Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Sa 20. Okt 2018, 12:11

Dass ich einsteinsche Gleichzeitigkeitsdefinition benutze hat einen praktischen Sinn: irgendwie muss ich zeigen, wie ich mir die Gleichzeitigkeit vorstelle. Gegen Einsteins Definition ist im ursprünglichen Sinn (keine Bewegung) auch aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Deshalb benutze ich sie. Sonst würde ich den berechtigten Fragen ausgesetzt, wie ich überhaupt auf die Gleichzeitigkeit komme...
Etwas anderes ist aber viel wichtiger: oben zeige ich, dass zusammen mit einer Gleichzeitigkeit der Signalereignisse andere, nichts mit der Anordnung zu tun habende Ereignisse als gleichzeitig zu betrachten sind.
Darüber der ganze Aufwand, und deshalb ist der Gedanke von absoluten Gleichzeitigkeit der Ereignisse keineswegs vom Tisch. RdG wird im obigen Text gar nicht thematisiert.

Folgendes steht fest (anschaulich dargelegt): um die Entfernung von 2,5 ⋅ 10^6 Lichtjahren zu bewältigen, benötigt sowohl das Licht, welches von der Andromeda-Galaxie, als auch das Licht, welches von unserem Sonnensystem emittiert wird, ca. 2,5 Millionen Jahre. Ich kann daher davon ausgehen, dass der andromedanische Beobachter in diesem Augenblick das Bild der Milchstrasse betrachtet, wie sie vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist, so wie der irdische Beobachter heute das Bild der Andromeda sieht, wie diese vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist. Es ist davon auszugehen, dass sowohl das Licht, welches beide Quellen aktuell emittieren und welches die jeweils andere Galaxie in 2,5 Millionen Jahren erreichen wird, als auch das gegenseitige Licht, das heute hier und dort empfangen wird, gleichzeitig emittiert wurde, und gleichzeitig empfangen wird.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Kurt » Sa 20. Okt 2018, 12:19

Zasada hat geschrieben:Folgendes steht fest (anschaulich dargelegt): um die Entfernung von 2,5 ⋅ 10^6 Lichtjahren zu bewältigen, benötigt sowohl das Licht, welches von der Andromeda-Galaxie, als auch das Licht, welches von unserem Sonnensystem emittiert wird, ca. 2,5 Millionen Jahre. Ich kann daher davon ausgehen, dass der andromedanische Beobachter in diesem Augenblick das Bild der Milchstrasse betrachtet, wie sie vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist, so wie der irdische Beobachter heute das Bild der Andromeda sieht, wie diese vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist. Es ist davon auszugehen, dass sowohl das Licht, welches beide Quellen aktuell emittieren und welches die jeweils andere Galaxie in 2,5 Millionen Jahren erreichen wird, als auch das gegenseitige Licht, das heute hier und dort empfangen wird, gleichzeitig emittiert wurde, und gleichzeitig empfangen wird.


Du spekulierst, sonst nichts.


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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Kurt » Sa 20. Okt 2018, 12:21

McMurdo hat geschrieben:Ja zeig mal ein Experiment in dem die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum jemals unterschiedlich gemessen wurde. Da wirst du keins finden.


Wo wurde sie denn überall gemessen?

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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 20. Okt 2018, 12:59

Zasada hat geschrieben:Ich beweise darin, dass auch bewegtes k im Einsteins Sinn absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse generiert.
Wenn dem so wäre, gäbe es keinerlei Doppler-Effekte (Rot-Blauverschiebungen) - weder relativistische noch klassische. Und kein Mensch könnte erkennen, wie sich Doppelsterne um ein gemeinsames Baryzentrum drehen, weil die Lichtstrahlen des Sterns, der sich auf uns zubewegt, die Lichtstrahlen des Sterns, der sich weg bewegt überholen würden, weswegen man stets mehr Sterne beobachten würde, die sich nähern, als Stern, die sich wegbewegen (oder so ähnlich... ich weiß auch nicht genau, was da raus käme.)
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Sa 20. Okt 2018, 13:04

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Wie willst du denn ohne Signal feststellen das etwas gleichzeitig ist? .

Wie willst du feststellen ob etwas gleichzeitig war wenn du nicht weißt wie schnell sich die Signale bewegen?

Da sich Licht immer mit derselben Geschwindigkeit, nämlich der Lichtgetchwindigkeit bewegt, weiß ich wie schnell die Signale sind.

Wieso wird dann so viel Aufwand betrieben um GPS Uhren (oder 2 beliebige Uhren) zu synchronisieren? Man schickt Lichtsignale hin und zurück und fertig! Das ist leider nicht so.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 20. Okt 2018, 13:10

McMurdo hat geschrieben:Ja zeig mal ein Experiment in dem die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum jemals unterschiedlich gemessen wurde. Da wirst du keins finden.
Entschuldigung... Aber ich fürchte, du wirst kein Experiment finden, bei dem die LG jemals haargenau so gemessen wurde, wie sie letztendlich 1983 festgelegt wurde. Damit einher ging der mMn größte Irrtum der Wissenschaftsgeschichte, weil man statt der SI-Sekunde den SI-Meter variabel machte und das obwohl seit 1971 (H&K) bekannt war, dass Uhren unter Umständen in ihrem Gang beeinflußbar sind. Man wollte an die SRT glauben und an nichts Anderes. Es ist ja nicht so, dass die Festlegung der LG jemals ein Problem gewesen wäre, nur der Irrtum bei den Definitionen SI-Meter und SI-Sekunde sind Eines.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 20. Okt 2018, 13:18

Lagrange hat geschrieben:Das ist leider nicht so.
Will aber keiner glauben. Tatsächlich wird das Signal per C/A- und P-Codierung in Abschnitte von etwa 299,792458m unterteilt - egal wie lang die Strecke des modulierten Signalblocks durch Rot-Blauverschiebungen tatsächlich ist.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Sa 20. Okt 2018, 13:35

Es wird, seit Einstein, ständig das Ereignissignal mit dem Signalereignis (Signal und Ereignis) verwechselt. Ich bemühe mich klar auseinanderzuhalten, was ein Signal ist, und klar der Relativität untersteht (RdG), und was ein Ereignis ist, und innerhalb einer singulären Gegenwart stattfindet.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Sa 20. Okt 2018, 13:54

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ich beweise darin, dass auch bewegtes k im Einsteins Sinn absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse generiert.
Wenn dem so wäre, gäbe es keinerlei Doppler-Effekte (Rot-Blauverschiebungen) - weder relativistische noch klassische. Und kein Mensch könnte erkennen, wie sich Doppelsterne um ein gemeinsames Baryzentrum drehen, weil die Lichtstrahlen des Sterns, der sich auf uns zubewegt, die Lichtstrahlen des Sterns, der sich weg bewegt überholen würden, weswegen man stets mehr Sterne beobachten würde, die sich nähern, als Stern, die sich wegbewegen (oder so ähnlich... ich weiß auch nicht genau, was da raus käme.)


Mir geht es darin nicht um Signale, welche sowohl dem Doppler-Effekt, als auch RdG unterliegen. Ich behandle und ich meine die Gleichzeitigkeit der Ereignisse. Indem Du sagst "Und kein Mensch könnte erkennen, wie sich Doppelsterne um ein gemeinsames Baryzentrum drehen" dann meinst Du nicht Ereignisse, sondern Ereignissignale, welche die Menschen wahrnehmen und anhand derer sie in der Lage sind "zu erkennen"
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Sa 20. Okt 2018, 13:56

Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Folgendes steht fest (anschaulich dargelegt): um die Entfernung von 2,5 ⋅ 10^6 Lichtjahren zu bewältigen, benötigt sowohl das Licht, welches von der Andromeda-Galaxie, als auch das Licht, welches von unserem Sonnensystem emittiert wird, ca. 2,5 Millionen Jahre. Ich kann daher davon ausgehen, dass der andromedanische Beobachter in diesem Augenblick das Bild der Milchstrasse betrachtet, wie sie vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist, so wie der irdische Beobachter heute das Bild der Andromeda sieht, wie diese vor 2,5 Millionen Jahren gewesen ist. Es ist davon auszugehen, dass sowohl das Licht, welches beide Quellen aktuell emittieren und welches die jeweils andere Galaxie in 2,5 Millionen Jahren erreichen wird, als auch das gegenseitige Licht, das heute hier und dort empfangen wird, gleichzeitig emittiert wurde, und gleichzeitig empfangen wird.


Du spekulierst, sonst nichts.


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