Kurt hat geschrieben:
Andersrum hätte es gereicht einfach noch mehrere A's.. einzusetzen dann wäre das Problem nicht -verschwunden- sondern immer noch präsent (was es ja nach_wie_vor ist).
Das Problem verschwindet eben nicht wenn man die Bewegung der Systeme (noch dazu bei beschleunigter Expansion) berücksichtigt.
Nur als vereinfachtes Denkmodell:
Wir haben Systeme Erde,A B C D E.... X
X ist in einer Entfernung von der aus Überlichtgeschwindigkeit nötig wäre um zur Erde zu kommen.
1) Das Licht von X kann bis z.B. M kommen und Licht von M kann bis zur Erde. Also war meine erste Überlegung das X auch bis zur Erde kommen
müsste aber man muss ja berücksichtigen, das alles sich weiterbewegt.
Das Licht "zischt" also von X Richtung M. Dazu braucht es Zeit. Bis das Licht bei M angekommen ist, befindet sich M durch die Eigenbewegung und Expansion des Raumes aber nun dort wo zu Beginn unserer Überlegungen X war.
2) Nun haben wir wieder örtlich die selbe Situation wie bei 1)
Das Licht von M kommt nun bis zu einem System D und Licht von D kommt natürlich zu Erde
Wieder "zischt" das Licht Richtung D - bis es dort ankommt befindet sich D nun aber dort wo vorher M war.
3) ...
4) ...
5 6 7 und so weiter in alle Ewigkeit.
Das Licht kommt
nie bis zur Erde, dort wo am Anfang M war ist einfach Ende.
Das ist nun sicher vereinfacht dargestellt, aber ich finde es mit dieser Vorstellung eben völlig logisch und nachvollziehbar, dass es dadurch eben einen kosmischen Ereignishorizont geben
muss (in dem Fall den Punkt wo das System M am Anfang war) über den das Licht nicht mehr "weiterkommt".