Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 20:21

Nein.
Warum?
Weil ich es so haben will.
Wie es das Relativitätsprinzip vorschreibt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Mi 5. Dez 2018, 21:14

Zasada hat geschrieben:Nein.
Warum?
Weil ich es so haben will.

:lol: :lol: :lol: Nach der Methode kannst du auch fliegen. :mrgreen:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 21:20

Der Beweis dafür, dass sich die Relativität der Gleichzeitigkeit aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Gleichzeitigkeits-Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 2089-mal betrachtet


Wir betrachten erneut dieselbe Situation.
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführn...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Ich kann das sogar beweisen, indem ich während des Anflugs von K' die Ausrichtung der Anordnung K verändere.
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 2085-mal betrachtet


Das, was aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig.
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die Physikalischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun aus der Perspektive von K' ebenso gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' abspielte.
Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft beständig bei - ihre Gleichzeitigkeit ist invariabel (absolut)...relativ ist offenkundig nur die Wahrnehmung ihrer Gleichzeitigkeit.
Diese ist sehr wohl abhängig von der Ausrichtung der Systeme K und K' in Beziehung zueinander - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.




Prinzip:
Wenn eine logische Voraussetzung (a) der Implikation "wenn (a), dann (b)" falsch ist, dann lässt sich anhand (a) überhaupt keine sinnvolle Aussage über (b) treffen.


Lässt es sich einerseits über die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B auf diese Weise sinnvoll entscheiden:

Abbildung a)
IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 2085-mal betrachtet


und lässt es sich andererseits (zugleich) über dieselbe Gleichzeitigkeit derselben Ereignisse A und B gar nicht entscheiden:

Abbildung b)
IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 2089-mal betrachtet


, dann haben wir mit einem kleinen Problem zu tun, und zwar mit dem Problem der "Relativität der Gleichzeitigkeit".
Haben wir nämlich bereits einmal und über jeden Zweifel die Gleichzeitigkeit beider Ereignisse erkannt (Abb. a), dann gilt diese Erkenntnis unabhängig vom Ergebnis der Messung, welche über jeden Zweifel ergibt, dass zwischen den Ereignissen A und B keine Gleichzeitigkeit besteht (Abb. b).

Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mi 5. Dez 2018, 21:35

Niemand meldet sich zur Gegenstandslosigkeit der Relativität, welche bezogen auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse gelten soll.
Die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit" fußt auf einem unverzeihlichen Kategorienfehler....

Verblüffend: das sollte eigentlich besprochen werden.
Keine Argumente?
Angst?

Es kommt noch schlimmer.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Do 6. Dez 2018, 00:28

Zasada hat geschrieben:Niemand meldet sich zur Gegenstandslosigkeit der Relativität, welche bezogen auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse gelten soll.
Die Einsteinsche "Relativität der Gleichzeitigkeit" fußt auf einem unverzeihlichen Kategorienfehler....

Verblüffend: das sollte eigentlich besprochen werden.
Keine Argumente?
Angst?

Es kommt noch schlimmer.

Der einzige Kategorienfehler den ich hier sehe ist, das du glaubst in der Physik mitreden zu können. Deine Kategorie muss erst noch erfunden werden. :D

Hier hat keiner Angst. Es ist alles gesagt worden, was nötig war, um klar zu machen, das deine Idee ein Hirngespinst ist. Du hast außer Verleugnung keine Antworten drauf. :mrgreen:

Schlimmer? Ja, es wird langweiliger... :roll:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Do 6. Dez 2018, 06:05

Zasada hat geschrieben:Nein.
Warum?

Weil es sonst, wie gezeigt unlogisch ist und aus logisch falschem kann man alles ableiten, nur nichts verlässliches.
Wenn du das aus dem Weg geräumt hast diesen Fehler dann könen wir uns weiter unterhalten. Wenn die Voraussetzungen dann mal klar sind. Sonst ist alles was danach kommt belanglos.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Do 6. Dez 2018, 08:07

Ich mache keinen logischen Fehler.
Den Fehler macht Einstein.
Das zeig ich.


@Mikesch /Blubbieri

Robert Greene.
Sein bitterer Spott auf den nicht akademisch gebildeten Emporkömmling Shakespeare in A groatworth of wit (1592) (an upstart crow, beautified with our feathers) ist eine der wenigen Erwähnungen von Shakespeare durch Zeitgenossen und wird gern als Beweis zitiert, dass dieser schon damals begann die Theaterszene zu erschüttern.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Do 6. Dez 2018, 08:29

McMurdo hat geschrieben:Weil es sonst, wie gezeigt unlogisch ist und aus logisch falschem kann man alles ableiten, nur nichts verlässliches.

Genau das hat Einstein gemacht. Du wirst immer besser. Ich gratuliere!
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Do 6. Dez 2018, 08:32

Zasada hat geschrieben:Ich mache keinen logischen Fehler.
Den Fehler macht Einstein.
Das zeig ich.


@Mikesch /Blubbieri

Robert Greene.
Sein bitterer Spott auf den nicht akademisch gebildeten Emporkömmling Shakespeare in A groatworth of wit (1592) (an upstart crow, beautified with our feathers) ist eine der wenigen Erwähnungen von Shakespeare durch Zeitgenossen und wird gern als Beweis zitiert, dass dieser schon damals begann die Theaterszene zu erschüttern.

Da wir dir haufenweise fachliche Fehler nachgewiesen haben, passt deine wohl als Analogie gemeinter Verweis nicht. :roll:
Setze dich einfach einmal mit unseren Hinweisen ersnthaft auseinander.
Es ist übrigens witzigerweise oft so in der Verschwörungstheorie-Gemeinde, das Leute wie du auf solche Anekdoten zurückgeifen und sich damit in absoluter Selbstüberschätzung als Märtyrer und streitbarer, mutiger Vorkämpfer gegen das ach so grausame Etablishment aufspielen. Dein Verhalten ist einfach lächerlich. :mrgreen:
Mehr POPCORN!
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Do 6. Dez 2018, 08:33

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Weil es sonst, wie gezeigt unlogisch ist und aus logisch falschem kann man alles ableiten, nur nichts verlässliches.

Genau das hat Einstein gemacht.
Wo?
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