fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Natürlich hat das mit der Vorstellung einer absoluten Zeit zu tun. Lässt man die mal außen vor, dann darf die Untenuhr halb so schnell laufen wie die Obenuhr. Die Zählung von 1000 Perioden oben misst die Obenuhr mit 2 Sekunden, also 500Hz. Die Zählung der nämlichen 1000 Perioden wenn sie unten ankommen, misst die Untenuhr mit 1 Sekunde, also 1kHz, weil sie im Vergleich zur Obenuhr halb so schnell läuft. Da gibt es keinen Stau, es gehen keine Perioden verloren, es kommen keine dazu. Ist auch kein Hokuspokus. Nur eben keine absolute Zeit mehr. Einfacher kann ich es nicht erklären.
Naja, das ist natürlich ein Trugschluß. Wenn du einmal mit der einer Uhr und dann mit einer anderen anders gehenden Uhr mißt, was soll da schon vernünftiges rauskommen?
Gar nichts, denn mit der Eigenzeit gemessen, sind alle Vorgänge unverändert zeitlich identisch. Deine Eigenzeit-Uhren messen oben und unten das gleiche
Mit der
bordeigenen Uhr gemessen, hat der unten 10,229 MHz verstimmte Oszillator auch im Orbit 10,229 MHz. 10,23 MHz hat er im Orbit bezüglich der Bodenuhr. Das macht auch Sinn, weil ja die Zeitangaben zum GPS_Empfänger am Boden digital gesendet werden.
Wenn die Uhr oben doppelt so schnell läuft wie die Uhr unten, dann macht in der Zeit, in der die untere Uhr einen Tick macht, die obere Uhr 2 Ticks.
Ist die Uhr mit den Ticks gleichzeitig der Oszillator, dann ist dessen Frequenz oben doppelt so groß wie unten.
Von "doppelt so schnell" kann man ja nur sprechen, wen das auf irgendwas bezogen ist

Hier auf die untere Uhr
Also ohne einen gemeinsamen Zeitmaßstab kann man in der Physik nichts darstellen; bestenfalls in der Esotherik.
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