Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 13:26

Hallo Ernst !

    "Willkommen im Klub der Emissionsballisten
"

Du weißt, dass ich die von dir favorisierte Emissionstheorie nicht
in Bausch und Bogen ablehne.
Sie stammt aber auch aus einer Zeit, in der ein Photon ein ballistisches
Geschoß darstellte.

Wenn man die Theorie auf heutigen Wissensstand bringen würde, dann könnte man ohneweiters darüber diskutieren.So wie ich sie von deiner Schilderung kenne
und ich auch in Wikipedia mitbekommen habe, sind da etliche logische
Brüche drinnen,die man nicht ohneweiters übergehen kann.
Besonders die Überlegung, dass ein ballistisches Teilchen ohne Zuführung von zusätzlicher Energie nicht schneller werden kann,spricht dagegen.

    "Ja, mit negativem Resultat. Seitdem ist der Äther mausetot . Es blieb nur als Erklärung SRT und Emission. Abgesehen von einem auf das Ergebnis von MM hinkonstruierten Äther für Exotikliebhaber."

Dass man mit MM keine Aetherdrift feststellen konnte, bedeutet noch lange nicht, dass kein Weiterleitungsmedium existiert.
Die Aetherdrift konnte man deswegen nicht feststellen, weil das Meßgerät mit seinem eingeschlossenen Vacuum selbst den Ather mitgeschleppt hat.


Mit Gruß
Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Mo 29. Mär 2010, 14:41

Hannes hat geschrieben:Besonders die Überlegung, dass ein ballistisches Teilchen ohne Zuführung von zusätzlicher Energie nicht schneller werden kann,spricht dagegen.

Ob Teilchen oder Welle, ist da nicht entscheidend. Das "Ding" breitet sich ballistisch aus. Ich meine auch, daß es eine Welle ist.

Die Aetherdrift konnte man deswegen nicht feststellen, weil das Meßgerät mit seinem eingeschlossenen Vacuum selbst den Ather mitgeschleppt hat.

Du meinst, man kann Vakuum so mitschleppen, wie Marmelade in einem Glas?

Gruß
Ernst
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 15:36

Hallo Ernst !

    "Ob Teilchen oder Welle, ist da nicht entscheidend. Das "Ding" breitet sich ballistisch aus. Ich meine auch, daß es eine Welle ist."

Du musst zuerst beschreiben, was "ballistisch" in deinem Sprachgebrauch bedeuten soll.

In meinem Sprachgebrauch ist "Ballistik" die Lehre von einem Geschoß, einer
Kanonenkugel etc. Aus der Artillerieschule.
Dass ein solchen Objekt aufgrund seiner Masseträgheit und seiner mitgegebenen
Anfangsgeschwindigkeit ein bestimmtes Bewegungsverhalten hat ist mit meiner
Auffassung von "Ballistik" gemeint.

    "Du meinst, man kann Vakuum so mitschleppen, wie Marmelade in einem Glas?"

Ja, so verstehe ich es. Ohne Behälter gibt es auf der Erde kein Vacuum.
Und genau dieses Vacuum ist bei Lichtmessungen gemeint.

Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Mo 29. Mär 2010, 16:08

Hannes hat geschrieben: Du musst zuerst beschreiben, was "ballistisch" in deinem Sprachgebrauch bedeuten soll.
In meinem Sprachgebrauch ist "Ballistik" die Lehre von einem Geschoß, einer Kanonenkugel etc. Aus der Artillerieschule.

In der Emissionsthese bedeutet "ballistisch" lediglich, daß die LG relativ zur Quelle konstant ist. Unabhängig davon, ob nun Licht Kopuskel oder Welle ist.

Du meinst, man kann Vakuum so mitschleppen, wie Marmelade in einem Glas?"

Ja, so verstehe ich es. Ohne Behälter gibt es auf der Erde kein Vacuum. Und genau dieses Vacuum ist bei Lichtmessungen gemeint.

Sicher kann man einen evakuierten Behälter transportieren. Daß man aber einen gerade darin laufenden Lichtstrahl auch mitnimmt, wäre schon eine ganz neue Hypothese. Mit allen bisherigen Theorien (Äther, Emission, SRT) wäre das nicht kompatibel.

Gruß
Ernst
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Mo 29. Mär 2010, 17:04

Tja Hannes,
deine Antwort ist, sagen wir mal, typisch. Auf meine Nachfrage, welche Gleichung man denn durch die Bestimmung von c lösen kann, bekomme ich das als Antwort:
Hannes hat geschrieben:Ich war vor 100 Jahren auch nicht dabei, aber mit etwas Glück hätte ich Einstein noch persönlich erleben können. Ich weiß, dass man damals der Meinung war, die Lichtgeschwindigkeit sei als universeller Maßstab bestens zu gebrauchen .

Ich mag ja schwer von Begriff sein, aber ich kann dort keine Gleichung erkennen. Und auch der Rest deiner Antwort enthält nur ein paar Allgemeinplätze, statt einer konkreten Antwort. Ist ja ok, du musst meine Fragen hier nicht beantworten, aber dann solltest du dich auch nicht wundern, dass dich niemand ernst nimmt. - Kleiner Tipp am Rande, da du ja darauf auch nicht eingegangen bist, dass MMExpermiment dient nicht daszu, den Wert von c zu bestimmen. Was dort genau wie und warum gemssen wird, kannst du dir sicher von JLo erklären lassen. Die hat sich schließlich seit Jahren intensiv mit dem Thema befasst. Viel Spass dabei.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 17:09

Hallo Ernst !

    "In der Emissionsthese bedeutet "ballistisch" lediglich, daß die LG relativ zur Quelle konstant ist. Unabhängig davon, ob nun Licht Korpuskel oder Welle ist."

Ist ein eigener Sprachgebrauch.

Diese Aussage ist in der Emissionsthese doch gar nicht enthalten ! Oder doch?
Denn dann müsste jede Lichtgeschwindigkeitsmessung eines Sterns Laufe des Jahres
um den Wert der Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne variieren.
Ist das der Fall ?
Mir ist davon nichts bekannt.

Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 17:25

Hallo Contravariant !

Scheinbar kannst du auch nur "Mathematisch" wie deine Kollegin Trigemina.
Aber Null Vorstellungskraft !

Es handelt sich um die einfache Gleichung:

Entfernung=c*t.

Und das ist etwas triviales.

Dass ich das Experiment von Abraham Michelson mit Michelson- Morley verwechselt habe,
wirst du mir wohl nicht übelnehmen.

Aber sonst hast du meinen Beitrag wohl überhaupt nicht gelesen oder gar nicht lesen wollen. Denn deine Antwort bezieht sich nur auf JLO, von der ich überhaupt keine
Erwähnung machte.

Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Mo 29. Mär 2010, 17:26

Hannes hat geschrieben:
Dass man mit MM keine Aetherdrift feststellen konnte, bedeutet noch lange nicht, dass kein Weiterleitungsmedium existiert.
Die Aetherdrift konnte man deswegen nicht feststellen, weil das Meßgerät mit seinem eingeschlossenen Vacuum selbst den Ather mitgeschleppt hat.


Hallo Hannes, das brauchts gar nicht.
Obgleich jede Materie einen Bezug fürs Lichtlaufen bildet.
Jedoch ist die von MM viel zu kleín.
Den Bezug bei MM bildet die Erde.
Und wenn du senkrecht nach oben MMst dann zeigt sich dass das Licht da anders läuft.
Es zeigen sich bereits bei einem Meter Armlänge Unterschiede in den Überlagerungsstreifen.

Gruss Kurt

Achja, Mitschleppen ist einfach der falsche Ausdruck/Vorstellung.
Der Träger/Äther kann bleiben wo er ist, es bedarf nur der Anpassung an ihn.
Und diese Anpassung ergibt dann den Bezug fürs Lichtlaufen und für v von Bewegung.

Der Anpassvorgang ist ja überall zu erkennen.
Trägheit und "Strahlung" von beschleuinigter Materie.
Kurt
 
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Mo 29. Mär 2010, 17:46

Hannes hat geschrieben:Diese Aussage ist in der Emissionsthese doch gar nicht enthalten ! Oder doch?

Doch, sie ist deren Basis.

Denn dann müsste jede Lichtgeschwindigkeitsmessung eines Sterns Laufe des Jahres um den Wert der Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne variieren.
Ist das der Fall ? Mir ist davon nichts bekannt.

Richtig. Die Geschwindigkeitsdifferenz ist aber wohl für eine direkte Geschwindigkeitsmessung zu klein. Man könnte den Dopplereffekt messen. Die daraus resultierende Änderung des Dopplereffektes wäre 2*30/300000 = 0,02%. Ob das meßtechnisch machbar ist, wäre die Frage.
Aber da das praktisch eben nur über den Dopplereffekt nachweisbar ist, würde das Ergebis auch SRT und Äther konform sein.

Gruß
Ernst
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Mo 29. Mär 2010, 17:59

Hallo Kurt !

    "Hallo Hannes, das brauchts gar nicht.
    Obgleich jede Materie einen Bezug fürs Lichtlaufen bildet.
    Jedoch ist die von MM viel zu kleín.
    Den Bezug bei MM bildet die Erde."

Damit dürftest du zum Großteil recht haben.
Ich wollte eigentlich nur erklären, wie die SRT auf ihr "Wunder" der invarianten
LG kommt, das die SRT selbst ja auch nicht einmal ansatzweise erklären kann.
Diese scheinbare Invarianz dürfte durch Rückbrechung ins Vacuum nach Durchgang
durch das Frontglas erklärbar sein.

Leider haben die Relativisten nicht das geringste Interesse an einer Aufklärung.
Ist ja verständlich..........

Schade, denn eine Aufklärung ihres Wunders würde die SRT glaubhaft machen.

Mit Gruß Hannes
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