Ernst hat geschrieben:
...Die Verminderung dieses Effektes der Wellenlängenänderung während der langen Laufzeit ist da ein sekundäres Problem und sowohl mit einem Äther als auch mit dem Effekt der Extinktion gleichermaßen erklärbar. Einmal ist ein Äther das "bremsende" Element und andermal ist es das intergalaktische Medium. Ich halte letztere Variante für die bessere, weil der Vorgang mit bekannten Objekten beschrieben wird, quantitativ passend ist, und auf ein nicht nachgewiesenes Medium Äther verzichtet. Der hat nämlich zur Folge, daß die Vorgänge darin komplett nur mit der LET beschrieben werden können. Und in einem Medium können Wellen immer nur mit einer spezifischen Geschwindigkeit laufen; etwas anderes ist niemals beobachtet worden.
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Eben weil ein „Äther“-Medium elektromagnetische Wellen auf die spezifische Geschwindigkeit c zu trimmen versucht, und es dies im irdischen System und bei irdischen Geschwindigkeiten auch problemlos in Nullkommanix schafft, ist anderes auch noch niemals beobachtet worden.
Wie die kosmische Rotverschiebung aber zeigt, schafft es das „Äther“-Medium nur bei ausreichend großen Geschwindigkeitsdifferenzen Δv zur spezifischen Weiterleitungsgeschwindigkeit c diese Differenz in Nullkommanix abzubauen. Wird die Geschwindigkeitsdifferenz Δv aber sehr klein, dauert der weitere Abbauprozeß (wegen der dann ebenfalls sehr klein werdenden Angleichungskraft des „Äther“-Mediums auf die Geschwindigkeit der Welle) dagegen beobachtbar längere Zeit.
Diese „kosmischen“ Bedingungen einer sehr kleinen Geschwindigkeitsdifferenz Δv während einer langen Laufzeit können im irdischen Labor natürlich nicht erzeugt und deshalb hier auch nicht „beobachtet“ werden.
Aber die kosmische Rotverschiebung und die anderen astronomischen Phänomene (spektroskopische „Doppel“-Sterne, „Pulsations“-Veränderliche und Quasare) zeigen diesen zeitbenötigenden Angleichungsprozeß des Mediums auf die Geschwindigkeit der Welle.
Diese relativ einfachen physikalischen Zusammenhänge, insbesondere auch der Einfluß eines mitgeführten „Äther“-Mediums auf diesen Angleichungsprozeß, sind im folgenden Bild erfaßt:
Dateianhang:
deltavbremse2hm3.jpg [ 23.56 KiB | 6914-mal betrachtet ]
Mit "Extinktion" sind diese offensichtlichen astronomischen Zusammenhänge nicht zu erklären, nur mit einem "Äther"-Medium. Ganz abgesehen davon, daß die Lösung des Flyby-Rätsels ein von der Erde mitgeführtes und mitrotierendes "Äther"-Medium beweist.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes