Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mo 23. Dez 2019, 18:06

Lagrange hat geschrieben:@Kurt

Dort steht auch so ein Schachsinn.

Zwar bleiben die grundlegenden Rätsel der Zeit noch ungelöst, etwa ob sie auf den allerkleinsten Skalen vorwärts fließt oder ruckelt und warum man in der Zeit nur vorwärts und nicht rückwärts gehen kann.


Wie kann man so dumm sein?


Über solchen Schwachsinn rege ich mich schon lange nicht mehr auf.
Solche Dummheit muss man einfach übersehen.

Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mo 23. Dez 2019, 18:41

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Was? :lol:


Aber natürlich.
In vielen Atomuhren hat der Oszillator, dessen Signal dann verwendet wird und deswegen der Begriff Referenzoszillator, eine Frequenz von 10 MHz.
Dieser Oszillator wird durch eine Regelschaltung mit der Schwingfrequenz der verwendeten Atome auf 10 MHz synchronisiert/stabilisiert.

Kurt


Ich wiederhole: Was? :lol:

Beispiel Rubitium-Oszillator: Wo bitte ist da eine Referenzfrequenz von 10000000 Hz?

Da braucht keine zu sein.
Ein "Referenzoszillator" ist ein Taktnormal das einen Oszillator als taktgebendes Element enthält oder eine Teilerkette die ein anderes Signal so teilt das die gewünschte Frequenz rauskommt.
Auch ein nachgeregelter Oszillator, der auf ein Referenzsignal synchronisiert wird, kann das sein.

Der Ausgang kann sinusförmig, Rechteckig, Sägerzahn, unsymmetrisch und alles mögliche sein.
In der Technik hat sich der 10 MHz "Referenzoszillator" mit entweder Sinus- oder Rechtecksignalausgang eingebürgert.

Sciencewoken hat geschrieben:
So weit ich das überblicke, werden die 6834682610,904324 Hz des Rubidiums

Nimm halt CS133 da gibt's Beispiele von Atomuhren im Netz, und diese waren/sind Standard in den GPS-SAT.

Sciencewoken hat geschrieben:
über elektrisch verstimmbaren Quarzoszillatoren (FLU) auf diese 10000000 Hz heruntergeteilt.


Dieser Aussage kann ich keinen Sinn abwringen, wie soll das gehen?

Sciencewoken hat geschrieben:
Demnach wird für deine Referenzfrequenz genau die Quelle benutzt, die stabilisiert werden soll. Dir sollte klar sein, dass das Ganze nur mit mehreren RB-Oszillatoren funktioniert, die sich auf die Art gegenseitig stabilisieren. Auf die Art werden btw. auch die Oszillatoren in GPS-Satelliten auf ECI-Zeit verlangsamt und stabilisiert - also prinzipiell passiert da genau das, wovon ich hier die ganze Zeit schreibe, wenn es um GPS geht.


Auch da verstehe ich nicht was du sagen willst und was du die ganze Zeit sagst kann ich da auch nicht rauslesen oder irgendwie nachvollziehen.

Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mo 23. Dez 2019, 20:05

Kurt hat geschrieben:Nimm halt CS133 da gibt's Beispiele von Atomuhren im Netz, und diese waren/sind Standard in den GPS-SAT.
[ironie]Die sind vermutlich auch viel kleiner, leichter und kostengünstiger, nicht wahr?[/ironie]
Lass mal... bevor ich mich weiter mit deinen Fantasien beschäftige, mache ich lieber etwas Sinnvolleres.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 23. Dez 2019, 21:50

@All

Mayer hat geschrieben:Aber wenn man behauptet:

1. Jede Bewegung ist relativ
2. Bewegte Uhren gehen langsamer

sieht man gleich, dass 1. und 2. einander ausschließen. Wenn Bewegung relativ ist, können sich beide Uhren sowohl als bewegt als auch als ruhend betrachten, so dass 2. logisch ausgeschlossen ist.

Wenn 2. als richtig vorausgesetzt ist, dann kann Bewegung nur absolut sein.


Nicht von Bedeutung hat geschrieben:1. und 2. schließen nicht einander aus. Erstens kann die Bewegung des Lichts eine Bewegung gegenüber dem leeren Raum sein und zweitens kann dies eine konstante Bewegung sein und zwar ohne wenn und aber. Prinzipiell finden alle Bewegungen im Universum gegenüber dem leeren Raum darin statt.


Wer hat hier Recht? Mayer oder Nicht von Bedeutung?
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Di 24. Dez 2019, 08:01

Sciencewoken hat geschrieben:Was für ein Blödsinn! Gem. SRT gehen Uhren in geradlinig gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen wechselseitig langsamer.

Ganz genau. Jetzt sollte dir also klar werden, warum z.B. beim ZP tatsächlich nur einer der beiden Zwillinge langsamer altert.
Hast ja jetzt die Feiertage um darüber nachzudenken.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Di 24. Dez 2019, 08:25

McMongo hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Was für ein Blödsinn! Gem. SRT gehen Uhren in geradlinig gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen wechselseitig langsamer.

Ganz genau. Jetzt sollte dir also klar werden, warum z.B. beim ZP tatsächlich nur einer der beiden Zwillinge langsamer altert.

Dir müsste klar werden, dass du absolut dumm bist. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 24. Dez 2019, 08:34

Lagrange hat geschrieben:Wer hat hier Recht? Mayer oder Nicht von Bedeutung?
Das ist eine Frage der Akzeptanz - hier geht es nicht ums Recht haben.
Mir wird zwar nicht ganz klar, was Mayer meint, wenn er schreibt:
Mayer hat geschrieben:Wenn 2. als richtig vorausgesetzt ist, dann kann Bewegung nur absolut sein.

Denn erstens wird 2. nicht vorausgesetzt, sondern gemessen und zweitens wären deswegen gemessene Geschwindigkeiten weitaus relativer als die dazugehörigen Bewegungen - Für eine einzige Relativbewegung zwischen zwei Objekten A und B würden unter Umständen auf beiden Objekten unabhängig voneinander unterschiedliche Geschwindigkeiten gemessen.
Unter Umständen deswegen, weil sich eine Relativbewegung vR auf folgende Arten zusammensetzen kann:
1. vA=0; vB=vR
2. vB=0; vA=vR
3. vA=vB=vR/2
4. 0<=vA<=vR; vB=vR-vA
wobei vA und vB Die Geschwindigkeiten der Objekte gegenüber einem übergeordneten Bezugssystem sind und als oberstes wählbares Bezugssystem kommt letzendlich nur das Universum in Frage.
Die Uhren auf den Objekten A und B gehen um den Faktor γ(vA) bzw. γ(vB) langsamer und nur zwei mal besteht die Chance (1. und 2.), dass γ(vR)=γ(vA) bzw. γ(vR)=γ(vB) ist und nur einmal (3.), dass γ(vA)=γ(vB) ist.

Fazit: Die Relativbewegung zwischen A und B bleibt physikalisch wechselseitig die selbe, nur leider werden für diese wegen dem möglichen Gangunterschied der Uhren auf A und B unterschiedliche Geschwindigkeiten gemessen.

Fazit2: Für Geschwindigkeitsmessungen aller Art ist es zunächst erst mal erforderlich, z.B. per Urmeter eine feste Strecke zu definieren und als nächstes eine relativ genaue Zeiteinheit. Beides geschah so lange bevor man überhaupt auch nur annähernd auf die Idee kam, die Lichtgeschwindigkeit zu messen. Heute definiert man Strecken über diese gemessene - inzwischen als konstant festgelegte - Lichtgeschwindigkeit und vermeintlich hoch präziser Atomzeit, welche jedoch leider alles Andere als hoch präzise ist, wie man experimentell feststellen konnte.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 24. Dez 2019, 08:37

McMurdo hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Was für ein Blödsinn! Gem. SRT gehen Uhren in geradlinig gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen wechselseitig langsamer.

Ganz genau. Jetzt sollte dir also klar werden, warum z.B. beim ZP tatsächlich nur einer der beiden Zwillinge langsamer altert.
Hast ja jetzt die Feiertage um darüber nachzudenken.
Und du denkst über die Feiertage mal nach, wann in der Realität jemals tatsächlich reine geradlinig gleichförmige Bewegungen auftauchen. Dann kann ich mir nämlich sparen, darüber nachzudenken, warum gerade der reisende Zwilling langsamer altert. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Di 24. Dez 2019, 13:17

Sciencewoken hat geschrieben:Und du denkst über die Feiertage mal nach, wann in der Realität jemals tatsächlich reine geradlinig gleichförmige Bewegungen auftauchen. Dann kann ich mir nämlich sparen, darüber nachzudenken, warum gerade der reisende Zwilling langsamer altert. :lol:

Wieso sparst dir das dann? Wenn die Uhren nicht geradlinig und gleichförmig zueinander bewegt sind, so wie beim ZP, ist doch klar das einer langsamer und der andere schneller altert. Weil diese Systeme eben gerade nicht geradlinig und gleichförmig zueinander bewegt sind. Du siehst also: das ZP verletzt in keinster Weise irgendwie die SRT.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Di 24. Dez 2019, 13:20

McMurdo hat geschrieben:Du siehst also: das ZP verletzt in keinster Weise irgendwie die SRT.
Darüber solltest du ja über die Feiertage noch mal nachdenken. Bzw. mehr darüber, ob die SRT beim ZP überhaupt zur Anwendung kommen kann. Aber so, wie ich dich kenne, wirst du darüber kein bisschen nachdenken und auf dem Blödsinn SRT auch die kommenden 200 Jahre noch bestehen. :lol:
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