Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Do 5. Feb 2026, 12:42

Messiah hat geschrieben:... Nun ist bekannt, auf
welche Weise das Auflösungsvermögen eines Gitters von der Zahl seiner (äquidistanten)
Striche abhängt; man verändert die Interferenzfigur wesentlich, wenn man eine Hälfte
des Gitters abdeckt
. Genau in diesem Punkt steht die Korpuskulartheorie in krassem
Widerspruch zur Erfahrung.
Denn wie auch die Bewegungsgleichungen der mit den
Teilchen des Gitters in Wechselwirkung befindlichen Photonen aussehen mögen, die
Verteilung der Bahnen der an der linken Hälfte des Gitters gestreuten Photonen kann
nicht von der Anwesen- (Abb.1.4a) oder Abwesenheit (Abb.l.4b) der rechten Hälfte
des Gitters abhängen, es sei denn, das einzelne Photon hat eine Ausdehnung von der
Größenordnung des gesamten Gitters. Wenn überdies Lichtquelle und Photoplatte
genügend weit voneinander entfernt sind, ist die Verteilung der Stöße der an den
beiden Gitterhälften gestreuten Photonen nicht merklich verschieden. Deckt man
also die rechte Hälfte des Gitters ab, dann sollte nur die Lichtintensität in jedem
Punkt der Platte geringer werden, ohne daß sich sonst das Interferenzbild ändert.
Die Erfahrung widerspricht diesen Vorhersagen. Wir müssen also davon ausgehen,
daß das gesamte Gitter bei der Streuung eines Photons beteiligt ist
.

Also, Beugung an einem Gitter ist mit der Teilchentheorie des Lichts nicht kompatibel.
Lagrange
 
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Beugung

Beitragvon rmw » Do 5. Feb 2026, 13:17

Lagrange hat geschrieben:
Messiah hat geschrieben:... Nun ist bekannt, auf
welche Weise das Auflösungsvermögen eines Gitters von der Zahl seiner (äquidistanten)
Striche abhängt; man verändert die Interferenzfigur wesentlich, wenn man eine Hälfte
des Gitters abdeckt
. Genau in diesem Punkt steht die Korpuskulartheorie in krassem
Widerspruch zur Erfahrung.
Denn wie auch die Bewegungsgleichungen der mit den
Teilchen des Gitters in Wechselwirkung befindlichen Photonen aussehen mögen, die
Verteilung der Bahnen der an der linken Hälfte des Gitters gestreuten Photonen kann
nicht von der Anwesen- (Abb.1.4a) oder Abwesenheit (Abb.l.4b) der rechten Hälfte
des Gitters abhängen, es sei denn, das einzelne Photon hat eine Ausdehnung von der
Größenordnung des gesamten Gitters. Wenn überdies Lichtquelle und Photoplatte
genügend weit voneinander entfernt sind, ist die Verteilung der Stöße der an den
beiden Gitterhälften gestreuten Photonen nicht merklich verschieden. Deckt man
also die rechte Hälfte des Gitters ab, dann sollte nur die Lichtintensität in jedem
Punkt der Platte geringer werden, ohne daß sich sonst das Interferenzbild ändert.
Die Erfahrung widerspricht diesen Vorhersagen. Wir müssen also davon ausgehen,
daß das gesamte Gitter bei der Streuung eines Photons beteiligt ist
.

Also, Beugung an einem Gitter ist mit der Teilchentheorie des Lichts nicht kompatibel.

Da müsste man den Versuch genauer kennen denn das Verhalten des Lichts an einem einzelnen Spalt ist jedenfalls mit der Beugung einer Welle nicht vereinbar.
rmw
 
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Re: Beugung

Beitragvon Rudi Knoth » Do 5. Feb 2026, 13:30

rmw hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Messiah hat geschrieben:... Nun ist bekannt, auf
welche Weise das Auflösungsvermögen eines Gitters von der Zahl seiner (äquidistanten)
Striche abhängt; man verändert die Interferenzfigur wesentlich, wenn man eine Hälfte
des Gitters abdeckt
. Genau in diesem Punkt steht die Korpuskulartheorie in krassem
Widerspruch zur Erfahrung.
Denn wie auch die Bewegungsgleichungen der mit den
Teilchen des Gitters in Wechselwirkung befindlichen Photonen aussehen mögen, die
Verteilung der Bahnen der an der linken Hälfte des Gitters gestreuten Photonen kann
nicht von der Anwesen- (Abb.1.4a) oder Abwesenheit (Abb.l.4b) der rechten Hälfte
des Gitters abhängen, es sei denn, das einzelne Photon hat eine Ausdehnung von der
Größenordnung des gesamten Gitters. Wenn überdies Lichtquelle und Photoplatte
genügend weit voneinander entfernt sind, ist die Verteilung der Stöße der an den
beiden Gitterhälften gestreuten Photonen nicht merklich verschieden. Deckt man
also die rechte Hälfte des Gitters ab, dann sollte nur die Lichtintensität in jedem
Punkt der Platte geringer werden, ohne daß sich sonst das Interferenzbild ändert.
Die Erfahrung widerspricht diesen Vorhersagen. Wir müssen also davon ausgehen,
daß das gesamte Gitter bei der Streuung eines Photons beteiligt ist
.

Also, Beugung an einem Gitter ist mit der Teilchentheorie des Lichts nicht kompatibel.

Da müsste man den Versuch genauer kennen denn das Verhalten des Lichts an einem einzelnen Spalt ist jedenfalls mit der Beugung einer Welle nicht vereinbar.



Nein das Verhalten am Einzelspalt ist eher mit Welle als mit Teilchen vereinbar. Siehe Winkel des ersten Minimums.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Gravitation

Beitragvon bumbumpeng » Do 5. Feb 2026, 18:55

rmw hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gravitation ist eine Kraft die auf jede Materie wirkt. Was glauben Sie warum Luftatmosphäre mitgeführt wird?
"Gravitation bewirkt eine Kraft" ist meines Erachtens richtiger.
Die Erde zieht alles mit einer unsichtbaren Kraft an – das nennt man Schwerkraft oder Gravitation. Diese Kraft hält uns auf dem Boden und sorgt dafür, dass der Mond um die Erde kreist. Der Wissenschaftler Isaac Newton entdeckte dieses Gesetz, als er sah, wie ein Apfel vom Baum fiel.
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Re: Gravitation

Beitragvon rmw » Do 5. Feb 2026, 20:14

bumbumpeng hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:"Gravitation bewirkt eine Kraft" ist meines Erachtens richtiger.
Die Erde zieht alles mit einer unsichtbaren Kraft an – das nennt man Schwerkraft oder Gravitation. Diese Kraft hält uns auf dem Boden und sorgt dafür, dass der Mond um die Erde kreist. Der Wissenschaftler Isaac Newton entdeckte dieses Gesetz, als er sah, wie ein Apfel vom Baum fiel.


Das ist eigentlich kein Widerspruch, ich sage ja nicht dass eine Gravitationskraft nicht existiert, ich sage nur dass diese Kraft eine Wirkung von Gravitation ist, wobei man nicht weiß wie diese Wirkung zustande kommt.
Für die Wirkung der Kraft macht das keinen Unterschied.
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Re: Gravitation

Beitragvon bumbumpeng » Do 5. Feb 2026, 20:49

rmw hat geschrieben: wobei man nicht weiß wie diese Wirkung zustande kommt.
Durch Massenansammlung.
Je mehr Masse, desto größer die Gravitation, das el. Feld und das magn. Feld und die Energie.

Hast du Masse, dann hast du Gravitation, el. Feld, magn. Feld und Energie --- also Universum.
bumbumpeng
 
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Re: Gravitation

Beitragvon rmw » Di 10. Feb 2026, 11:14

bumbumpeng hat geschrieben:Durch Massenansammlung.
Je mehr Masse, desto größer die Gravitation, das el. Feld und das magn. Feld und die Energie.

Hast du Masse, dann hast du Gravitation, el. Feld, magn. Feld und Energie --- also Universum.

Massen bewirken Gravitation, Massen ziehen sich gegensaeitig an.
Das ist allerdings auch alles was man über Gravitation weiß.

Bei "EM Feldern" weiß man genau so wenig wie sie konkret wirken.
Es kann sich um Teilchen handeln ähnlich einem Gas von Molekülen, oder um Teilchenstrahlen, aber es besteht kein Wissen darüber.
Feld sagt schließlich nur dass etwas eine Wirkung hat, aber wie es wirkt weiß man nicht.
rmw
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Di 10. Feb 2026, 13:57

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Durch Massenansammlung.
Je mehr Masse, desto größer die Gravitation, das el. Feld und das magn. Feld und die Energie.

Hast du Masse, dann hast du Gravitation, el. Feld, magn. Feld und Energie --- also Universum.

Massen bewirken Gravitation, Massen ziehen sich gegensaeitig an.
Das ist allerdings auch alles was man über Gravitation weiß.

Bei "EM Feldern" weiß man genau so wenig wie sie konkret wirken.
Es kann sich um Teilchen handeln ähnlich einem Gas von Molekülen, oder um Teilchenstrahlen, aber es besteht kein Wissen darüber.
Feld sagt schließlich nur dass etwas eine Wirkung hat, aber wie es wirkt weiß man nicht.

Auf jeden Fall ist es notwendig, dass ein Medium existiert, in welchem sich die Felder ausbreiten können. Und die Kräfte können nur mit Hilfe von Druck im Medium erklärt werden.
Lagrange
 
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Re: Gravitation

Beitragvon bumbumpeng » Di 10. Feb 2026, 17:06

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Durch Massenansammlung.
Je mehr Masse, desto größer die Gravitation, das el. Feld und das magn. Feld und die Energie.

Hast du Masse, dann hast du Gravitation, el. Feld, magn. Feld und Energie --- also Universum.

Bei "EM Feldern" weiß man genau so wenig wie sie konkret wirken.
DieErde hat ein gravitatives Feld, ein el. Feld und ein magn. Feld.

Ein EM Feld gibt es nicht.

Es gibt die e.-m. Schwingungen, weil die von el. ins magn. schwingen und umgekehrt. Die Schwingung ist eben nicht nur in einem Feld allein.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Di 10. Feb 2026, 17:13

Lagrange hat geschrieben:Auf jeden Fall ist es notwendig, dass ein Medium existiert, in welchem sich die Felder ausbreiten können. Und die Kräfte können nur mit Hilfe von Druck im Medium erklärt werden.
Auf jeden Fall sind die Felder DAS MEDIUM, in dem sich die Schwingungen ausbreiten.Im el. und im magn. Feld ist nichts mit Druck, da ist es Energie in Form von Schwingungen. Also Frequenz, also Wellenlänge.
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