Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon fallili » So 9. Dez 2018, 14:43

Es ist ein Unterschied ob man blödsinnige Unterstellungen macht (Einstein hat Lichtlaufzeiten falsch interpretiert) und darauf seine Privattheorie aufbaut, oder ob man unerwartete Meßergebnisse (Invarianz von c) anerkennt und darauf eine Theorie aufbaut.

Aber die Kritiker hier finden halt "Privattheorien" spannender - mir solls recht sein, darf ja jeder denken was er will.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » So 9. Dez 2018, 14:45

Zasada hat geschrieben:
Der Unterschied ist prinzipiell.

Was soll das heißen?

Doch, Du präparierst das Bezugssystem Zug so, dass es deinen Vorlagen entspricht.

Nö, ich stelle nur gleiche Bedingungen her, kannst dich auch auf einen offenen Waggon stellen und den Ball werfen. Dann verhält er sich genauso. Wie du siehst macht es keinen Unterschietrtnd schon gar nicht wird da ein Bezugssystem verlassen , der Ball verschwindet ja nicht plötzlich nur weil er geworfen wird. Kannst das widerlegen ? Nein , kannst nicht.



Und? Sie führen alle ihre Luft im Inneren mit, oder?

Nö, siehe offene Waggons oder die ersten Doppeldecker zb. Da gabs auch keine Kabine. Du siehst deine Argumentation ist völlig sinnlos und nicht haltbar.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » So 9. Dez 2018, 14:47

Zasada hat geschrieben:
Nein der Bahndamm bewegt sich aus Sicht des Zuges und nicht im Zug. Im Zug kannst Du dich nur in Richtung Klo bewegen.
(Vereinfachte Perspektive)


Bitte Gnade!

Strohmann, niemand behauptet der Bahndamm bewegt sich im Zug. Lächerlich was du hier wieder unterstellst.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 14:50

fallili hat geschrieben:Es ist ein Unterschied ob man blödsinnige Unterstellungen macht (Einstein hat Lichtlaufzeiten falsch interpretiert) und darauf seine Privattheorie aufbaut, oder ob man unerwartete Meßergebnisse (Invarianz von c) anerkennt und darauf eine Theorie aufbaut.

Aber die Kritiker hier finden halt "Privattheorien" spannender - mir solls recht sein, darf ja jeder denken was er will.


Blödsinn. Invarianz von c setz ich wie Einstein voraus. Anhand dieser erkenne ich die Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit.

Aber was fallili meint kann mir egal sein. Ist keine genehmigende Instanz.

Grundsätzliches: ich präsentiere hier ausschliesslich Modelle. Meine Privattheorie wird mit keinem Wort erwähnt. Mit gutem Grund.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 14:52

Zasada hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Wozu "Der Sinn dieses Wortes steht schon in den Silben eindeutig drin."


Gleich_zeitig:
Zeitig steht für: zur gleichen "Zeit", also gleichem Ereignszählerstand der aus einer gemeinsamen oder zwei gleich gehenden Taktquellen erstellt wird/worden ist.
Gleich, für gleichen Zählerstand im Ereignismoment.

Kurt



Wow, Du übernimmst mein "Ereigniszähler-Modell". Das finde ich fantastisch.


Du bist wohl noch nicht lange bei der Truppe, sonst wüstest du das diese Selbstverständlichkeit der Mengen an Ereignissen (Zeiteinheiten), wenn es um den Begriff "Zeit" geht, schon bald zwei Jahrzehnte hier eine Selbstverständlichkeit darstellen.

Zasada hat geschrieben:Ist dafür gedacht, dass man es benutzt, um Vorgänge, welche innerhalb der Zeit erfolgen, minutiös bezüglich ihrer Gleichzeitigkeit zu beschreiben...
Gut Kurt.


Die Mengen an Ereignissen, die Takte einer Uhr, sind nur dann vergleichbar und gleich wenn die Uhren gleich sind und wenn sie sich nicht oder gleich bewegen.
In diesem Zusammenhang weise ich auf den Irrsinn einer SI-Einheit hin, auf die SI-Sekunde.
Mich wundert es immer wieder wieso sich die ganze Physikergemeinde so an der Nase rumführen lässt. Naja, ist wohl das Ergebnis jahre/jahrzehntelanger Verdummung.
Anders lässt sich dieses Verhalten nicht beschreiben.

Kurt

.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » So 9. Dez 2018, 15:04

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Der Unterschied ist prinzipiell.

Was soll das heißen?
werde nicht dafür bezahlt, dir die Welt zu erklären.

Doch, Du präparierst das Bezugssystem Zug so, dass es deinen Vorlagen entspricht.

Nö, ich stelle nur gleiche Bedingungen her, kannst dich auch auf einen offenen Waggon stellen und den Ball werfen. Dann verhält er sich genauso. Wie du siehst macht es keinen Unterschietrtnd schon gar nicht wird da ein Bezugssystem verlassen , der Ball verschwindet ja nicht plötzlich nur weil er geworfen wird. Kannst das widerlegen ? Nein , kannst nicht.

Blödsinn. Der Beweis ist die vergammelte Orange am Rand einer Eisenbahnstrecke



Und? Sie führen alle ihre Luft im Inneren mit, oder?

Nö, siehe offene Waggons oder die ersten Doppeldecker zb. Da gabs auch keine Kabine. Du siehst deine Argumentation ist völlig sinnlos und nicht haltbar.


Die Luft leistet Widerstand, weil sie nicht zu deinem Bezugssystem gehört. Sie wird in deinem BS nicht mitgeführt, wenn Du im offenen Wagen fährst.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 15:04

fallili hat geschrieben:Es ist ein Unterschied ob man blödsinnige Unterstellungen macht (Einstein hat Lichtlaufzeiten falsch interpretiert) und darauf seine Privattheorie aufbaut, oder ob man unerwartete Meßergebnisse (Invarianz von c) anerkennt und darauf eine Theorie aufbaut.

Naja, es ist ja bekannt das du deinen Logikverstand zu Gunsten eine Irrsinnstheorie geopfert hast.
Die Gründe dafür mögen vielschichtig sein, die Entscheidung ist halt deine.
So als kleines Nachdenkerl für dich ganz privat:

Wo gibt's denn sowas:
unerwartete Meßergebnisse (Invarianz von c)

ausser in Einbildung und "Zweckbehauptungen"?

fallili hat geschrieben:Aber die Kritiker hier finden halt "Privattheorien" spannender - mir solls recht sein, darf ja jeder denken was er will.

Naja, es gibt halt immer noch welche die sich nicht vom "Zeitgeist" zum Narren halten lassen und selber denken.

Kurt

.

Tipp: setze dich mal mit "Invarianz von c" auseinander, vill kommst du dann darauf das man dafür einen Bezug braucht.
Und wie könnte dieser Bezug wohl aussehen oder als Grundlage für diese Aussage zu interpretrieren sein?

.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 15:23

fallili hat geschrieben:Es ist ein Unterschied ob man blödsinnige Unterstellungen macht (Einstein hat Lichtlaufzeiten falsch interpretiert) und darauf seine Privattheorie aufbaut, oder ob man unerwartete Meßergebnisse (Invarianz von c) anerkennt und darauf eine Theorie aufbaut.

Hat Einstein Lichtlaufzeit richtig interpretiert? Natürlich nicht. Wenn c invariant wäre wie kann man überhaupt Ungleichzeitigkeit konstatieren in Einsteins Experiment? Das geht gar nicht weil alles absolut symmetrisch ist. Jeder muss in seinem System Gleichzeitigkeit konstatieren. Relativitätsprinzip.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Kurt » So 9. Dez 2018, 15:27

Kurt hat geschrieben:Tipp: setze dich mal mit "Invarianz von c" auseinander, vill kommst du dann darauf das man dafür einen Bezug braucht.
Und wie könnte dieser Bezug wohl aussehen oder als Grundlage für diese Aussage zu interpretrieren sein?


An die "stillen" und logischen Mitleser hier.
Es wird immer behauptet das Licht invariant gegenüber jedweder Bewegung ist, so wurde es wohl von den Aussagen von AE "rausgelesen".
Und es wird behauptet das das ja schon vieltausendmal bestätigt wurde.

Überdenkt man diese Aussage Alberts dann kommt raus (wenn man annimmt das er bei klarem Verstand war als er das gesagt hat) das er nichts anderes gesagt hat als das sich Licht unabhängig der Bewegung von Irgendwas oder Irgendwem immer gleich über eine gegebene Strecke/Fläche ausbreitet.
Das ist ja voll in Ordnung.
Die Strecke muss nur in Bezug zu Lichtausbreitung homogen sein, dann passts.
Und der Bezug für die Geschwindigkeitsangabe ist die Strecke, ausserdem muss diese Strecke/Fläche "ruhen".

Kurt

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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » So 9. Dez 2018, 15:27

McMurdo hat geschrieben:
Doch, Du präparierst das Bezugssystem Zug so, dass es deinen Vorlagen entspricht.

Nö, ich stelle nur gleiche Bedingungen her, kannst dich auch auf einen offenen Waggon stellen und den Ball werfen. Dann verhält er sich genauso. Wie du siehst macht es keinen Unterschietrtnd schon gar nicht wird da ein Bezugssystem verlassen , der Ball verschwindet ja nicht plötzlich nur weil er geworfen wird.

Gilt das auch beim Zwilling-Paradoxon? Bewegt sich Erde oder "Rakete"? :lol:
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