"Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 6. Mär 2010, 21:04

G.Z. hat geschrieben:In der zitierten Aussage wird beschrieben, welche Geschwindigkeiten diese Anlage zu messen erlaubt. Welche gemessenen Flugzeiten tatsächlich in einem bestimmten Experiment gemessen wurden, habe ich bis jetzt nicht entdecken können. Bitte um entsprechende Hinweise in dem zitierten Dokument oder auch anderswo.

Dann empfehle ich genauer zu suchen. Oder schreib ein höfliches e-mail an GSI. Es ist deine Aufgabe zu recherchieren, nicht meine.

http://www.gsi.de/forschung/bio/tumorve ... 607_xs.pdf Seite 8:
At present, light hydrogen ions (protons) or the
heavier carbon ions are used in therapy. They are
produced in ion sources and accelerated up to 50%
of the speed of light in order to reach the necessary
depth in the patient. A typical therapy beam
consists of 1 million to 10 million carbon ions per
second or 100 times more proton ions.
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon G.Z. » Sa 6. Mär 2010, 22:00

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
G.Z. hat geschrieben:In der zitierten Aussage wird beschrieben, welche Geschwindigkeiten diese Anlage zu messen erlaubt. Welche gemessenen Flugzeiten tatsächlich in einem bestimmten Experiment gemessen wurden, habe ich bis jetzt nicht entdecken können. Bitte um entsprechende Hinweise in dem zitierten Dokument oder auch anderswo.

Dann empfehle ich genauer zu suchen. Oder schreib ein höfliches e-mail an GSI. Es ist deine Aufgabe zu recherchieren, nicht meine.
http://www.gsi.de/forschung/bio/tumorve ... 607_xs.pdf Seite 8:
At present, light hydrogen ions (protons) or the
heavier carbon ions are used in therapy. They are
produced in ion sources and accelerated up to 50%
of the speed of light in order to reach the necessary
depth in the patient. A typical therapy beam
consists of 1 million to 10 million carbon ions per
second or 100 times more proton ions.

Das ist jetzt eine neue Arbeit. Die Frage bezog sich aber auf die Dissertation.
PS: Ist das deine Dissertation?

a) Die zitierte Dissertation stammt von Dr. Andreas Schüttauf. Diesen Mann als erstes anzuschreiben ist in Planung. Welch eine glückliche Fügung, dass die erforderliche Anlage für Laufzeitmessungen bereits existiert! Jetzt müssen nur noch entsprechende Veröffentlichungen gefunden werden. Ansonsten könnten solche Messungen jederzeit mit geringem Aufwand noch nachgeholt werden ...
b) Zum "Speed": Ohne Laufzeitangaben unzulässig - wie bereits mehrmals betont. Dazu: Protonen als Testkörper scheiden aus - siehe Experimentell messbar: eine unbekannte Grenzgeschwindigkeit gleich nach der Vorhersage.
G.Z.
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 7. Mär 2010, 07:47

G.Z. hat geschrieben:a) Die zitierte Dissertation stammt von Dr. Andreas Schüttauf. Diesen Mann als erstes anzuschreiben ist in Planung. Welch eine glückliche Fügung, dass die erforderliche Anlage für Laufzeitmessungen bereits existiert! Jetzt müssen nur noch entsprechende Veröffentlichungen gefunden werden. Ansonsten könnten solche Messungen jederzeit mit geringem Aufwand noch nachgeholt werden ...

Die Dissertation ist aus dem Jahr 1996. Mit ALADIN ist schon oft gemessen worden. Am GSI ist die Flugzeitmessung alltägliches Geschäft, darüber wird nicht mehr veröffentlicht, weil es uninteressant ist. Wenn du dir ein Auto kaufen möchtest, sagen wir einen Audi A8 4.2 FSI quattro, findest du in der Produktbeschreibung z.B. die Höchstgeschwindigkeit angegeben (260 km/h, http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/a8/a8/technische_daten.html), aber du wirst nirgendwo eine Veröffentlichung dazu finden, weil es einfach Standard ist, dass Autos 100 km/h fahren können und einen Tachometer haben, um das zu messen. Genau so ist es beim GSI. Die Höchstgeschwindigkeit ist etwa 90% LG. 50% LG sind Standard und es gibt einen Tachometer um das zu messen.


G.Z. hat geschrieben:b) Zum "Speed": Ohne Laufzeitangaben unzulässig - wie bereits mehrmals betont. Dazu: Protonen als Testkörper scheiden aus - siehe Experimentell messbar: eine unbekannte Grenzgeschwindigkeit gleich nach der Vorhersage.

Lesen ist nicht deine Stärke?
At present, light hydrogen ions (protons) or the
heavier carbon ions are used in therapy.


Du hast jetzt seit 1990 an deiner Äthertheorie gearbeitet und es nicht der Mühe wert gefunden, dich über den Stand der Forschung und Technik zu informieren. Das ist Dilettantismus.
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon G.Z. » So 7. Mär 2010, 10:46

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Am GSI ist die Flugzeitmessung alltägliches Geschäft, darüber wird nicht mehr veröffentlicht, weil es uninteressant ist.
At present, light hydrogen ions (protons) or the
heavier carbon ions are used in therapy.

... Das ist Dilettantismus.

- Wissenschaftliche Veröffentlichungen sind in der Regel mehrere Jahrhunderte im Nachhinein einsehbar. Solche aus den 90er Jahren also sowieso. Die verschwinden nicht einfach, wie "alte Autobeschreibungen".
- Die Laufzeitmessungen der Schwerionenexperiemte sind von Interesse, aber eben leider nicht auffindbar?
G.Z.
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon Mordred » So 7. Mär 2010, 11:19

Moin, G.Z

Wie ich sehe liebäugelst Du auch mit einer Quantentheorie.
Wenn Du wissen willst wie das funktioniert, dann guckst Du mal MX10QT

http://freenet-homepage.de/Lichtprinzip/index.html
Gruß ;)
Mordred
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon G.Z. » So 7. Mär 2010, 11:33

Mordred hat geschrieben:Moin, G.Z
Wie ich sehe liebäugelst Du auch mit einer Quantentheorie.
Wenn Du wissen willst wie das funktioniert, dann guckst Du mal MX10QT
http://freenet-homepage.de/Lichtprinzip/index.html
Gruß ;)

Interessant! Nach meinem Vortrag: Über die quantenmechanischen Grundlagen der Elektrodynamik am 12. März, werde ich mir gerne Zeit nehmen diese Ausführungen genauer anszusehen. Danke!
G.Z.
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon Gerhard Kemme » So 7. Mär 2010, 19:47

G.Z. hat geschrieben:_________Eine Einführung in die Meta-Quantenelektrodynamik (MQED-Theorie)
:arrow:


Hatte mir deine Wiki-Website zu deiner MQED-Theorie auch einmal angesehen und will gerne meine unmaßgeblichen Gedanken dazu mitteilen.
Zuerst einmal stelle ich mir als Leser, Interpret und eventueller Kritiker die Frage, mit welcher Fragestellung ich an die vorgestellte Theorie heran gehen will. Grundkriterium wäre die Frage, wie jemand, der eine neue Theorie in Umlauf bringt, sich von dem Vorwurf der Beliebigkeit befreit. Denn "Theorien" mit gut klingenden Vokabeln notieren, kann fast jeder mit etwas Schulbildung. Die "Beliebigkeit" wird dadurch aufgehoben, dass an intersubjektives Verständnis appelliert wird, d.h. es muss irgendwo der Wille erkennbar sein, andere Fachleute zu überzeugen. So mit der ersten Frage an deinen Theorie-Text gewappnet, gewinne ich den Eindruck, dass du begrifflich an keine Erfahrungen anknüpfst und eine Neudefinition an die andere reihst und dann von einer nicht weiter begründeten Annahme zur nächsten schreitest. Einen Anspruch, andere physikalische Fachleute zu überzeugen, kann ich kaum erkennen.
1. Beispiel:
Annahme eines unendlichen, vollkommen einheitlichen Seienden, das verformt werden kann

Für Überzeugungsarbeit reicht es nicht aus etwas "anzunehmen", denn das ist beliebig und ich will alle damit verschonen, beliebige Grundannahmen für Theorien aufzulisten. Im Einzelnen geriete bereits die Annahme von Unendlichkeit unter Glaubwürdigkeitsdruck, denn der Einblick der erkennenden menschlichen Spezies ist optisch und vom Empfang der Radioteleskope her begrenzt und wenn darüber hinaus bedacht wird, dass Gravitation Wirkung auf den Verlauf von Lichtstrahlen hat, dann kann bereits die Beobachtung fernster Galaxien Trugschlüsse enthalten. Willst du dich tatsächlich hinstellen und behaupten, dass das Universum in der uns bekannten Form eine Ausdehnung von mehr als einer Trilliarde Lichtjahre, d.h. 10^21 Lichtjahre, oder 9,454254955*10^36 m hätte. Woher nimmst du die Fähigkeit über solche nicht mehr für Menschen sichtbare Entfernungen, Aussagen zu machen?
2. Beispiel:
1. Der Allstoff. Aus ihm besteht alles in der Welt, einschliesslich des vermeintlich leeren Weltraums.

Du nimmst eine funktionelle Grundsubstanz an, die grundlegend für ein Vakuum als auch für Materie sei. Nur - dies weißt du nicht und wirst dann mit Fragen konfrontiert, ob du das Universum als irgendeinen Zahlenraum ansiehst, wo die Bedingungen und Beziehungen ständig gerechnet und gespeichert werden. Oder ob du einen Raum mit kleinen Maschinen annimmst, die Klumpen bilden und somit Materie schaffen. Andere gehen von affinen Gummiräumen aus, die Verknotungen enthalten. Dies sind alles durchaus ernstzunehmende Ansätze, die nur darauf hinweisen sollen, in welcher Umgebung du dich bei einer solchen kosmologischen Annahme eines Allstoffes bewegst.

Dies waren nur Antworten auf die erste von vielen möglichen Fragestellungen an deinen Theorie-Text, d.h. es wirkt alles etwas unbegründet und beliebig, ohne dass eine Bemühung sichtbar ist, physikalische Fachleute zu überzeugen. Aber die Theorie steht am Anfang und du hättest bei Ernsthaftigkeit noch reichlich Zeit, nachzubessern und auch die eventuelle Kritik bei Live-Auftritten mit in die Theorie einzubeziehen.

mfg
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 7. Mär 2010, 22:40

Gerhard Kemme hat geschrieben:Dies waren nur Antworten auf die erste von vielen möglichen Fragestellungen an deinen Theorie-Text, d.h. es wirkt alles etwas unbegründet und beliebig, ohne dass eine Bemühung sichtbar ist, physikalische Fachleute zu überzeugen. Aber die Theorie steht am Anfang und du hättest bei Ernsthaftigkeit noch reichlich Zeit, nachzubessern und auch die eventuelle Kritik bei Live-Auftritten mit in die Theorie einzubeziehen.

Belletristik.
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon G.Z. » So 7. Mär 2010, 23:18

Gerhard Kemme hat geschrieben:
1. Beispiel:
Annahme eines unendlichen, vollkommen einheitlichen Seienden, das verformt werden kann
Willst du dich tatsächlich hinstellen und behaupten, dass das Universum in der uns bekannten Form eine Ausdehnung von mehr als einer Trilliarde Lichtjahre, d.h. 10^21 Lichtjahre hätte. Woher nimmst du die Fähigkeit über solche nicht mehr für Menschen sichtbare Entfernungen, Aussagen zu machen?

2. Beispiel:
1. Der Allstoff. Aus ihm besteht alles in der Welt, einschliesslich des vermeintlich leeren Weltraums.

Du nimmst eine funktionelle Grundsubstanz an, die grundlegend für ein Vakuum als auch für Materie sei. ... einen Raum mit kleinen Maschinen annimmst, die Klumpen bilden und somit Materie schaffen.

Vielen Dank für diese ganz offenbar ernst gemeinte - nicht zynische - und ausführliche Kritik. Die Antworten hier sind etwas kürzer und eher grundsätzlich.

Zu Bsp. 1: JEDE Theorie darf grundsätzlich Annahmen treffen, die NICHT unmittelbar bewiesen werden müssen. Sie MÜSSEN sich erst durch die damit möglichen Schlussfolgerungen beweisen (zumindest als irgendwie nützlich erweisen) - Der Allstoff (das erste Prinzip einer materiellen Grundsubstanz) wird als unendlich angenommen, weil nur diese Annahme keine BESONDEN Fragen zulässt. Jeder angenommene Radius wirft sofort die Frage nach genau diesem Radius auf: Warum gerade so - und nicht anders? Oder: Was ist ausserhalb? Ein anderer Stoff? Oder ein Nichts? Wo hört dann der andere Stoff oder das Nichts auf? Und so weiter. Einzig ein unendlicher Stoff erlaubt KEINE besondere Infragestellung. Er ist zunächst räumlich unendlich. Vergleichbares gilt aber auch für das zeitliche Dasein. Er muss auch unendlich lange bestehen. Sonst wieder: Warum so lange und nicht länger? Was war vorher, nachher? Alles andere als Unendlichleit wirft einen ganzen Ratteschwanz von offenen Punkten auf. Ein in jeder Beziehung unendliches Etwas ist einfach da - basta. Rein physikalisch jetzt noch: Was passiert am Rand eines endlichen Stoffs? Werden Impulse zurückgeworfen? Dann gäbe es Eigenfrequenzen? NOT-wendige Neuannahmen müssten getroffen werden, die selbst wieder hinterfragt werden könnten. Und über das alles könnte könnte man wieder endlos streiten und diskutieren. Nur bei Unendlichkeit allein entfällt all dies. Die MQED-Theorie hängt von keinerlei "äusseren" Annahmen ab. Jeder Punkt des Stoffs ist gleichartig in seinen INNEREN Eigenschaften.

Zu Bsp. 2: Der Allstoff ist nicht funktionelle Grundsubstanz für Materie, er selbst ist Materie. Er wird durch eine überall gleich wirkende Ballkraft - das zweite Prinzip - alleine ge- bzw. verformt. Er formt den Raum zu kleinen Maschinen - könnte man sagen - die Klumpen - mit ganz bestimtmtem, endlichem Durchmesser - bilden und somit diskrete materielle Teilchen - Materie ist der Stoff ja selbst - schaffen. Und so weiter.
Ich kann natürlich hier nicht gleich den ganzen Vortrag geben, aber auf diese Art und Weise geht es weiter, Schritt für Schritt, bis letztich die Maxwellschen Gleichungen sich ergeben, dort soll der Vortrag aufhören - siehe Zusammenfassung - ein volles Programm für nur eine Stunde gefüllt mit vielen neuen Konzepten. Ich hoffe auf viele kritische Zuhörer und entsprechend kritische Einwände - ähnlich diesen hier.

Vielen Dank nochmals für diesen Beitrag. - Mit Wochenbeginn werde ich jedoch nur mehr sehr wenig Zeit haben um im Forum zu diskutieren. Schade, dass wir uns nicht in Wien treffen können.
G.Z.
 
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Re: "Symposium Tesla-Technologien" - Akademisches Gymnasium Wien

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 8. Mär 2010, 10:45

G.Z. hat geschrieben:JEDE Theorie darf grundsätzlich Annahmen treffen, die NICHT unmittelbar bewiesen werden müssen. Sie MÜSSEN sich erst durch die damit möglichen Schlussfolgerungen beweisen (zumindest als irgendwie nützlich erweisen)


Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen von "Wissenschaft". Überzeugt bin ich eigentlich von einer Erkenntnistheorie und Wissenschaft, die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, ermitteln will. Wobei der Wahrheitsbegriff sich dann auch wieder unterscheidet und eigentlich in der Bereitschaft gipfelt, dass zwischen gutwilligen Menschen sprachlich in Rede und Gegenrede, auch Diskussion genannt, Tatsachen ermittelt werden können. Insbesondere können in solchen Diskussion zwischen gutwilligen Teilnehmern auch die Schwachpunkte von Thesen, Hypothesen und Theorien ermittelt werden, so dass beispielsweise die Absurdität oder Fehlerhaftigkeit festgestellt werden kann. Das grundlegende Verfahren, um zu neuen wahren Aussagen zu gelangen, ist die Methode logischer Schlussfolgerungen mit der Wahrheitsfunktion der Implikation. Dies geht im Prinzip so, dass als allgemeiner Sachverhalt eine Schlussfolgerung akzeptiert ist, z.B. "Wenn es regnet, wird die Straße nass". Jetzt kann im speziellen Fall, vom Vorhandensein und damit der Richtigkeit der einen Teilaussage auf die Richtigkeit der anderen Teilaussage geschlossen werden. Zentral ist hierbei, dass eine allgemein anerkannte Schlussfolgerung als Wenn-Dann-Beziehung existiert, damit im speziellen Fall eine Schlussfolgerung vorgenommen werden kann. Jetzt ist es ein typisches Problem bei der Entwicklung eines theoretischen Ansatzes, dass irgendein beobachteter physikalischer Effekt argumentativ in der Luft hängt, da keine Beziehung zwischen dem physikalischen Effekt und der behaupteten Ursache hergestellt werden kann. Wenn man das physikalische Phänomen der Anziehung zwischen Massen mit einer Ursache begründen will, dann könnte jemand auf die Idee kommen hier als Ursache die Sehnsucht von postulierten Materietierchen anzunehmen oder die Herrschaft einer unsichtbaren Materiehexe. All solche Annahmen werden kaum auf Akzeptanz stoßen und sind daher beliebig und im Dutzend billiger. Worauf es - nach meiner Ansicht - ankommt ist, durch die Ausarbeitung einer Theorie zu überzeugen, dass beobachtete physikalische Phänomene ihre Ursache in physikalischen Sachverhalten haben, die man selber ins Feld führt. Wobei der Aufbau einer solchen Theorie dann kleinschrittig von einer allgemein anerkannten Erfahrung und Tatsache zu einer neuen Schlussfolgerung kommt und sich so eine durchgängig klare Theorie ergibt, die nachvollziehbar, gut lesbar und überzeugend ist. Allerdings wird man dann auch sagen können, dass irgendwelche gezogenen einzelnen Schlüsse im Verdacht stehen falsch zu sein. Ziel ist jedenfalls mit Nachbesserungen eine schlüssige Theorie, die für sich bereits überzeugt und wo dann bestätigende experimentielle Ergebnisse nur noch das Sahnehäubchen oben drauf sind.

mfg
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