nocheinPoet hat geschrieben:
Hier
http://einstein.stanford.edu/ sind einige Exprimente beschrieben, die die RT (auch die ART) hinterfragen, als die Vorhersagen der RT überprüfen.
In diesem Experiment (Gravity Probe B) wurde nur die ART überprüft. Das aufwändige Experiment ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Experimente ausschließlich das Ziel haben, Einstein zu
bestätigen. Tun sie das nicht, werden sie entweder nicht veröffentlicht oder sie werden als missglückt bezeichnet- So hat Gravity Probe B auch nach vierjähriger Auswertung keine Bestätigung des Lens-Thirring-Effektes gezeigt - schlussendlich wurde behauptet, das Signal zum 'frame-dragging-effect' sei praktisch in einem nicht vorhergesehenen 'Grundrauschen' unter gegangen.
nocheinPoet hat geschrieben:
Im Oktober 2004 veröffentlichten Pavlis & Ciufolini in einem Nature-Artikel ihren Fund, dass sie den Lense-Thirring-Effekt auf 99% genau nachweisen konnten!
Die Resultate von Pavlis & Ciufolini sind auch in der Fachwelt umstritten. Die Daten stammen aus mehrjähriger Auswertung vorhandener Aufzeichnungen und das behauptete Ergebnis hat den Schönheitsfehler, dass es einmaig dasteht und nicht reproduziert worden ist. Da besteht immer der Verdacht, dass sich hier ein paar Forscher profilieren wollten.
Der Lense-Thirring-Effekt selbst ist ein Hinweis darauf, dass der Raum nicht funktionslos und leer ist. Ob man zu dem, was ihn erfüllt, nun Raumzeit, Gravitationsäther oder Äther sagt, ist eigentlich belanglos. Mit Machschem Prinzip und einer Matrix-Theorie (oder Äthertheorie) sind derartige Effekte auch gut erklärbar - wenngleich die ART dazu bereits ein monströses mathematisches Modell liefert, das mit der SRT nur einen willkürlich herstellbaren Zusammenhang hat. Die ART ist ein ganz anderes Kaliber als die (sicher naturfremde!) SRT, aber einige ihrer Auswüchse sind Nonsens, wie Schwarze Löcher, Wurmlöcher oder Weiße Löcher etc. Einstein hat derartigen Missbrauch seiner Feldgleichungen selbst abgelehnt!
Im Gegensatz zur SRT, die nur eine mathematische Konstruktion ist, die sich nur innerhalb eigener Synchronisiermethoden bzw. Definitionen geschlossen zeigt, ist die ART als Naturbeschreibung brauchbar, wenngleich die Grundlagen ähnlich wie in der SRT völlig andere sein könnten und die Raumzeit nicht bloß eine Metrik, sondern eine handfeste Struktur a la Äther sein dürfte.
Das Thema habe ich hier
http://www.mahag.com/grav/lense.php mal behandelt.
Grüße
Harald Maurer