Physik ohne Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 27. Jul 2016, 02:36

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Nun ja Kurt, so weit ich mich erinnere definierst du die Zeit mit deiner GPS Sekunde,


Nein Ralf, das mache ich nicht, "die Zeit" gibts nicht.

Wir verwenden alle hier, ich natürlich auch, den Wortschatzbegriff: "die Zeit". Das muss aber auf die Kommunikation auf der "menschlichen" Kommunikationsebene bleiben/beschränkt sein.
In der Wissenschaft, und auch in der Physik (und da besonders), hat "die Zeit" nichts verloren, gehört da nicht hin!!
Da gibt es Zeiteinheiten wie Sekunde oder Jahrhundert oder Nanaosekunde usw.
Diese Trennung muss strick sein, auch wenn es manchmal nicht so einfach sichtbar ist was nun gemeint ist.
Aber das muss man durchhalten und sich dessen klar sein.

Eigentlich ist es ganz einfach, sobald im Umfeld von Physik oder Wissenschaft der Begriff Zeit fällt sind Zeiteinheiten angesagt.
Zeiteinheiten sind Mengen an Ereignissen. Wenn also Zeiten verglichen werden dann werden Mengen an Ereignissen verglichen oder als Vergleichsbasis verwendet.

Ralf Maeder hat geschrieben: die soundsoviel Atomschwingungen eines bestimmten Atomes ausmacht.


Da wird eine Sekunde definiert, leider nicht eindeutig und praxisgerecht.

Ralf Maeder hat geschrieben:Und Atomschwingungen haengen bei dir von Ortsumstaenden ab.


Nicht nur diese, alle Vorgänge die irgendwie ablaufen laufen einzig und allein nur durch die Ortsumstände beeinflusst ab.
Es gibt keine Ausnahme.

Ralf Maeder hat geschrieben:Diese Ortsumstaende lassen eine Hintertuer fuer beliebiges Zeugs offen.


Zwangsweise, denn ich erahne wohl nur ein paar davon, es gibt sicherlich viel mehr als ich/wir uns jetzt vorstellen können.

Ralf Maeder hat geschrieben:Mit anderen Worten, ich sehe nicht, wieso deine von dir proklamierte GPS Sekunde irgendetwas konstantes sein sollte.


Davon war nie die Rede und wird es auch von meiner Seite her niemals sein.
Grundsatzaussage: es gibt keine Konstante in der Natur, keine einzige.

Ich habe die GPS-Sekunde ins Feld gescheucht weil sie die einzige Vereinbarung ist die in unserem Nahfeld (soweit halt GPS reicht) verwendbar ist ohne dass irgendwer da irgendwie rumtricksen kann.

Die GPS-Sekunde ist ja identisch mit der "offiziellen Zeit" die von Amtswegen verbreitet, also bereitgestellt wird und die als Bezug für Frequenzangaben usw. zu verwenden ist.
Die 10.23 und 10,24 die hier immer wieder für das gleiche Signal auftauchen sind gesetzesbrechend, denn sie haben nichts mit der offiziellen, und damit gerichtswirksamen "Zeit" zu tun!.

Die Bundesnetzagentur wird da hart durchgreifen wenn jemand oben einen Sender betreibt der laut dem Zähler oben mit 10.24 MHz arbeitet (und für 10.24 genehmigt ist), herunten aber
mit > 10,24 MHz ankommt/empfangen wird!!
(und das mit vollem Recht und mit meiner vollen Zustimmung!)
Und sowas wird von offizieller Seite bei der Festlegung der Zeiteinheit "Sekunde" gemacht(verbrochen)!


Kurt

Ganz einfach, die gesetzesferne Festlegung der Zeiteinheit "SI-Sekunde" gehört weg von der Bildfläche und durch eine theorieunabhängige und brauchbare Festlegung ersetzt.

(verwendet wird sie ja eh nicht, sondern ist wohl nur ein Zugeständnis, oder besser gesagt eine Durchsetzung, oder ein Eigenbestätigungdingserl derer die einer bestimmten Theorie anhängen und diese unter allen Umständen (Egoisten halt) am Leben halten wollen)


.

Danke fuer deine Erklaerungen. Ich bin von deiner Sichtweise nicht besonders angetan, dass Zeit in der Physik keine Bedeutung hat, sie nur durch eine definierte Abfolge von Ereignissen gemessen werden kann, andererseits aber deine Ortsumstaende den Ablauf der Ereignisse beeinflussen wuerden. Ich sehe keine andere Weise einer Einflussnahme auf die Abfolge von Ereignissen, als diese schneller oder langsamer ablaufen zu lassen. Ich muss dir bestimmt nicht auf die Nase binden, dass ein solches Prinzip in der Physik schon beschrieben wurde. Es heisst Raumzeit. Raumzeit wird lokal durch Gravitation beeinflusst und der lokale Ablauf von Ereignissen ist unabwendbar damit verbunden. Wenn man sich die Muehe macht und Abfolgen von Ereignisse an verschiedenen Orten miteinander vergleicht, so wird man dummerweise damit konfrontiert, dass die Laufzeiten der Abfolge von Ereignissen verschieden sind. Aber das wird von dir natuerlich bestritten werden. Das wuerde dein Konzept der Ortsumstaende allerdings redundant und hoechst fragwuerdig machen und genauso dumm aus der Waesche gucken lassen wie du es von der SRT und ART annimmst.

Ich sehe nicht, wo uns deine persoenliche Version einer Kurt'schen Physik weiter bringen koennte.

Gruss Ralf Maeder.
Zuletzt geändert von Ralf Maeder am Mi 27. Jul 2016, 06:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 27. Jul 2016, 02:52

Mich wuerde interessieren, ob man konzeptuell eine Physik ueberzeugend aufstellen kann, wo Licht und Materie sich maximal mit c in einem Inertialssytem bewegen koennen, aus anderen Inertialsystemen aber c+-v aufweisen. Ergaebe das eine mit der Realitaet kohaerente Physik? Sind wie Highway vorschlaegt, die Rot- und Blauverschiebung moeglicher Ausdruck dieser c+-v Geschwindigkeiten?

Ist die Zeit eine konstante und universale Eigenschaft unseres Universums? Ist sie ueberall konstant? Wodurch wird Gravitation hervorgerufen? Warum ist c eine Maximalgeschwindigkeit in einem Inertialsystem?

Gruss Ralf Maeder.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 27. Jul 2016, 06:00

Chief hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:... Warum ist c eine Maximalgeschwindigkeit in einem Inertialsystem?

Gruss Ralf Maeder.

Woraus kann man das schließen?

In wie vielen Inertialsystemen wurde die Lichtgeschwindigkeit - oder eine andere Geschwindigkeit - jemals gemessen?

OK, damit du dich eventuell dazu herablassen kannst, eine Antwort darauf zu geben, mache ich einen Spezialfall davon: Warum ist c in deinem Inertialsystem die Geschwindigkeit des Lichtes? Warum gibt es ueberhaupt eine Maximalgeschwindigkeit?

Das sind Grundsatzfragen, die wenn man moechte auch philosophisch beantworten koennte. Ich moechte lediglich dazu anstiften, mal abseits von Formeln und Theorien zu denken und ueber universelle (im Sinne von Universum) Konzepte zu spekulieren.

Gruss Ralf Maeder
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Mi 27. Jul 2016, 08:42

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich bin von deiner Sichtweise nicht besonders angetan, dass Zeit in der Physik keine Bedeutung hat, sie nur durch eine definierte Abfolge von Ereignissen gemessen werden kann,


Aus all deinen Antworten und Reaktionen ist erkennbar dass du in/mit etwas denkst das nicht existiert.
Allerdings ist eine Änderung erkennbar, du schreibst: "dass Zeit in der Physik" du schreibst nicht: "dass die Zeit in der Physik".
"Die Zeit" ist also "Zeit" gewichen, Das Ding ist also weg und ein Allgemeinbezeichner dafür gesetzt.

Dann kommt der absolute Rückschlag: "sie nur durch eine definierte Abfolge von Ereignissen gemessen werden kann"
Das Ding ist wieder da und du beschwerst dich dass es nur eingeschränkt oder in einer besonderen Weise gemessen werden kann!!
Was wird denn gemessen? Die Zeit? Das Ding, dessen Grösse!

Gang einfach: "Die Zeit" existiert nicht!

Ralf Maeder hat geschrieben:andererseits aber deine Ortsumstaende den Ablauf der Ereignisse beeinflussen wuerden.


Was soll denn sonst die Abläufe am Ort an dem sie ablaufen beeinflussen? Es gibt nichts anderes!

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich sehe keine andere Weise einer Einflussnahme auf die Abfolge von Ereignissen, als diese schneller oder langsamer ablaufen zu lassen.


Ich habe bisher auch von nichts anderem gesprochen. Jedoch sehe ich dass es nicht nur schneller/langsamer geht, sondern wahrscheinlich auch "anders" oder verändert.

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich muss dir bestimmt nicht auf die Nase binden, dass ein solches Prinzip in der Physik schon beschrieben wurde. Es heisst Raumzeit.


Naja, ob das dem gleichem Sinn entspricht? Ein Wort, zusammengesetzt aus
- Raum, etwas das nichts ist
- Zeit, etwas das nicht existiert

Was also sollte das gross mit dem zu tun haben von dem ich rede.

Ralf Maeder hat geschrieben:Wenn man sich die Muehe macht und Abfolgen von Ereignisse an verschiedenen Orten miteinander vergleicht, so wird man dummerweise damit konfrontiert, dass die Laufzeiten der Abfolge von Ereignissen verschieden sind. Aber das wird von dir natuerlich bestritten werden.


Wie kommst du denn da drauf?

Ralf Maeder hat geschrieben:Das wuerde dein Konzept der Ortsumstaende allerdings redundant und hoechst fragwuerdig machen und genauso dumm aus der Waesche gucken lassen wie du es von der SRT und ART annimmst.


Ich will nicht in so einer Märchenwelt leben/denken wie es bei der RT der Fall ist.

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Mi 27. Jul 2016, 08:46

Ralf Maeder hat geschrieben:Mich wuerde interessieren, ob man konzeptuell eine Physik ueberzeugend aufstellen kann, wo Licht und Materie sich maximal mit c in einem Inertialssytem bewegen koennen, aus anderen Inertialsystemen aber c+-v aufweisen. Ergaebe das eine mit der Realitaet kohaerente Physik? Sind wie Highway vorschlaegt, die Rot- und Blauverschiebung moeglicher Ausdruck dieser c+-v Geschwindigkeiten?

Ist die Zeit eine konstante und universale Eigenschaft unseres Universums? Ist sie ueberall konstant? Wodurch wird Gravitation hervorgerufen? Warum ist c eine Maximalgeschwindigkeit in einem Inertialsystem?

Gruss Ralf Maeder.


Du redest/denkst nur mit lauter Komponenten einer Märchenwelt.
Versuchs mal mit realer Sichtweise und nicht mit lauter Schlagwörtern.


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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Mi 27. Jul 2016, 08:53

Highway hat geschrieben:Die Vertriebsfirmen schießen aus dem Boden, wie die Pilze.

Wo denn? Welche?
Was haben die denn bereits vertrieben?
.
.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Mi 27. Jul 2016, 08:59

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...Was wollen denn die vertreiben?

Offenbar die energetische Zukunft. Was sonst? :twisted:

Energetische Zukunft = Energiemix + Energieausdemnix :shock:

Kurzbezeichnung: mixnix
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon julian apostata » Mi 27. Jul 2016, 10:46

Kurt hat geschrieben:Du kannst dich winden und im Dreieck hüpfen so oft du willst.
Fakt ist dass der Sat weder seinen momentanen Standort sendet, noch seine Uhr synchronisiert wird.


Kurt hat geschrieben:die GPS-Uhren gehen nicht synchron, sie laufen frei.
Und da kannst du auch deine Behauptung dass der Gang der Uhren vom Abstand zur Meereshöhe abhängt gleich mit beerdigen, das ist nämlich nicht der Fall.
Der Gang einer Uhr häng einzig und allein von den Ortsumständen ab.


http://www.quantenwelt.de/technik/GPS/almanach.html

Das Global Positioning System kann nur funktionieren, wenn man genaue Information hat, wo sich die Satelliten befinden und welche Zeit ihre internen Uhren zeigen. Diese Informationen werden in den Almanach-Daten gegeben, die jeder Satelliten etwa alle 12½ Minuten aussendet.


Die aktuelle interne Uhrzeit jedes Satelliten ist direkt in dem Funksignal kodiert und weicht etwas von der GPS-Systemzeit ab. Diese Zeitabweichung zur Zeit der Time of Applicability wird im Wert Af0 angegeben. Die Uhr von Satellit 01 geht also um 0,4024505615 Millisekunden nach, während die Uhr von Satellit 02 um 0,02574920654 Millisekunden vor geht.


Jeder Satellit kann also die gleiche GPS-Zeit übermitteln, weil jeder Satellit "weiß", um welchen Betrag seine Atomuhr vor oder nach geht.

Somit kann man auch leicht den Gang einer Atomuhr auf der Erdoberfläche mit der durchschnittlichen GPS-Zeit vergleichen.

Und wenn zwei Uhren um den selben Betrag schneller oder langsamer laufen, als diese durchschnittliche GPS-Zeit, dann liegen sie auf der selben Höhe über dem Meeresspiegel.

Und die Ortsumstände spielen überhaupt keine Rolle.

Wäre es anders, so würde das schon längst aufgefallen sein und die SRT wäre widerlegt.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon fallili » Mi 27. Jul 2016, 12:18

Chief hat geschrieben:Die SRT ist im Eimer!
:lol: :lol: :lol:

Dann versteh ich jetzt endlich auch warum Du sie nicht kapierst.
Bei mir ist die SRT in etlichen Büchern im Regal - da kann man leichter nachlesen.

Vielleicht solltest Du die SRT daher besser nicht in einem Eimer aufbewahren, oder zumindest ab und zu in den Eimer schaun.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Mi 27. Jul 2016, 12:44

julian apostata hat geschrieben:Wäre es anders, so würde das schon längst aufgefallen sein und die SRT wäre widerlegt.

Das übrige deines posts ist ja zumeist richtig.

Was aber hat das mit der RT zu tun? Der dazu notwendigen Beantwortung der Frage geht ihr ja schweigend aus dem Wege:


Also auf dem Boden mißt die Erduhr am Oszillator f1. Beides im Orbit angelangt, mißt die gleiche Uhr am gleichen Oszillator wieder f1. Eine Erduhr mißt am Oszillator im Orbit f2.
Die Erde erreicht das Oszillatorsignal wieder mit f1. Woher bitteschön kommen in der Erdzeitmessung die fehlenden Impulse der Differenz f2-f1.

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