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Nachdem die letzten Beiträge das Verhalten der Resonanzkreise bei Flankeneinwirkung auf die Schwingkreiskondensatoren, deren Aufladung (aller 100nF Kond.) auf va 10mV gezeigt haben und der Schwingungsbeginn bei dieser Spannungshöhe begann, kommt nun eine Schaltungsvariante dran bei der nicht durch Kondensatoren die Erregung der Resonanzschwingungen eingeleitet wird, sondern durch Widerstände.
Wärend bei der "Kondensatoraufladung" die Schwingung bei dieser Spannung begann, verhält es sich nun ganz anders.
Die Schwingung beginnt bei Null V.
Hier das erste Bild mit 1 MOhms, alle Schwingkreiskondensatoren betragen wiederum 100nF, die Spulen wurden entsprechend gewählt damit die gewünschte Resonanzfrequenz der einzelnen LC-Kreise in etwa erreicht wird.
Die Ansteuerung erfolgt, wie bisher auch, durch Flanken. Was jetzt noch beachtet werden muss ist die der Flanke folgende Zeitdauer gleichem Spannungszustandes. Denn dieser Zustand geht bei Widerstandsansteuerung der Resonanzkörper mit ins Geschehen ein.
Hinweis: damit die Plotfläche möglichst gross ist wurde das Steuerrechteck mit ins gleiche Bild gesetzt und auf eine andere Grösse skaliert.
Dateianhang:
Bild_Anschwingamplituden_1.png [ 46.57 KiB | 4143-mal betrachtet ]
Die Amplitude der ersten Schwingung beträgt bei:
100Hz ca. 155mV
200Hz ca. 100mV
300Hz ca. 55mV
400Hz ca. 40mV
500Hz ca. 30mV
1kHz ca. 15mV
Zurückzuführen ist das auf das zeitlich verzögerte Eingreifen der jeweilgen Induktivität.
Es ist zu sehen dass alle Schwingungen im Nulldurchgang starten sobald die Flanke eintrifft, sich also die Ansteuerspannung am Koppelwiderstand ändert.
Kurt