Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 18:32

Mikesch hat geschrieben:Warst schneller.

Aber genauso blöd wie du. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 18:41

Mikesch hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Es werden 15km gemessen. Warum sollte man die nochmal kontrahieren? Die Myonen fliegen doch gar nicht 300m im BS Erde.

Nochmal kontrahieren? Diese 15 km sind schon kontrahiert? Aua - dann geht sich das Märchen erst recht nicht aus. Die Myonen fliegen doch gar nicht 300 m im BS Erde? Die Erde im BS Myonen aber schon? Und nur diese Strecke ist verkürzt?
Nein, du willst wohl mit Absicht missverstehen.
15km ist im Erd-Bezugssystem gemessen worden. Wozu sollte man das denn die 15 km Länge im Bezugssystem Erde verkürzen? Natürlich fliegen die Myonen keine 300m im Bezugssystem Erde.
Die 15km entsprechen 300m Strecke im Myonen-Bezugssystem. Das fliegt die Erde im Bezugssystem Myonen. Was sonst?

Die Erde fliegt 300m und Myonen 15km. Und wie sieht es aus wenn sich die Erde als bewegt betrachtet? Genau umgekehrt, oder nicht? :lol:

Fliegen Myonen im Kreis und die Erde nur geradeaus? :lol:

Wann wurden diese 300m im Myonen-Bezugssystem gemessen?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 19. Nov 2018, 18:59

Yukterez hat geschrieben:Würde das Myon ein Lineal von 15km Ruhelänge vor sich herschieben wäre dieses wiederum im System der Erde auf 300m herunterkontrahiert...
Und im System Myon weit an der Erde vorbei gehen und im System Erde diese nicht mal erreichen, oder wie?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 06:52

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Und im System Myon weit an der Erde vorbei gehen und im System Erde diese nicht mal erreichen, oder wie?

Die rosa Einhörner sind schuld vermutlich. :D
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Di 20. Nov 2018, 12:37

Mikesch hat geschrieben:Wie wurde diese mittlere Zerfallszeit ermittelt? Kann man auch ruhende Myonen beobachten?

Diese Zeit bezieht sich auf das Myonensystem, aber wenn man auf der Erde misst, misst man die Zeit, die es auf der Erde braucht und dann hat es genug Zeit um den Weg zu schaffen, es kommt ja schließlich auch an... Man braucht also eine Vergleichsmessung eines Myoenzerfalls der in relativer Ruhe zur Erde stattfindet. Gibt es so was?
Über die Pionenzerfall. Dabei kann man in den sogenannten Myonenfabriken sehr genau steuern, wie schnell die Myonen fliegen sollen. Passiert natürlich in Beschleunigern auf der Erde. Wo sonst? Ein paar 100 Teilchen pro Sekunde/m^2 durch Höhenstrahlung kann man so locker toppen. Die eigentliche Messung macht man mit Flüssigkeitsszintillatoren. usw.[/quote]

Na immerhin, dachte schon das hätte man über lorentztranformierte Formeln berechnet...

Tja, da ist aber immer noch kein Relativitätsprinzip. Wenn man jetzt so ein schnelles und ein langsames Myon beobachtet, dann zerfällt das schnelle langsamer und das langsamere schneller. Wieso kommt man da auf die Idee zu behaupten, für das Schnellere wäre es genau andersrum? In meiner Logik brechen da sämtlich Zeiger von den Uhren ab.

Man muss ja in Anbracht der Gegebenheiten nun vor jeder seiner Äußerung die Einschränkung schreiben: Falls da nicht Experimente krass gefälscht werden....die Möglichkeit muss man leider in Betracht ziehen. Das war mir noch unklar, gut zu wissen, aber schön ist das nicht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 12:46

Hantierer hat geschrieben:Falls da nicht Experimente krass gefälscht werden....die Möglichkeit muss man leider in Betracht ziehen.

Viel wahrscheinlicher ist es das die Experimente aber nicht gefälscht sind. Schließlich macht die ja nicht nur einer.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon julian apostata » Di 20. Nov 2018, 13:25

Ich hab jetzt mal beim zweiten Gedankenexperiment den Definitionsbereich von t erweitert.

https://www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

Schiebt in der unteren Ansicht mal den Schieber ganz nach links und betrachten das Geburtsereignis

t=-5 x=-4 t'=-3 x'=0

Dicker Roter Punkt=Erde
Dicker blauer Punkt=(gerade geborenes Myon)

Und jetzt stellt mal das Geburtsereignis auch in der oberen Ansicht ein. Also t'=-3 einstellen. Die Entfernung ist nun im Myonensystem kleiner geworden.

Und wenn man nun auf die Erde schaut und die Uhrzeit wissen will (einfach mal die roten Timelines in Gedanken nach links erweitern) dann haben wir t=-1,8

Das Myon ist aber schon bei t=-5 (siehe untere Ansicht) geboren. In der oberen Ansicht haben wir also ein gerade geborenes Myon, jedoch eine Erde zu dem Zeitpunkt, als das Myon schon Δt=3,2 alt ist.

Der letzte Satz beschreibt die Relativität der Gleichzeitigkeit (und die wurde bisher bei der Diskussion völlig ausser Acht gelassen.). Und die ist ein fester Bestandteil der SRT.

Wer jetzt anderer Meinung ist, der zeige mal auf eine beliebige Einstellung, die nicht korrekt nach SRT berechnet wurde.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 20. Nov 2018, 15:57

Hantierer hat geschrieben:Tja, da ist aber immer noch kein Relativitätsprinzip. Wenn man jetzt so ein schnelles und ein langsames Myon beobachtet, dann zerfällt das schnelle langsamer und das langsamere schneller. Wieso kommt man da auf die Idee zu behaupten, für das Schnellere wäre es genau andersrum? In meiner Logik brechen da sämtlich Zeiger von den Uhren ab.

Man muss ja in Anbracht der Gegebenheiten nun vor jeder seiner Äußerung die Einschränkung schreiben: Falls da nicht Experimente krass gefälscht werden....die Möglichkeit muss man leider in Betracht ziehen. Das war mir noch unklar, gut zu wissen, aber schön ist das nicht.
Das Relativitätsprinzip besagt dass die Naturgesetze in jedem Inertialssystemen die selben sind.
Du must dir nur klarmachen:
a. Wo ist die Ruhelänge?
b. Wo ist die Eigenzeit?

Beides ist Bestandteil des Ruhesystems des Objekts. Es ist damit die größe Länge und die kürzeste Zeitspange.

Drehen wir den Spieß mal um:
Wenn die Erde aus Myonensicht zerfällt,
dann soll die Eigenzeit der Erde in ihrem Ruhesystem z.B. 1Mrd Jahre betragen.

Das Myon aber erlebt eine Zeitdilatation (durch die Bewegung der Erde in Richtung Ruhesystem des Myons) und heraus kommt: Es vergehen für das Myon 50 Mrd Jahre.
Das ist exakt die gleiche Rechnung wie im Myonenexperiment, nur umgekehrt aus Myon Sicht vorgenommen.
Und das wird unter dem Relativitätsprinzip verstanden, die selben Naturgesetzte gelten in verschiedenen Inertialsystemen gleichermassen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 20. Nov 2018, 16:04

McMurdo hat geschrieben:Die rosa Einhörner sind schuld vermutlich. :D
Rosa Einhörner seht ja nur ihr. Z.B. die Strecke, die das Myon in seinem Bezugssystem fliegen soll - die habt ihr vermutlich auch von rosa Einhörnern messen lassen. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 20. Nov 2018, 16:06

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Die rosa Einhörner sind schuld vermutlich. :D
Rosa Einhörner seht ja nur ihr. Z.B. die Strecke, die das Myon in seinem Bezugssystem fliegen soll - die habt ihr vermutlich auch von rosa Einhörnern messen lassen. :lol:
Dann erkläre du doch einmal, wie es sein kann, das das Myon den Erdboden erreicht. :mrgreen:
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