Yukterez und seine Grafik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Trigemina » Mi 23. Mai 2012, 23:36

Kurt hat geschrieben:Egal was der liebe Newton oder der bartige/haarige Einstein gesagt hat, du kannst kein Objekt auf schneller als c beschleunigen, egal wieviel -Sprit- du einsetzt.


Genau, es ist völlig irrelevant was die Herren Newton und Einstein so alles von sich geben, wenn der Tag nur lange genug ist! Richtig ist selbstverständlich vielmehr, was Meister Kurt selber dazu sagt. Hierzu braucht es weder Rechnungen noch Quellenangaben, die Kurts 'wahre Wissenschaftlichkeit' belegen - oder zumindest falsifizierbar machen -, sondern das erhabene Wort und der stets dezente Hinweis, dass alle anderen sowieso a priori falsch liegen, reichen natürlich völlig aus. Dagegen anzurennen ist bildhaft mit Kurts Aphorismus gesprochen ein blosses 'Vor-der-eigenen-Hütte-bellen'.

Geben wir uns also keine Mühe, auch nur im entferntesten dagegen etwas ausrichten zu können. Hierzu fehlen uns als Aussenstehende jenseits Kurtscher logischer Stringenz schlicht und einfach die Voraussetzungen, um erfolgreich dagegen zu bestehen. Unsere fachliche Unterlegenheit ist de facto vorprogrammiert, weil gegen das Duo Kurt/Natur kein Kraut gewachsen ist.

Ich persönlich trag's mit Fassung und verzichte aus guten Grund, eine Rechnung nach Newton und Einstein betreffend der beiden relativ zueinander bewegten Körper reinzustellen. Man möge dies nun als Resignation auffassen oder auch als Verzicht darauf, Perlen vor die Säue zu werfen.

Wie auch immer!
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eigene Spielregeln

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Mai 2012, 23:45

Wenn du mit Kurt eine Runde Schach spielst, fährt er mit dem Turm 45°, mit dem Läufer geradeaus, mit dem Pferd 5 vor und 4 nach rechts, und wenn er Matt ist, holt er die Würfel raus und behauptet dann auch noch, die echten Spielregeln wären gefälscht und es gäbe gar keinen König der sich im Schach befinden könne, das wäre ein Bauer...
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Re: eigene Spielregeln

Beitragvon Kurt » Do 24. Mai 2012, 09:00

Yukterez hat geschrieben:Wenn du mit Kurt eine Runde Schach spielst, fährt er mit dem Turm 45°, mit dem Läufer geradeaus, mit dem Pferd 5 vor und 4 nach rechts, und wenn er Matt ist, holt er die Würfel raus und behauptet dann auch noch, die echten Spielregeln wären gefälscht und es gäbe gar keinen König der sich im Schach befinden könne, das wäre ein Bauer...


Genau, so machen es manche.
Sie rechnen eine Diff von 1.19 einfach in 0.9933 um, und schon muss es passen (meinen/hoffen/erwarten sie).

Und das wars dann auch schon.
Der Rest ist Ablenken.
Denn Erklärungen ums -warum- und -wieso- sind nicht.


Gruss Kurt


Hast du denn wirklich keine Ahnung von dem was du (be)rechnest?
Keine Vorstellung wie das mit der Kleinmachung des Differenz_v real gehen soll, warum nicht v => c beim Beschleunigungsvorgang möglich ist, egal was du reinsteckst!!
Wo der Rest bleibt?

Schachspieler werden gerügt wenn sie -falsch- ziehen, was ist mit denen die falsch rechnen?
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Kurt » Do 24. Mai 2012, 09:04

Artie hat geschrieben:IMO wird doch alles klar wie Kurt denkt, wenn er zugibt, das er nicht rechnen kann, aber einschätzen will ob Rechnungen und Formeln richtig sind.
Kruger-Duning at its best.


Wenn du mit Artie eine Runde -Gespräch- drehst dann kriegst du hochgehaltene Fähnchen zu sehen.


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Do 24. Mai 2012, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Kurt » Do 24. Mai 2012, 09:10

Trigemina hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Egal was der liebe Newton oder der bartige/haarige Einstein gesagt hat, du kannst kein Objekt auf schneller als c beschleunigen, egal wieviel -Sprit- du einsetzt.


Genau, es ist völlig irrelevant was die Herren Newton und Einstein so alles von sich geben,


Genau das ist es, denn solange keiner von ihnen die Umstände erklären kann warum das was sie sagen so ist haben sie nur -gerechnet-.
Wer damit zufrieden ist...


Gruss Kurt
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Re: Yukterez und seine Grafik

Beitragvon Yukterez » Do 24. Mai 2012, 16:09

Was für eine praktische Anwendung schwebt dir denn vor, dass diese Rechnungen dafür unzureichend wären ? Deinen Lichtleitbezug kann man nicht mal rechnen, also bleibt daran nur der pure Glaube, aber dafür ist schon eine Menge guten Willens vonnöten... es ist übrigens nicht möglich den Äther mitzuführen, so wie es dazu nötig wäre: kein_Lichtleitbezug.mp4
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Chief und der Schnellvorlauf

Beitragvon Yukterez » Do 24. Mai 2012, 16:43

Du bist aber schnell gewesen, hast du es im Fast Forward Mode angeschaut und probegerechnet ? Die Chief-Methode ist damit zweifelsfrei die schnellste, aber es bleiben am Ende auch alle behandelten Fragen unbeantwortet (: Der mitgeführte Äther würde auf Erden zwar nicht gerade schlechter funktionieren (innerhalb würden zwar exakt die Gesetze Einstein´s gelten, aber damit wären ja auch die Einsteinleugner zufrieden; die Probleme beginnen, wenn wir die Erde verlassen und jede Sonde und jeder Satellit, Mond, Planet und Stern seinen eigenen Äther mitführen müsste, dann würde mit einem Schlag nichts mehr zusammenpassen, der Äther in einem Sonnensystem oder gar einer Galaxie müsste zwangsläufig entsetzlich verzwirbelt sein, und wir könnten uns allesamt mit Frau Lopez auf die Eselsbank setzen). Ich empfehle daher, den Vortrag nochmal im Originaltempo zu studieren, besonders ab Minute 32 (:
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der Klassenkaschperl

Beitragvon Yukterez » Do 24. Mai 2012, 17:06

Kurt behauptet das. Der Professor beweist, dass es Unsinn ist. Schade dass dich solche Vorträge nicht interessieren, jemanden wie dich live im Publikum sitzend und solche Fragen stellend zu haben wäre sicher der Traum eines jeden Professors (:
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eine Frage des Horizonts

Beitragvon Yukterez » Do 24. Mai 2012, 17:22

Das Problem bleibt, dass sowohl Chief, als auch Kurt, keine Antwort darauf haben wie dicht der Äther ist (er muss alles durchdringen und gleichzeitig dicht genug sein für eine so hohe LG, aber auch wieder nicht so dicht, dass er die Erde bremst. Trotzdem muss er selber von der Erde mitbewegt werden, also einen Widerstand zur selben haben, und damit müsste er wiederum bremsend wirken)

Weiters sind wir schon seit geraumer Zeit im Raumfahrtszeitalter angekommen und benötigen die Physik, die am kompatibelsten mit dem Universum ist, nicht eine, die nur in Chief´s Hütte funktioniert /:
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Äther

Beitragvon rmw » Do 24. Mai 2012, 18:17

Yukterez hat geschrieben:Das Problem bleibt, dass sowohl Chief, als auch Kurt, keine Antwort darauf haben wie dicht der Äther ist (er muss alles durchdringen und gleichzeitig dicht genug sein für eine so hohe LG, aber auch wieder nicht so dicht, dass er die Erde bremst. Trotzdem muss er selber von der Erde mitbewegt werden, also einen Widerstand zur selben haben, und damit müsste er wiederum bremsend wirken)

Ist schon richtig. Nur die Vorstellung dass c+c=c ist, ist ungleich absurder.
Dabei bin ich noch nicht einmal ein Befürworter des Äthers.
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