Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 20:41

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...bloße Aktivität der Sensoren beeinlusst aber bereits die gesamte optische Anordnung des Experiments...instantan und dauerhaft

Völlig unmöglich - also Unsinn. So etwas kommt nicht einmal in einer Religion vor.

Sind die Sensoren inaktiv sehen wir das Interferenzmuster, sind sie aktiv sehen wir die Doppelspaltsprojektion. Übrigens auch dann, wenn einzelne Photone nacheinander durch den Doppelspalt hindurchgeschickt werden. ohne, dass sie voneinander "wüssten" zeigen sie entweder das eine oder das andere Muster
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 20:49

Zasada hat geschrieben:
Wenn die Messsignale das Objekt der Messung treffen wird erst gemessen...

Nicht wirklich. Das ist erst der Zeitpunkt, ab welchem das Messergebnis feststeht. Gemessen wird erst, wenn diese Information wieder beim Messgerät angekommen ist, also noch mal ein Stück weit in der Zukunft.


Bleib doch fair. Ich beschreibe doch auch die Zukunft: den Augenblick der Auswertung der Messung.
DIE MESSUNG FINDET ABER GENAU DANN STATT, WENN DIE SIGNALE REFLEKTIERT WERDEN. Bei der Auswertung werden die Ergebnisse der Reflexion lediglich z.B. mittels der Messeinheit "ausgewertet" (interpretiert / bestimmt)
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 20:52

Zasada hat geschrieben:Verschränkungseffekt?
Das ist ein interessantes "Rätsel" der Quantenmechanik. Wie machen verschränkte Teilchen das bloß?
Man stelle sich mal vor, ich würde mit meiner Logik über lokal gemessene Geschwindigkeiten richtig liegen... Dann käme man mit

an die Geschwindigkeit, wie sie ein außenstehender Beobachter eritteln würde. Bei v'=1c käme man auf etwa v=0,618c (präzise auf v=φc wobei φ der Kehrwert des goldenen Schnitts ist). Bei v=1 wäre v' unendlich hoch und das wäre dann eine Erklärung für den Verschränkungseffekt.

Das wurde aber von durch Gebetsbücher belesenen Inquisitoren der Einsteinschen Lichtkirche bereits als blödsinn eingestuft, weil es keine höhere Geschwindigkeit geben darf als deren geheiligtes c. :lol:
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 20:56

Zasada hat geschrieben:Bleib doch fair. Ich beschreibe doch auch die Zukunft: den Augenblick der Auswertung der Messung.
Ja eben, einerseits tust du es...
Zasada hat geschrieben:DIE MESSUNG FINDET ABER GENAU DANN STATT, WENN DIE SIGNALE REFLEKTIERT WERDEN.
...andererseits jedoch nicht.
Die Messung ist die Auswertung der Daten - Der Augenblick, in welchem dir die reflektierten Daten bekannt werden. Der Messvorgang/Die Messung ist erst mit der Ermittlung der Daten abgeschlossen. Wer ist denn hier nicht fair?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 21:01

Hab nichts gegen mutiges Denken.
Du wirfst mir aber einerseits vor, ich würde mich nicht an die Regeln der signalabhängigen Messung und signalabhängigen "Gegenwart" halten und postulierst selbst unendliche Signalgeschwindigkeit?
Wie soll ich das unter einen Hut bringen?
Aber ok :D
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 21:10

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Bleib doch fair. Ich beschreibe doch auch die Zukunft: den Augenblick der Auswertung der Messung.
Ja eben, einerseits tust du es...
Zasada hat geschrieben:DIE MESSUNG FINDET ABER GENAU DANN STATT, WENN DIE SIGNALE REFLEKTIERT WERDEN.
...andererseits jedoch nicht.
Die Messung ist die Auswertung der Daten - Der Augenblick, in welchem dir die reflektierten Daten bekannt werden. Der Messvorgang/Die Messung ist erst mit der Ermittlung der Daten abgeschlossen. Wer ist denn hier nicht fair?


Nein und nein. Die Auswertung ist nicht Messung (die Auswertung, wie der Name schon sagt ist die "Auswertung"). Sie hängt ab von der verwendeten Einheit, von der Empfindlichkeit des Instrumentariums, sie kann dasselbe Objekt der Messung unterschiedlich bewerten, sie hängt von der Interpretation der Resultate...der Augenblick, in dem sich alles systemunabhängig entscheidet ist der Augenblick, in dem die Messignale die Information erhalten, die sie später an das auswertende Messinstrumentarium übermitteln. Dies ist der Augenblick,an dem die Messung wirklich stattfindet, an dem ihr Wert (unabhängig von der verwendeten Auswertungsmethode) entschieden ist
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 21:29

Zasada hat geschrieben:Hab nichts gegen mutiges Denken.
Du wirfst mir aber einerseits vor, ich würde mich nicht an die Regeln der signalabhängigen Messung und signalabhängigen "Gegenwart" halten und postulierst selbst unendliche Signalgeschwindigkeit?
Wie soll ich das unter einen Hut bringen?
Ich postuliere unendlich hohen Signalgeschwindigkeiten... Ich nehme nur an, dass lokal mitbewegt gemessene Geschwindigkeiten dank der Zeitdilataion weitaus höher ausfallen, als von Außen beobachtet. Bewegt sich die Erde im Raum, werden hier für das Licht höhere Geschwindigkeiten gemessen, als es tatsächlich ist und für für v=1 im Inertialraum demzufolge unendlich Hohe. Und wie gesagt... Ich nehme dies an, fordere (postuliere) es aber nicht - das ist ein himelweiter Unterschied.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 21:32

Zasada hat geschrieben:Nein und nein.
Doch und doch! Es sei denn, du postulierst (forderst) etwas Anderes. Dann müsstest du es aber sachlich begründen oder die Definition des Messvorgangs bzw. der Messung neu gestalten. Vor Allem aber müsstest du eine Möglichkeit liefern können, den Messvorgang in einem einzigen Ereignis vorzunehmen.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 21:37

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...bloße Aktivität der Sensoren beeinlusst aber bereits die gesamte optische Anordnung des Experiments...instantan und dauerhaft

Völlig unmöglich - also Unsinn. So etwas kommt nicht einmal in einer Religion vor.

Sind die Sensoren inaktiv sehen wir das Interferenzmuster, sind sie aktiv sehen wir die Doppelspaltsprojektion. Übrigens auch dann, wenn einzelne Photone nacheinander durch den Doppelspalt hindurchgeschickt werden. ohne, dass sie voneinander "wüssten" zeigen sie entweder das eine oder das andere Muster

Und das soll jemand glauben? Unglaublich. Man weiß nicht einmal was Photonen überhaupt sind.

Also, wenn Photonen von Sensoren absorbiert werden dann ist klar, dass sie zum Bildschirm gar nicht gelangen können. Selbstverständlich dass dann keine Interferenz erzeugt werden kann.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 21:49

Zasada hat geschrieben:Instantane übermittlung der Veränderung der Wahrscheinlichkeitsdichte bei entfernten Instanzen?

"Wahrscheinlichkeitsdichte" = Dichte der Wahrscheinlichkeit?

Hmmm, ich wusste nicht, dass Physiker so viele Märchen geschrieben haben!

Wie schnell bewegt sich "Wahrscheinlichkeit" von einem Ort zum anderen? Oder, wie groß ist die "Geschwindigkeit der Wahrscheinlichkeit".
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