Kurt hat geschrieben:Beim Sagnac ist es notwendig erstmal ein Streifenmuster zu erzeugen damit eine Veränderung der Laufzeit durch Wanderung der Streifen überhaupt festgestellt werden kann.
Das Streifenmuster des kleinen Kreises wird also zuerst erzeugt, denn andersrum geht es nicht weil sonst der große Kreis zerstört würde.
Wie das Muster erzeugt wird wird
_hier dargestellt.
Ernst:
Der Effekt zeigt sich in der Streifenverschiebung der beiden gegenläufigen Strahlen, welche im Egebnis der speziellen Versuchsanordnung vom Start bis ins Ziel exakt den gleichen Weg zurücklegen. Eine Fehljustierung der Spiegel würde gar kein Ergebnis liefern können.
Dazu ist eine
Feinjustierung der Spiegel notwendig, es reicht keinesfalls aus sie nur auf einem Punkt zur Deckung zu bringen.
Oben im Link wird das gezeigt, es werden die Spiegel so justiert dass sich eine ganz bestimmte Situation ergibt, nämlich die dass die auf unterschiedlichen Wegen gelaufenen, und mit unterschiedlichen Winkeln auf die Fläche einfallende Lichtsignale sich so überlagern dass das Streifenmuster anhand der dann unterschiedlichen Phasenlage zueinander, sichtbar wird.
Von einer Fehljustierung ja oder nein kann keine Rede sein!
Feinstjustierung!
Dadurch dass die Strahlen unterschiedliche Wege gehen
müssen um ein Muster zu erzeugen, und das sowohl beim kleinem als auch beim grossem Lichtweg, ist nicht bekannt wie die einzelnen Wege zueinander stehen, somit kann auch keinelei Aussage zu ihrem Verhältnis zueinander gezogen werden.
Ist der kleine Lichtweg eingerichtet muss durch Feinjustage der Spiegel E und F der grosse einjustiert werden.
Diese Strichlage hat mit der Strichlage des kleinen Weges nichts zu tun, es besteht keinerlei Abhängigkeit voneinander!!
Die Striche des grossen Weges lassen sich, ohne die des kleinen zu beeinflussen, verschieben.
Dadurch ist es unmöglich zu wissen in welchem Verhältnis die beiden Striche zueinander sind, also ist der Gedanke den kleinen Kreis als Referenz für den grossem zu verwenden sinnlos weil unbrauchbar.
Ob sie nun einen Strich des kleinen Weges als vermeintliche Referenz verwendeten, oder einfach nur einen mit dem Bleistift hingemalten Strich, ist egal, denn keiner von beiden kann als Referenz dienen.
Die einzige Referenz die möglich ist ist die Strichlage bei Nichtrotation der Erde festzustellen und dann, wenn rotiert wird, die ev. auftretende Verschiebung zu bewerten.
Da sie dieses nicht gemacht haben, das ist in keinem ihrer Schriften und in keinem Bericht ge/beschrieben, können sie auch keinen Messwert ermessen haben.
Kurt
(schaut euch bitte den Film ganz genau an, dazu kommt noch eine Anmerkung, diese betrifft nicht nur M+G sondern alle MMIs)
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