Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 10:23

Wie soll man das verstehen?
Die Entfernung A-B ist die Entfernung zum Zeitpunkt t(A) und die Entfernung B-A die Entfernung zum Zeitpunkt t(B) oder wie?
Oder ist hier etwas anderes gemeint.


Genau das ist gemeint, richtig.
Eine Gegenwart in unterschiedlichen Raumpunkten.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 10:26

das bedeutet, einzelne Ereignisse der Folge zeitlich versetzt nacheinander und nicht in einer identischen Gegenwart.

Sie bleiben aber getrennte Ereignisse, die aus Prinzip (jeweils) innerhalb einer singulären Gegenwart stattfinden.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 10:50

Zasada hat geschrieben:
das bedeutet, einzelne Ereignisse der Folge zeitlich versetzt nacheinander und nicht in einer identischen Gegenwart.

Sie bleiben aber getrennte Ereignisse, die aus Prinzip innerhalb einer singulären Gegenwart stattfinden.
Nicht in einer Gegenwart... in mehreren aufeinander folgenden Gegenwarten, das ist das Problem. Das ist ja auch die Krux bei der Unschärfe.
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Di 23. Okt 2018, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 10:56

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
das bedeutet, einzelne Ereignisse der Folge zeitlich versetzt nacheinander und nicht in einer identischen Gegenwart.

Sie bleiben aber getrennte Ereignisse, die aus Prinzip innerhalb einer singulären Gegenwart stattfinden.
Nicht in einer Gegenwart... in mehreren aufeinander folgenden Gegenwarten, das ist das Problem. Das ist auch die Krux bei der Unschärfe.


Jedes einzelne Ereignis erfolgt innerhalb einer dedizierten Gegenwart. Nichts ist, nichts kann innerhalb einer Gegenwart unscharf sein. Alles ist, oder ist nicht...
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 11:05

Zasada hat geschrieben:Nichts ist, nichts kann innerhalb einer Gegenwart unscharf sein.
Dagegen hat keiner was gesagt. Es ist nur leider so, dass Messen, wie gesagt auch ein Vorgang - eine Ereignisfolge - ist und man deswegen niemals voher genau wissen kann, welche Gegenwart der zu messenden Ereignisfolge man damit trifft. Das ist die Unschärfe. Die Schnittpunktberechnung zweier Zeitlinien kann nur bis zu einem gewissen Grad präzise sein, deswegen gibt es Abweichungen.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 11:43

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Nichts ist, nichts kann innerhalb einer Gegenwart unscharf sein.
Dagegen hat keiner was gesagt. Es ist nur leider so, dass Messen, wie gesagt auch ein Vorgang - eine Ereignisfolge - ist und man deswegen niemals voher genau wissen kann, welche Gegenwart der zu messenden Ereignisfolge man damit trifft. Das ist die Unschärfe. Die Schnittpunktberechnung zweier Zeitlinien kann nur bis zu einem gewissen Grad präzise sein, deswegen gibt es Abweichungen.


Nein, Du verwechselst zwei Begriffe: "Ereignisfolge" ist kein Ereignis.
Wenn Du sagst: "und man deswegen niemals voher genau wissen kann, welche Gegenwart der zu messenden Ereignisfolge man damit trifft." , dann sprichst Du über die Zukunft. Das Ergebnis einer Messung ist unschaft solange die Messung nicht erfolgt.
Werden Sensoren an der Doppelspalt-Wand eingeschaltet tritt die Veränderung des Musters am Beobachtungsschirm instantan auf. Solange sie nicht eingeschaltet sind, solange zeigt sich das Interferenzmuster.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 12:41

Zasada hat geschrieben:Werden Sensoren an der Doppelspalt-Wand eingeschaltet tritt die Veränderung des Musters am Beobachtungsschirm instantan auf. Solange sie nicht eingeschaltet sind, solange zeigt sich das Interferenzmuster.

Das ist physikalisch unmöglich. Die Information welche schon unterwegs ist, kann nicht nachträglich verändert werden. Eine Änderung kann erst nach
t = Abstand geteilt durch Signalgeschwindigkeit
erfolgen.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 12:58

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Werden Sensoren an der Doppelspalt-Wand eingeschaltet tritt die Veränderung des Musters am Beobachtungsschirm instantan auf. Solange sie nicht eingeschaltet sind, solange zeigt sich das Interferenzmuster.

Das ist physikalisch unmöglich. Die Information welche schon unterwegs ist, kann nicht nachträglich verändert werden. Eine Änderung kann erst nach
t = Abstand geteilt durch Signalgeschwindigkeit
erfolgen.


Das stimmt nicht: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Quantenradierer
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 13:38

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Leider gabe es als Folge einige geistige Deformationen bei Menschen. Gerade der Raum Hameln wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, wie man bis heute merkt.
Die geistigen deformationen merkt man besonders bei dir. :lol:
Mikesch hat geschrieben:c+v relativ zum Beobachter ist natürlich Unsinn. Aus einer ganz einfachen Streckenlängenbestimmung kann man natürlich keine Lichtgeschwindigkeit > c basteln.
Du sollst die (relative) Lichtgeschwindigkeit nicht basteln, sondern messen.
Zwischen zwei Spiegeln mit Abstand L bewegt sich ein Photon it c hin und her und somit gilt:

Guten Morgen der Herr! Auch schon aufgewacht?
Wir waren bei Sagnac. Also bitte alles abwischen und nochmal. Du hast deinen Auftrag, übe das nochmal.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 15:06

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Werden Sensoren an der Doppelspalt-Wand eingeschaltet tritt die Veränderung des Musters am Beobachtungsschirm instantan auf. Solange sie nicht eingeschaltet sind, solange zeigt sich das Interferenzmuster.

Das ist physikalisch unmöglich. Die Information welche schon unterwegs ist, kann nicht nachträglich verändert werden. Eine Änderung kann erst nach
t = Abstand geteilt durch Signalgeschwindigkeit
erfolgen.


Das stimmt nicht: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Quantenradierer

Stimmt schon. Sonst müsste sich die Information unendlich schnell ausbreiten. Elektromagnetisch geht es ganz sicher nicht. Da die Doppelspalt-Interferenz elektromagnetischer Natur ist, kann die Information höchstens mit LG übermittelt werden.
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