2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Mo 26. Nov 2018, 15:17

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wozu der Ablenkungsversuch? :lol:

Ganz schwach...

McMurdo hat geschrieben:Ich meine für wen das Ereignis / die Ereignisse gleichzeitig ist / sind.
Für A, M oder B oder Y oder Z...Das muss schon angegeben werden.


:lol:
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 15:36

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ein schüchterner Vorschlag von mir: vielleicht deshalb, weil sich Signale entlang der Strecke mit 1c, aber simultan in entgegengesetzte Richtungen bezüglich M in je 2 Sekunden ausbreiten?

Jop, für M entfernen sich beide Signale und damit auch die Information mit 2c voneiander, eben mit der Differenzgeschwindigkeit. Da sie sich in 2 verschiedene Richtungen, in diesem Fall 180 Grad entgegengesetzt voneinander entfernen, musst noch durch 2 teilen und schwupps, bist bei c für jede Richtung.

Jep, Ganz schwach.
Was interessiert mich wie schnell sich die beiden Signalanteile bewegen (nichts anderes als c steht auch in mener Rechnung, worüber willst Du mich also überzeugen?), wenn sie Information simultan transportieren und ihre addierte Geschwindigkeit bewirkt, dass sich die Info zusammen mit 2c bei A und bei B befindet...was übrigens auch gegen die SRT verstößt :lol:

Schluss mit dem Blödsinn jetzt. Beweise liefern. Einstein retten. Aber mich in Ruhe lassen bis es soweit ist.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Nov 2018, 15:48

Zasada hat geschrieben:Was interessiert mich wie schnell sich die beiden Signalanteile bewegen (nichts anderes als c steht auch in mener Rechnung, worüber willst Du mich also überzeugen?), wenn sie Information simultan transportieren und ihre addierte Geschwindigkeit bewirkt, dass sich die Info zusammen mit 2c bei A und bei B befindet...was übrigens auch gegen die SRT verstößt :lol:

Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht. Sie ist mit Geschwindigkeit c bei A und bei B angekommen. Ist halt so, völlig konform mit der SRT.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 16:01

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Was interessiert mich wie schnell sich die beiden Signalanteile bewegen (nichts anderes als c steht auch in mener Rechnung, worüber willst Du mich also überzeugen?), wenn sie Information simultan transportieren und ihre addierte Geschwindigkeit bewirkt, dass sich die Info zusammen mit 2c bei A und bei B befindet...was übrigens auch gegen die SRT verstößt :lol:

Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht. Sie ist mit Geschwindigkeit c bei A und bei B angekommen. Ist halt so, völlig konform mit der SRT.


Mhm, völlig konform: "nichts, kein Signal und keine Information..."
120.000.000 km in 2s

Besonders die Tatsache, dass die Wirkung der Informationsausbreitung und die Geschwindigkeit dieser bei A und bei B und nicht bei M gemessen wird. "Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht." woher weiß dann M und woher wissen wir, wie die Werte der Ausbreitung aus der Sicht von M sind, wo nicht gemessen wird?
Du weißt es? Ach ja, ich vergass, dass ich mit einem Genie zu tun habe. Lorentztransformation vielleicht angewandt auf ein definiertes Ruhesystem.
Wie gesagt: fromme Wünsche und Dilettanzia.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Nov 2018, 16:07

Zasada hat geschrieben:Besonders die Tatsache, dass die Wirkung der Informationsausbreitung und die Geschwindigkeit dieser bei A und bei B und nicht bei M gemessen wird. "Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht." woher weiß dann M und woher wissen wir, wie die Werte der Ausbreitung aus der Sicht von M sind, wo nicht gemessen wird?

Benutz doch einfach Spiegel die das Signal von A und B zurück zu M reflektieren. Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M und so ist klar das beide gleich weit entfernt und das Signal gleichzeitig empfangen haben. Und da die Entfernung auch bekannt ist, ist klar das sich die Information mit c in jede Richtung ausgebreitet hat.
Und oh Wunder: Auch von A nach B braucht das Signal 4 Sekunden. Alles ganz konform und so wie es zu erwarten wäre.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 16:15

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Besonders die Tatsache, dass die Wirkung der Informationsausbreitung und die Geschwindigkeit dieser bei A und bei B und nicht bei M gemessen wird. "Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht." woher weiß dann M und woher wissen wir, wie die Werte der Ausbreitung aus der Sicht von M sind, wo nicht gemessen wird?

Benutz doch einfach Spiegel die das Signal von A und B zurück zu M reflektieren. Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M und so ist klar das beide gleich weit entfernt und das Signal gleichzeitig empfangen haben. Und da die Entfernung auch bekannt ist, ist klar das sich die Information mit c in jede Richtung ausgebreitet hat.
Und oh Wunder: Auch von A nach B braucht das Signal 4 Sekunden. Alles ganz konform und so wie es zu erwarten wäre.

4 Sekunden durch Spiegel verdoppelte Strecke: bleibt bei 2c Informationsausbreitung, Du "Logiker".
Ich sage nicht, das sich das Signal mit 2c ausbreitet. 2c ist die informationsausbreitungsgeschwindigkeit.
Zasada
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 16:16

IMG_4170.PNG
IMG_4170.PNG (49.4 KiB) 3112-mal betrachtet


Es wird in #5 die gesamte Strecke betrachtet, die während der Ausbreitungsdauer von 2 Sekunden von der Information bewältigt wird.
Alle Eigenschaften bleiben der Anordnungen #1 - #4 bleiben erhalten.
Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch jetzt gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung sind identisch wie in der originalen Anordnung von Einstein und in allen unserer bisherigen Anordnungen #1 - #4.

Wir betrachten den Weg des Signals:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden "i"-Punkte rechts und links von M (2). Die Signalanteile erreichen die Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach 0,5 Sekunden gleichzeitig; diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden nach 0,5 Sekunden gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.
Das Lichtsignal breitet sich nun weiter entlang der Strecke in Richtung der Endpunkte A und B.
Die Spiegel in den Punkten C und D lassen die Signalanteile teils ungehindert passieren und gradlinig zu den i-Punkten weiterfliegen, teils reflektieren sie diese. Die reflektierten Signalanteile erreichen nach 0,5 Sekunden die i-Punkte zwischen M und C und M und D gleichzeitig (4). Die durchgelassenen erreichen nach 0,5 Sekunden Flugzeit die i-Punkte zwischen C und A und D und B gleichzeitig (4).
Nun werden die Signalanteile, die sich bei den äußeren i-Punkten befinden teils durchgelassen, teils reflektiert. Die durchgelassenen Signalanteile erreichen nach 2 Sekunden gleichzeitig die Endpunkte der Strecke [AB].

Wir konstatieren:
Wie es aussieht, ist jeder Punkt der Ausbreitungsstrecke, innerhalb seiner singulären Gegenwart, mit jedem anderen Punkt der Ausbreitungsstrecke gleichzeitig.
Bemerkung: Die Abstände zwischen den Punkten können ins Unendliche reduziert werden.

Fazit: Entweder dürfte Einstein die Anordnung nicht zum definieren der Gleichzeitigkeit verwenden, oder ich mache irgendwo einen gravierenden Fehler.

Frage: wo mache ich einen Fehler?

Vermutung: ich mache keinen.
Zuletzt geändert von Zasada am Mo 26. Nov 2018, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Nov 2018, 16:17

Zasada hat geschrieben:Ich sage nicht, das sich das Signal mit 2c ausbreitet. 2c ist die informationsausbreitungsgeschwindigkeit.

Was schlechterdings unmöglich ist, wenn die Information ans Signal gekoppelt ist.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Nov 2018, 16:19

Zasada hat geschrieben:4 Sekunden durch Spiegel verdoppelte Strecke: bleibt bei 2c Informationsausbreitung, Du "Logiker".

Wo hast du denn rechnen gelernt? 4 Sekunden : 2 Sekunden = 2 Sekunden, für eine 2 Lichtsekunden lange Strecke, ergo: Lichtgeschwindigkeit.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Nov 2018, 16:33

Zasada hat geschrieben:Wir betrachten den Weg des Signals:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden "i"-Punkte rechts und links von M (2). Sie erreichen die Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach 0,5 Sekunden gleichzeitig;

Da ist schon der erste Fehler: die reflektierten Signale erreichen M erst nach 1 Sekunde und nicht nach 0,5 Sekunden.

diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden nach weiteren 0,5 Sekunden gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.

Auch hier wieder eine Ungenauigkeit und ein Fehler: Die Punkte C und D werden nach 1 Sekunde erreicht (genauer als nach weiteren 0,5 Sekunden) und das von diesen beiden Punkten reflektierte Licht erreicht M nach 2 Sekunden.

Die reflektierten Signalanteile erreichen nach 0,5 Sekunden die i-Punkte zwischen M und C und M und D gleichzeitig (4).

Diese beiden i Punkte werden das 2. Mal nach 1,5 Sekunden erreicht.

Die durchgelassenen erreichen nach 0,5 Sekunden Flugzeit die i-Punkte zwischen C und A und D und B gleichzeitig (4).

Auch diese beiden Punkte werden nach 1,5 Sekunden erreicht.

Nun werden die Signalanteile, die sich bei den äußeren i-Punkten befinden teils durchgelassen, teils reflektiert. Die durchgelassenen Signalanteile erreichen nach 2 Sekunden gleichzeitig die Endpunkte der Strecke [AB].

Hier stimmts ausnahmsweise dann wieder.

Wir konstatieren:
Wie es aussieht, ist jeder Punkt der Ausbreitungsstrecke, innerhalb seiner singulären Gegenwart, mit jedem anderen Punkt der Ausbreitungsstrecke gleichzeitig.
Bemerkung: Die die Abstände zwischen den Punkten können ins Unendliche verkleinert werden.

Fazit: Entweder dürfte Einstein die Anordnung nicht zum definieren der Gleichzeitigkeit verwenden, oder ich mache irgendwo einen gravierenden Fehler.

Nur weil die Punkte alle 0,5 Lichtsekunden voneinander entfernt sind und das Licht von Punkt zu Punkt exakt 0,5 Sekunden braucht, ist nicht alles gleichzeitig. Siehe die korrigierten Zeiten die ich angemerkt hab.
McMurdo
 

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