Spacerat hat geschrieben:
Ich versuchs trotzdem nochmal.
Maxwell: Wurde die Lichtgeschwindigkeit jemals im Bezugssystem "bewegtes Teilchen" gemessen und ergab diese Messung c? Nein, niemals! Woher sollte man also wissen, dass sich genau in jenen Bezugssystemen EM-Wellen mit c ausbreiten?
Ihre Antwort zeigt, daß Sie von Maxwells Arbeit nicht den Hauch einer Ahnung haben. 6, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Geschwindigkeit: Geschwindigkeit ist gemäß dem Weg-Zeit-Gesetz ein Betrag...
Sie haben keinen blassen Schimmer, wovon Sie Schreiben. Das Weg-Zeit-Gesetz beschreibt die Bewegung eines Massenpunktes mit
, \vec{v}(t), \vec{a}(t))
. Sehr eindeutig ist die Geschwindigkeit
)
ein Vektor. 6, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Lorentzfaktor/Lorentztransformation: Die Frage, wie man das herleitet, stellt sich doch gar nicht.
Doch, ich habe die Frage gestellt. Schließlich verwenden Sie die GT und LT in Ihrem "EfA"-Pamphlet. Und Sie haben eine wilde Behauptung zum Lorentzfaktor ("Extra eingeführt!"). 6, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Vakuum als Äther: In einem Äther soll sich das Licht ähnlich wie Schall in Luft fortpflanzen. Das ist im Vakuum der Fall! Ein Vakuum ist nicht detektierbar! Deswegen konnte man auch nie einen Äther detektieren.
Wenn man den Äther nicht detektieren kann, dann wechseltwirkt er auch mit nichts, dann hat er keine Eigenschaften, dann kann man auch auf ihn komplett verzichten. Das nennt sich Ockhams Rasiermesser: Es gibt keinen Äther. 6, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Die Gravitationskraft geht in der Ferne fließend in die Coulombkraft über.
Da Sie Maxwell nicht verstanden, entschuldigt nicht, daß Sie das Gaussche Gesetz nicht anwenden können. Zwischen den Ladungen ändert sich die Feldstärke einer elektrischen Ladung mit 1/r². In einem Raum, in dem die Ladungen enthalten sind, ist die Feldstärke 0. Deshalb ist auf große Entfernungen die schwache Gravitation die bestimmende Kraft. Den Sachverhalt hat auch schon Jan nicht verstanden. Beide 6, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Das Planck-Spektrum der kosmologischen Hintergrundstrahlung ergibt sich aus dem Compton-Effekt.
Nein, der Comptoneffekt verursacht eine Verschiebung des Spektrums in höhere Frequenzen. Das ist eindeutig unterscheidbar von der Hintergrundstrahlung. 5, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Zweitens ist ein eindeutiges Indiz dafür, ... Lichtermüdung durch Compton-Streuung.
Allein schon das Planck-Spektrum widerspricht der Idee der Lichtermüdung. 5, setzen!
Spacerat hat geschrieben:
Niemals kann eine Geschwindigkeit ihre "Bestandteile" Weg und Zeit beeinflussen.
Wenn man schon Maxwell nicht versteht, muss man wohl zum Glauben greifen. 6, setzen!
Fazit:
Wie Sie sehen, haben Sie in keinem Ihre Punkte irgendetwas richtig. Gesamtnote: 6. Klassenziel nicht erreicht!
Mike