Zitat:
Zitat Gerhard Kemme:
Typisch für Diskussionen und Aufsätze zu der SRT von A. E. scheint zu sein, dass Begründungen für seine Aussagen ständig angedeutet aber dann im Zusammenhang nachvollziehbar kaum angeboten werden. Es steht dann irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge, ...
Von welchen „
konkreten Messungen der Längenkontraktion“ Dr. Markus Pössel bei der physikalisch nicht existierenden Längenkontraktion spricht bleibt also sein Geheimnis, er nennt sie vorsichtshalber nicht, kann man ihm schon irgendwie nachempfinden, oder?

Genauso wenig wie Dr. Peter Genath von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die
"tausenden von Hochpräzisions-Experimenten" nennt, die die physikalisch nicht existierenden relativistischen Effekte bestätigt haben sollen:
"...in tausenden von Hochpräzisions-Experimenten immer besser bestätigt worden. Viele Technologien des täglichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie richtig berücksichtigt wurde." Es ist in der Tat schwierig, Messungen von nicht existierende Phänomenen und Technologien mit nicht wirkenden Effekten vorzuweisen, muss man schon die armen Relativisten verstehen.

Deshalb bleiben vorsichtshalber die beiden Herren bei der sprachlichen Unschärfe und produzieren weiter heiße Luft und reine Propaganda, wie gehabt...
Tatsache ist nämlich, dass die Längenkontraktion nie konkret gemessen wurde und auch nicht konkret existiert (Objekte verkürzen sich in der SRT nicht materiell). Wie könnte also Dr. Markus Pössel eine Längenkontraktion gemessen haben wollen, die es nicht gibt? Auch bestätigt ein anderer Relativist, dass keine relativistischen Effekte in der Alltagsdimension wirken, also das sie nicht auch nicht feststellbar sind - man kann ja Effekte nur durch ihre Wirkungen nachweisen, hier die
Antwort von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer über dieselbe Thematik:
Zitat:
Im Normalfall am Strand gilt eine Physik ohne relativistische Effekte (wie überhaupt im Alltag, selbst wenn wir bis zum Mond reisen).”
Wie man unschwer feststellen kann, widerspricht die Auskunft von Prof. Fischer die Auskunft von Dr. Markus Pössel:
• Prof. Dr. Fischer sagt aus, dass in der Alltagsphysik eine Physik ohne relativistische Effekte gilt.
• Dr. Markus Pössel sagt aus, dass die relativistische Längenkontraktion durch „
konkrete Messungen“ (also messbar in der Alltagsphysik) festgestellt wurde – allerdings ohne diese konkreten Messungen der Längenkontraktion zu nennen.
Wem sollte ich glauben? Dr. Markus Pössel oder Prof. Dr. Fischer? Wurde die Längenkontraktion von bewegten Objekten experimentell konkret gemessen und hat sie Auswirkungen in der Alltagsphysik oder hat sie keine Auswirkung in der Alltagsphysik, selbst wenn wir bis zum Mond reisen? Wobei die SRT sowieso widerlegt wäre, wenn die Auswirkung von relativistische Effekte physikalisch festgestellt wurde: In der SRT sind solche Effekte nicht real. Dann könnte u.U. eine andere Theorie damit bestätigt worden sein (die Äthertheorie von Lorentz?).
Viele Grüße
Jocelyne Lopez