
- IMG_4193.PNG (51.54 KiB) 3829-mal betrachtet
Es wird in #5 die gesamte Strecke betrachtet, die während der Ausbreitungsdauer von 2 Sekunden von der Information bewältigt wird.
Alle Eigenschaften bleiben der Anordnungen #1 - #4 bleiben erhalten.
Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch jetzt gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung sind identisch wie in der originalen Anordnung von Einstein und in allen unserer bisherigen Anordnungen #1 - #4.
Wir betrachten den Weg des Signals:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden "i"-Punkte rechts und links von M (2). Die Signalanteile erreichen die Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach 0,5 Sekunden gleichzeitig; diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden nach 0,5 Sekunden gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.
Das Lichtsignal breitet sich nun weiter entlang der Strecke in Richtung der Endpunkte A und B.
Die Spiegel in den Punkten C und D lassen die Signalanteile teils ungehindert passieren und gradlinig zu den i-Punkten weiterfliegen, teils reflektieren sie diese. Die reflektierten Signalanteile erreichen nach 0,5 Sekunden die i-Punkte zwischen M und C und M und D gleichzeitig (4). Die durchgelassenen erreichen nach 0,5 Sekunden Flugzeit die i-Punkte zwischen C und A und D und B gleichzeitig (4).
Nun werden die Signalanteile, die sich bei den äußeren i-Punkten befinden teils durchgelassen, teils reflektiert. Die durchgelassenen Signalanteile erreichen nach 2 Sekunden gleichzeitig die Endpunkte der Strecke [AB].
Wir konstatieren:
Wie es aussieht, ist jeder Punkt der Ausbreitungsstrecke, innerhalb seiner singulären Gegenwart, mit jedem anderen Punkt der Ausbreitungsstrecke gleichzeitig.
Bemerkung: Die Abstände zwischen den Punkten können ins Unendliche reduziert werden.
Fazit: Entweder dürfte Einstein die Anordnung nicht zum definieren der Gleichzeitigkeit verwenden, oder ich mache irgendwo einen gravierenden Fehler.
Frage: wo mache ich einen Fehler?
Vermutung: ich mache keinen.

- IMG_4225.PNG (45.93 KiB) 3855-mal betrachtet
Die Abbildung oben zeigt etwas erstaunliches.
Albert Einstein konzipierte eine Methode der Gleichzeitigkeitsbestimmung, welche ihn dazu veranlasste, einerseits den Begriff der Gleichzeitigkeit zu definieren, andererseits aber den Begriff der "Relativität der Gleichzeitigkeit" in die Physik einzuführen.
Diese Methode führte nämlich dazu, dass die Gleichzeitigkeit bei den relativ zueinander bewegten Bezugssystemen als relativ erkannt wurde.
Es war daher genau dieser Mechanismus, der zur Entstehung der gesamten Relativitätstheorie führte.
Sollte sich nun dieser als widersprüchlich erweisen, ist die logische Grundlage der SRT dahin.
Wenden wir den besagten Mechanismus der Gleichzeitigkeitsbestimmung auf die Gleichzeitigkeitsbestimmungsmethode selbst an, so widerspricht diese der Aussage der SRT.
Mittels der Einsteinschen Methode, welche selbstreferenziell angewandt wird, lässt sich nämlich das exakte Gegenteil dessen behaupten, was Einstein vor 113 Jahren behauptete: es lässt sich beweisen, dass die Gleichzeitigkeit absolut sei.
Da haben wir den Salat.
Anhang:
"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."
A. Einstein