts mit der SRT zu tun.
Das kann man dann als Uhr verwenden. Wenn man jetzt die Geschwindigkeit der Myonen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit bringt und dann, wie oben beschrieben, wieder die Myonen nach 1µs, 2µs, 3µs nach ihrer Entstehung zählt, dann ergibt sich eine zeitliche Verschiebung der Zerfallskurve, und damit auch der mittleren Lebensdauer bzw. Halbwertszeit, um genau den Lorentzfaktor.
So etwas kann man heute in kleinen Beschleunigern erzeugen und nachmessen. Dazu muss man nicht mehr auf einen Berg steigen und messen.
Liebe Grüße
L.
