fallili hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:fallili hat geschrieben:
Wie bitte schaffst Du es mit einer Erduhr a) das oben abgesendete und b) das unten ankommende Signal zu messen?
Da wäre Deine "Direktmessung" der tatsächlich abgesendeten Frequenz ein wahrer Segen und Wissenschaftler in der ganzen Welt wären begeistert.
Warum sollte das ein Problem sein?
Bei statischen Zuständen, also kein Doppler, geht das ohne Probleme.
Ach das ist die Lösung! Bei statischen Zuständen kann ich also eine "Fernmessung" der Frequenz machen.
Ja natürlich, da sind die Voraussetzungen gegeben, kein Doppler, keine Veränderung im Übertragungsweg, kein Problem die entfernte Signalfrequenz festzustellen.
fallili hat geschrieben:Komisch, die mir bekannten Meßgeräte messen nur immer das was sich direkt bei Ihnen abspielt.
Natürlich, das ist bei der Fernbeurteilung der Frequenz eines Senders auch so.
Und soweit mir bekannt ist wird diese Methode bei den Sonden, die weit draussen am Rande des Sonnensystems sich befinden, angewendet.
Da wird aber nicht die Frequenz gemessen, sondern die Geschwindigkeit.
fallili hat geschrieben:Ob das von woanders abgesendete Signal mit dem identisch ist was ich bei mir messe, oder ob eine Dopplerverschiebung stattgefunden hat muss ich immer erst mühsam ermitteln.
Dieses Procedere bleibt dir nie erspart und beinhaltet auch immer einen grossen Unsicherheitsfaktor.
fallili hat geschrieben:Da scheinst Du und Ernst deutlich bessere Meßmethoden entwickelt zu haben - meine Gratulation dazu.
Danke, aber das ist bestimmt nicht Neues. (noch nicht darüber nachgedacht wie man die Sendefrequenz eines geostationären SAT messen könnte?)
Kurt