Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 26. Nov 2015, 13:39

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Stoffmenge = 6,158 mol
Temperatur = 293 K
Ausgangsdruck = 100000 Pa
Druck Wassersäule = 120000 Pa
Anfangsvolumen = 0,15 m³
Kompression: Isotherm und ideal angenommen.


W_isotherm= p1*V1*ln(p2/p1)=100000 Pa*0,15 m³*ln(1,2)=2735 Nm
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Davon muss die Arbeit, die von Außendruck verrichtet wurde abgezogen werden.
Das ist dann nur die Verdichtungsenergie. Es kann noch nichts ins Wasser übergehen, weil die Drücke im Gleichgewicht sind.

Prinzipiell richtig. Aber die Arbeit, die vom Außendruck geleistet wird p1V1 ist genau gleich der "Übergabearbeit" p2V2, denn es gilt ja p1V1=p2V2.

Vergleiche dazu:

Bild

Das brechnete W_isotherm ist die Fläche unter der Kurve von 1 nach 2 bis runter zur V_Achse. Dazu kommt die Verdrängungsarbeit p2V2 (linkes hohes Rechteck) und weg kommt die Außendruckarbeit p1V1 (unteres langes Rechteck). Beide Rechtecke sind gleichgroß. Übrig bleibt damit die schraffierte Fläche als technische Arbeit mit dem Inhalt 2735 Nm.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 26. Nov 2015, 17:19

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Prinzipiell richtig. Aber die Arbeit, die vom Außendruck geleistet wird p1V1 ist genau gleich der "Übergabearbeit" p2V2, denn es gilt ja p1V1=p2V2.

Vergleiche dazu:

Bild

Nö, diese Arbeit ist p1*(V1-V2) (siehe Rechteck unten).

Nö, dieser ideale Kolbenkompressor ist ohne Totvolumen im OT. Er saugt von V=0 auf V=V1.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 26. Nov 2015, 22:14

Chief hat geschrieben:Die aufzuwendende Arbeit bei der isothermen Kompression

p: Druck im Behälter.
p: Außendruck
f: zusätzlich zum Außendruck aufzubringende Kraft
W: Vom Kompressor zu verrichtende Arbeit

W=∫F ds=∫p A ds=∫pdV=nRT ∫dV/V=nRT ln(V1/V2)

W=∫F ds=∫(p A + f) ds=∫p dV + ∫f ds = p (V1-V2) + ∫f ds

nRT ln(V1/V2) = p (V1-V2) + ∫f ds

W = ∫f ds = nRT ln(V1/V2) - p (V1-V2)

Richtig, dazu kommen aber die negative "Ansaugarbeit" bei p1 und die zu leistende Verschiebearbeit bei kontantem Druck p2:

Bild

Das brechnete W_isotherm ist die Fläche unter der Kurve von 1 nach 2 bis runter zur V_Achse. Dazu kommt die Verdrängungsarbeit p2V2 (linkes hohes Rechteck) und weg kommt die Außendruckarbeit p1V1 (unteres langes Rechteck). Beide Rechtecke sind gleichgroß. Übrig bleibt damit die schraffierte Fläche als technische Arbeit mit dem Inhalt 2735 Nm.

Technisch real beinhaltet die schraffierte Fläche die aufzuwendende Arbeit.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Do 17. Dez 2015, 08:57

Highway hat geschrieben:
Falsch!...

Wieder falsch!...



Wenn die Maschine 1 kW Wirkleistung aus der Steckdose entnimmt: wieviel kW an Wirkleistung kommen dann (bei 24 Std Dauerbetrieb) aus der Maschine raus ?



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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 10:10

Highway hat geschrieben:Alles nur irreführender Unsinn.

Das scheint nur so. Du hast einfach kein Wissen über Thermodynamik und deren technischer Anwendung etwa in Kreisprozessen. Daher macht jede Diskussion dazu mit dir keinen Sinn.
Ich und viele andere haben dir den Prozess nun bis zum Gehtnichtmehr erläutert.
Du willst offenbar nicht lernen; und so kannst du weiterhin an deine Wundermaschine glauben. Niemanden stört das.
Da aber alle außer dir den Vorgang verstanden haben, ist es schleierhaft, wieso du wieder damit anfängst.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 17. Dez 2015, 12:35

Highway hat geschrieben:Du hast lediglich meine Argumentation, dass der Differenzdruck Null ist, stetig ignoriert und ignorierst es auch weiter.

Nimm ein 10 m hohes Wassergefäß, schließ unten eine Kolbenpumpe an.
Die Pumpe wird sich natürlich einfach mit Wasser füllen und der Differenzdruck zwischen Pumpe und dem Wasser im Gefäß da unten ist definitiv Null.
Und nun versuch ohne Kraftaufwand das Wasser aus der Pumpe in den Behälter zurück zu kriegen.

Viel Spaß dabei - wenn Du es schaffst, darfst Du es Dir patentieren lassen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 12:42

Highway hat geschrieben:Du hast lediglich meine Argumentation, dass der Differenzdruck Null ist, stetig ignoriert und ignorierst es auch weiter.

Ich ignorier gar nichts. Dir ist der komplette Vorgang erklärt worden. Jeder hat's verstanden.
Deine Verständnislosigkeit ist in deinen rudimentären physikalisch-technischen Kenntnissen begründet.
Es macht keinen Sinn, dir alles nocheinmal zu erläutern. es steht ja schon alles da.
Wenn du nicht lernen willst, dann laß es bleiben.

Ansonsten Empfehlung Quelle Joachim Stiller. Das ist eine gute Zusammenfassung einiger Grundlagen
http://joachimstiller.de/download/sonst%20...%20tropie.pdf
(Wenn nicht ladbar, dann über seine Homepage aufrufbar)
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 13:29

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ansonsten Empfehlung Quelle Joachim Stiller. Das ist eine gute Zusammenfassung einiger Grundlagen
http://joachimstiller.de/download/sonst%20...%20tropie.pdf
Der Link ist Schrott, weil gekürzt. Leider kann man auch nicht mehr erkennen, wie du in einen Ordner "download" gekommen bist.

Direkt ladbar:
http://joachimstiller.de/download/sonst ... tropie.pdf

Eine Zusammenfassung ist kein Schrott, wenn sie das wesentliche enthält.

Highway kann sich auch woanders bilden, es gibt unzählige Quellen im Net.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 13:55

Highway hat geschrieben:Deine Schraffur in deinem Diagramm ist es jedenfalls nicht.

Doch das ist die theoretische technische Arbeit (Wirkungsgrad=1) eines Kolbenverdichters ohne Totraum im OT.

100mal gesagt und du kommst immer wieder damit. Laß es.. Deine Bildungabstinenz nervt.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 15:28

Highway hat geschrieben:Du sollst die Prozesskoordinaten liefern! Nicht mit dem Munde malen. Du weichst lediglich wieder aus. Werde mal konkret! Durch welche Prozesskoordinaten wird die Fläche der aufzuwendenden Arbeit für die Kompression im pV-Diagramm bestimmt? Das wirst du doch wohl können.

Bist du blind? Konkreter gehts schon gar nicht mehr:

Bild

p1 Atmosphärendruck
p2 Behälterinnendruck
V1 Hubvolumen
V2 Zylindervolumen bei Erreichen von p2
V=0 Zylindervolumen im OT
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