kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 7. Jan 2016, 22:35

Jan hat geschrieben:Wenn die Wellenlängen des Photons länger werden, dann ist die Zeitspanne, in der man die Explosion beobachtet auch länger.

Wie kommst du darauf? die Zeitspanne würde sich nur ändern, wenn sich die Lichtgeschwindigkeit ändert.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 7. Jan 2016, 22:36

Yukterez hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Das steht bei Wikipedia. Das brauch ich nicht beweisen.

Die Einstellung lob ich mir!Bild, Bild

Das gilt nur, wenn ein gewisser Yucks oder so da nicht mitgespielt hat. :lol:
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon contravariant » Do 7. Jan 2016, 22:38

Ernst hat geschrieben:Der Stern bewegt sich translatorisch gar nicht in Bezug auf die Erde; er rotiert.

Auch dann sollte es eine Rot- und Blauverschiebung geben. Gibt es da Messdaten?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 7. Jan 2016, 22:42

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Der Stern bewegt sich translatorisch gar nicht in Bezug auf die Erde; er rotiert.

Auch dann sollte es eine Rot- und Blauverschiebung geben. Gibt es da Messdaten?

Waaaas?
Wie soll bei einer ausschließlich negativen Beschleunigung eine Blauverschiebung entstehen?
Sehr wahrscheinlich weißt du nicht ansatzweise, worum es überhaupt geht.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon contravariant » Do 7. Jan 2016, 22:46

Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Waaaas?
Wie soll bei einer ausschließlich negativen Beschleunigung eine Blauverschiebung entstehen?
Sehr wahrscheinlich weißt du nicht ansatzweise, worum es überhaupt geht.

Die Argumentation von Lothar ist, dass die Geschwindigkeit des Stern aufgrund seiner Rotation zu eine Änderung der Wellenlänge führt. Das führt dann aber, wie gesagt, zu einer Rot- und Blauverschiebung.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 7. Jan 2016, 23:05

contravariant hat geschrieben:Die Argumentation von Lothar ist, dass die Geschwindigkeit des Stern aufgrund seiner Rotation zu eine Änderung der Wellenlänge führt. Das führt dann aber, wie gesagt, zu einer Rot- und Blauverschiebung.

Ich sags ja, du hast das Prinzip nicht verstanden.Wie soll bei Emission die Geschwindigkeit eine Wellenlängenänderung verursachen???
Die Wellenlängenänderung entsteht durch Geschwindigkeitsänderung (Beschleunigung) während der Emission einer Wellenlänge.
Du must schon etwas genauer hinsehen.
Meine Rechnung ist ohne weiteren Kommentar wohl nur Insidern verständlich.
Also lies die ausführliche Darstellung des Effektes von L.Pernes im Original auf seiner Website.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon contravariant » Do 7. Jan 2016, 23:20

Ernst hat geschrieben:Meine Rechnung ist ohne weiteren Kommentar wohl nur Insidern verständlich.
Also lies die ausführliche Darstellung des Effektes von L.Pernes im Original auf seiner Website.

Besser ist das. Sonst könnte ja noch jemand kommen und dich widerlegen.
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Beitragvon Yukterez » Do 7. Jan 2016, 23:25

Bild hat geschrieben:Meine Rechnung ist ohne weiteren Kommentar wohl nur Insidern verständlich.

Ich kann mir schon vorstellen was für eine Art von "Insidern" Ernst meint:

Bild hat geschrieben:Also, ich habe vor zwei Jahren IQ-Test gemacht und das Ergebnis war 150.
Bild hat geschrieben:Ich bin Physiker
Bild hat geschrieben:Nur zur Info: Ich bin Mathematiker!
Bild hat geschrieben:Zur Information: Ich habe u.a. Astronomie studiert!
Bild hat geschrieben::sabber: :sabber: :sabber: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Solchen Insassen mag seine "Rechnung" vielleicht gefallen, aber jeder der schon einmal eine ordentliche Rechnung gesehen hat kann kann sich bei so was nur noch auf die Stirn klatschen.

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Do 7. Jan 2016, 23:39

Ernst hat geschrieben:Die These von L.Pernes
Geschlossene Lösung
Fortsetzung folgt

R - Radius des Objektes
ω - Winkelgeschwindigkeit des Objektes
v - Oberflächengeschwindigkeit am Äquator des Objektes
a - Beschleunigung eines Äquatorpunktes im Zentrum der Sichtbarkeit des Objektes
α - Winkel der Drehaches zur Sichtachse
τ - Periodendauer des ausgestrahlten Lichtfrequenz
T - Lichtlaufzeit vom Objekt zum Beobachter
Δv - Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellenanfang und Wellenende in Richtung Beobachter
Δλ - Wellenlängenänderung infolge der unterschiedlichen Laufzeiten von Wellenanfang und -ende
λ0 - Wellenlänge bei Aussendung
z - Z-Wert der Rotverschiebung

a = ω²*R*sin α
Δv = τ*a =τ*ω²*R*sin α
Δλ = Δv*T = T*τ*ω²*R*sin α
τ = λ0/c
Δλ = T*λ0*ω²*R*sin α/c
z = Δλ/λ0 = T*ω²*R*sin α/c
z = Δλ/λ0 = T*ω²*R*sin α/c
Diese gegenüber den beobachteten viel zu großen Werte verweisen auf den dominierenden Effekt der Extinktion und auch die dadurch scheinbare von der Lichtquelle unabhängige LG.

Das ist ja schon nicht schlecht. Wenn die Herren sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen wollten, könnten Sie noch ganz andere Einflußgrößen auf die Rotverschiebung finden.
Zur Anschauung, was bei den Profis als Ursache der Rotverschiebungen/Spektralanalyse diskutiert wird:
Stoßdämpfung, Strahlungsdämpfung, thermische Effekte und nichtthermische Effekte. Letztes beinhaltet Konvektion und - aha! - Rotation.

Die Rotation führt zur einer Unschärfe in den Spektrallinien. Ihre ganz nette Rechnung korrigiere ich mal auf die Standardnotation. Wir lassen mal den Faktor für die Neigung der Rotationsachse zur Erde der einfachhalber mal weg. Es ist handelt sich also um den Grenzwert (nehmen Sie dies als kleinen Tip) der Spektralinienverschiebung:

mit dem Ergebnis, daß je höher wird, desto mehr nähern sich die Spektralinien einem charakteristischen (elliptischen) Rotationsprofil an.
Insofern liefert das Rotationsprofil eine Information über die Rotationsbewegung.
Und was ist die Rotverschiebung bei der Expansion des Universums? Richtig: Kein Rotationsprofil! Also kann man anhand der Spektrallinienverteilung zwischen den verschiedenen Dopplereffekten durchaus differenzieren. Falls Sie das nicht glauben: Entsprechendes Rohdaten-Material finden Sie im Internet. Da brauchen Sie jetzt nicht mit Fantasiewerten zu rechnen.
Jetzt erklären Sie mal: Wie groß ist die Störung durch die Rotation des Sterns im Verhältnis zur Expansionsgeschwindigkeit des Universiums und bei welchen Entfernungen gilt diese Beobachtung? Und inwiefern wirkt sich z.B. die Randverdunkelung auf das Ergebnis aus? Auf die Physik der Spektralanalyse als solches können Sie zwar zurückgreifen, ob aber Bunsen, Kirchhoff und Co hier weiterhelfen, wage ich mal zu bezweiflen. Also: Auf- Auf und fügen Sie Ihre Thesen mal ein in die alte Physik des 19./20. Jahrhunderts.
Sie erhalten schon mal als Motivationsunterstützung einen anerkennenden Blick für Ihre bisherigen Bemühungen.
Mike
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Do 7. Jan 2016, 23:42

Die Supernova 1a erscheint in ganz neuem Licht.

Die Wellenlänge der Photonen verlängert sich durch Compton-Effekt.

Die Vergrößerung der Raum-Zeit kommt ja nur in der Relativitätstheorie vor. Braucht man aus elektromagnetischer Sicht sowieso nicht berücksichtigen.
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