Mikesch hat geschrieben:Sie haben vergessen, dass die Symmetrie nur existiert, wenn zwei IS vorliegen, in denen die Objekte ruhen. Dann sind auch die Uhren wechselseitig gleich. Das ist der bekannte Satz aus der SRT, den Sie verwenden.
Ist ein Objekt beschleunigt, ruht es nicht mehr in einem IS und es gibt auch keine Symmetrie mehr. Die Berechnung mit der SRT erfolgt aus dem IS des anderen Objekts. Die Uhren gehen nicht mehr wechselseitig gleich. Das ist der Satz aus der SRT (Paragraf 4), den Sie vergessen zu erwähnen oder nicht kennen.
Sind beide Objekte beschleunigt, ist ein übergeordnetes IS zu finden, wenn die Berechnung mit SRT erfolgen soll.
So geht das. Ihre Einwände sind unbegründet.
Sind sie nicht.
Erstens ist auch bei Verwendung eines "übergeordneten" IS eine Integration unendlich vieler momentaner Einzelgeschwindigkeiten erforderlich. Das kann man auch ohne dieses IS direkt in den vorhandenen Objekten gegeneinander vornehmen.
Zweitens ist schon allgemein methodisch jede Rechnung, die aus einem BS für zwei Objekte folgt, auch ohne solches Hilfs-IS möglich. Letzteres wäre lediglich erforderlich, um die Rechnung zu vereinfachen.
Drittens erfolgt der Uhrenverglich an den Uhren selbst, also im BS der Uhren. In der SRT ist es nun aber so, daß die ZD von A (drittes BS) nach B und die ZD von A nach C nicht die Summe der ZD von B nach C ist.
Viertens fehlt auch jede Erklärung, warum die ZD nicht wechselseitig auftreten soll.
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