Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 15. Okt 2026, 20:56

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun in der Galilei-Transformation bewegt sich eine in X-Richtung laufende ebene Welle mit einer anderen Geschwindigkeit als c0. Andererseits gibt es dann keine "stellare Aberration" , die aber seit längerem beobachtet wurde. Mit den Transformationen von Lorentz oder Einstein hat man eine Invarianz der Maxwellgleichungen. Dieses bedeutet aber auch, daß Vorgänge in entfernten Sternen wie etwa die Emissionen oder Absorptionen von Atomen sich von denen auf der Erde unterscheiden würden. Aus diesem Grund suchte man nach anderen Transformationsgleichungen. Ein bekanntes Beispiel sind die von Woldemar Voigt.

Das passt doch alles nicht zusammen.
Einerseits wird aus der Änderung der Linien auf Expansion geschlossen, also angenommen dass "dort" die gleichen Resonanzfrequenzen herrschen wie hier.
Andererseits muss "transformiert" werden damit die Linien gleiche Frequenz(en) aufweisen.
.


Die Aussage der gleichen Spektren entfernter Sterne wurde aus Beobachtungen im 19. Jahrhundert gemacht. Die Beobachtungen von Hubble erst später im 20. Jahrhundert. Denn dann hatte man indirekte Bestimmungen der Entfernungen von Galaxien entwickelt. Man kannte schon früh den Dopplereffekt beim Licht von Doppelsternen.

Warum hat man die Anpassung (Transformation) der Werte des entfernten Sterns nicht aufgegeben nachdem klar was das es keiner solchen bedarf weil Expansion vorliegt?
Ausserdem hätte das Doppler, der Mittelwert der Signalfrequenzen, auch schon vor der Einführung der falschen Transformaton gezeigt.

Kurt

.
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon rmw » Fr 16. Okt 2026, 05:00

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die einzige sichere Überprüfung dieser "Invarianz" wäre eine Weg - Zeit Messung von verschiedenen Quellen.
Eine solche Messung existiert aber nicht.
Alles andere ist hypothetische Interpretation.
Und selbst da ist noch die Frage wie sich die Erdatmosphäre auf das Ergebnis auswirkt wenn man auf der Erde misst.

Die stellare Aberration ist übrigens mit Teilchenstrahlen ohne weiteres vereinbar.


Die Überprüfung der formalen Invarianz der Maxwellgleichungen bezüglich einer bestimmten Koordinatentransformation kann mathematisch geprüft werden.

Was die stellare Aberration angeht, so ändert sie sich nicht beim Durchgang des Lichts durch ein Medium mit einem Brechungsindex größer als 1 also einer kleineren Phasengeschwindigkeit oder Gruppengeschwindigkeit als die Vakuumlichtgeschwindigkeit.

Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst.
Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Und was die stellare Aberration betrifft, so ist sie jedenfalls mit Teilchenstrahlen bestens erklärbar, mit einer Welle sehr viel weniger.
Das ist noch nicht eine Nachweis dafür dass das Licht keine Welle ist, aber mit Teilchenstrahlen ist diese Aberration recht plausibel erklärbar.

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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 16. Okt 2026, 06:55

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die einzige sichere Überprüfung dieser "Invarianz" wäre eine Weg - Zeit Messung von verschiedenen Quellen.
Eine solche Messung existiert aber nicht.
Alles andere ist hypothetische Interpretation.
Und selbst da ist noch die Frage wie sich die Erdatmosphäre auf das Ergebnis auswirkt wenn man auf der Erde misst.

Die stellare Aberration ist übrigens mit Teilchenstrahlen ohne weiteres vereinbar.


Die Überprüfung der formalen Invarianz der Maxwellgleichungen bezüglich einer bestimmten Koordinatentransformation kann mathematisch geprüft werden.

Was die stellare Aberration angeht, so ändert sie sich nicht beim Durchgang des Lichts durch ein Medium mit einem Brechungsindex größer als 1 also einer kleineren Phasengeschwindigkeit oder Gruppengeschwindigkeit als die Vakuumlichtgeschwindigkeit.

Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst.
Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Und was die stellare Aberration betrifft, so ist sie jedenfalls mit Teilchenstrahlen bestens erklärbar, mit einer Welle sehr viel weniger.
Das ist noch nicht eine Nachweis dafür dass das Licht keine Welle ist, aber mit Teilchenstrahlen ist diese Aberration recht plausibel erklärbar.

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In der Theoretischen Physik sind "mathematische Beweise" schon legitim, wenn etwa die Maxwellgleichungen die Realität der EM-Felder richtig wiedergeben.

Nun noch ein Wort zur Aberration. Wie ich schrieb, stimmt dies bei konstanter Lichtgeschwindigkeit auch innerhalb des Fernrohrs. Aber es gab schon Experimente, in denen ein mit Wasser gefüllter Zylinder in das Fernrohr gebracht wurde und trotzdem die Aberration gleich blieb. Die Teilchen müssten dann ja sich langsamer durch das Rohr bewegen und man eine stärkere Ablenkung erhält.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Daniel K. » Fr 16. Okt 2026, 15:04

rmw hat geschrieben:
Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst. Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Cool, und wo kann man denn nun Dein Experiment dazu nachlesen, ...


... auf dessen Grundlage Du erklärst:

rmw hat geschrieben:
Die Behauptung dass aus Maxwells Gleichungen die sogenannte Invarianz der Lichtgeschwindigkeit abgeleitet werden kann ist ein außergewöhnlicher Unsinn.

Gibt keines?

Alles, klar, wird dann wieder nichts mit dem Nobelpreis dieses Jahr. :mrgreen:
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon rmw » Fr 16. Okt 2026, 15:19

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst.
Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Und was die stellare Aberration betrifft, so ist sie jedenfalls mit Teilchenstrahlen bestens erklärbar, mit einer Welle sehr viel weniger.
Das ist noch nicht eine Nachweis dafür dass das Licht keine Welle ist, aber mit Teilchenstrahlen ist diese Aberration recht plausibel erklärbar.

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In der Theoretischen Physik sind "mathematische Beweise" schon legitim, wenn etwa die Maxwellgleichungen die Realität der EM-Felder richtig wiedergeben.

Nun noch ein Wort zur Aberration. Wie ich schrieb, stimmt dies bei konstanter Lichtgeschwindigkeit auch innerhalb des Fernrohrs. Aber es gab schon Experimente, in denen ein mit Wasser gefüllter Zylinder in das Fernrohr gebracht wurde und trotzdem die Aberration gleich blieb. Die Teilchen müssten dann ja sich langsamer durch das Rohr bewegen und man eine stärkere Ablenkung erhält.

Na ja, aber nur das Theoretische Phhysik auch nur Hypothese ist.
Mathematik kann daher nur zeigen dass es vom Standpunkt der Mathematik möglich ist, aber es ist kein physikalischer Beweis.
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon rmw » Fr 16. Okt 2026, 15:22

Daniel K. hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst. Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Cool, und wo kann man denn nun Dein Experiment dazu nachlesen, ...

Es existiert eben kein Beweis für diese Invarianz.
Das ist noch kein Beweis für das Gegenteil, aber einen Beweis dafür gibt es auch nicht.
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 16. Okt 2026, 16:37

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst.
Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Und was die stellare Aberration betrifft, so ist sie jedenfalls mit Teilchenstrahlen bestens erklärbar, mit einer Welle sehr viel weniger.
Das ist noch nicht eine Nachweis dafür dass das Licht keine Welle ist, aber mit Teilchenstrahlen ist diese Aberration recht plausibel erklärbar.

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In der Theoretischen Physik sind "mathematische Beweise" schon legitim, wenn etwa die Maxwellgleichungen die Realität der EM-Felder richtig wiedergeben.

Nun noch ein Wort zur Aberration. Wie ich schrieb, stimmt dies bei konstanter Lichtgeschwindigkeit auch innerhalb des Fernrohrs. Aber es gab schon Experimente, in denen ein mit Wasser gefüllter Zylinder in das Fernrohr gebracht wurde und trotzdem die Aberration gleich blieb. Die Teilchen müssten dann ja sich langsamer durch das Rohr bewegen und man eine stärkere Ablenkung erhält.

Na ja, aber nur das Theoretische Phhysik auch nur Hypothese ist.
Mathematik kann daher nur zeigen dass es vom Standpunkt der Mathematik möglich ist, aber es ist kein physikalischer Beweis.


Die Theoretische Physik kann aber Vorhersagen aus den Berechnungen machen, die dann durch Experimente bestätigt werden können. Und diese Vorhersagen sind seit einigen Jahrzehnten bestätigt worden.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Daniel K. » Sa 17. Okt 2026, 14:31

rmw hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Nein, mit Mathematik kann man überhaupt nichts beweisen, außer Mathematik selbst. Nur wenn man einen physikalischen Zusammenhang mit einem physikalischen Experiment nachgewiesen hat, kann Mathematik diesen Zusammenhang bestätigen.

Cool, und wo kann man denn nun Dein Experiment dazu nachlesen, ...

Es existiert eben kein Beweis für diese Invarianz.

Man "beweist" auch in der Physik grundsätzlich nicht etwas. Man sieht was, beschreibt es, beschreibt es genauer, schreibt eine Hypothese, eine Theorie, damit hat man dann Experimente, welche die Theorie widerlegen können und die macht man. Widerlegt keines davon die Theorie, bleibt die gültig. Man nennt es falsifizieren.


rmw hat geschrieben:
Das ist noch kein Beweis für das Gegenteil, aber einen Beweis dafür gibt es auch nicht.

Neben Theorien gibt es auch Axiome, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist ein solches und die Physik läuft. Das wird auch so bleiben. Du kannst Du aber Kurt B. und Christian K. greifen, einen unter jeden Arm klemmen, und dann weiter glauben, dass Ihr da Ahnung von Physik habt und die Welt verändert werdet. Fakt ist, nein, werdet Ihr nicht, weil Ihr keine Ahnung habt.


Das ist der Weg ...
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon rmw » Sa 17. Okt 2026, 15:18

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Na ja, aber nur das Theoretische Phhysik auch nur Hypothese ist.
Mathematik kann daher nur zeigen dass es vom Standpunkt der Mathematik möglich ist, aber es ist kein physikalischer Beweis.

Die Theoretische Physik kann aber Vorhersagen aus den Berechnungen machen, die dann durch Experimente bestätigt werden können. Und diese Vorhersagen sind seit einigen Jahrzehnten bestätigt worden.

Mit Theoretischer Physik kann man schon Voraussagen machen, solange es aber nicht einen physikalischen Beweis gibt ist es eben nur eine hypothetische Erklärung.
Wären die Voraussagen nicht richtig so wäre es ja noch nicht einmal eine Hypothese.

Und die Invarianz könnte man nur mit einer Weg Zeit Messung von anderen Quellen definitiv beweisen, eine solche Weg Zeit Messung gibt es aber nicht, schon überhaupt nicht im Vakuum des Weltraums.
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Re: Maxwell und die Invarianz der LG

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 17. Okt 2026, 15:50

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Na ja, aber nur das Theoretische Phhysik auch nur Hypothese ist.
Mathematik kann daher nur zeigen dass es vom Standpunkt der Mathematik möglich ist, aber es ist kein physikalischer Beweis.

Die Theoretische Physik kann aber Vorhersagen aus den Berechnungen machen, die dann durch Experimente bestätigt werden können. Und diese Vorhersagen sind seit einigen Jahrzehnten bestätigt worden.

Mit Theoretischer Physik kann man schon Voraussagen machen, solange es aber nicht einen physikalischen Beweis gibt ist es eben nur eine hypothetische Erklärung.
Wären die Voraussagen nicht richtig so wäre es ja noch nicht einmal eine Hypothese.

Und die Invarianz könnte man nur mit einer Weg Zeit Messung von anderen Quellen definitiv beweisen, eine solche Weg Zeit Messung gibt es aber nicht, schon überhaupt nicht im Vakuum des Weltraums.


Nun die Aussage des zweiten Postulats von Einstein lautet: "Die Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig von der Bewegung der Quelle". Bei Doppelsterne, die um deren gemeinsamen Schwerpunkt kreisen, sollten sich unterschiedliche Geschwindigkeiten des Lichtes bei abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle (Komponente des Doppelsternsystems) durch "seltsame" Spektren zeigen. Denn die Keplerschen Gesetze würden dann nicht mehr gelten. Diese Messungen wurden schon vor 100 Jahren gemacht und haben keine unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten gefunden.

Gruß
Rudi Knoth
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