Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 13:31

Zasada hat geschrieben:Selbst von dir?
Unmöglich

Nicht nur von mir. Selbst von NvB! Und das soll schon was heißen hier :lol:
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 13:31

Du brauchst nicht aufbrausend sein, nur wenn einer, den Du für einen Anfänger hälst, sich als überlegen erweist.
Ist nicht professionell.
Ist etwas schäbig sogar.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 13:32

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Selbst von dir?
Unmöglich

Nicht nur von mir. Selbst von NvB! Und das soll schon was heißen hier :lol:


Du hast nichts widerlegt, nicht einmal NvB hat was widerlegt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 13:32

Zasada hat geschrieben:Du brauchst nicht aufbrausend sein, nur wenn einer, den Du für einen Anfänger hälst, sich als überlegen erweist.
Ist nicht professionell.
Ist etwas schäbig sogar.

Redest du jetzt schon mit dir selber?
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 13:33

Wer sich über den Gang der lokalen Uhren streitet, der hat nicht verstanden, dass sie dieselbe Zeit anzeigen sollen und wenn sie es nicht tun, dann haben sie mit der Zeit nichts zu tun, sondern mit der Uhrzeit, die sie anzeigen.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 10. Dez 2018, 13:34

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Und welche Uhr bewegt sich zu welcher relativ? Man bist du beknackt. Bevor du was auf den Schirm bekommst, vergehen mehrere Jahrtausende Raumzeit. :lol:

Meine ruht und die im Raumschiff ist bewegt.

Warum musst du immer wieder beweisen dass die Systeme nicht gleichberechtigt sind? :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 10. Dez 2018, 13:35

McMurdo hat geschrieben:Wo hast du denn das gelesen? Die SRT sagt voraus das bewegte Uhren langsamer gehen und das tun sie wohl wenn die Uhr langsamer geht wenn derjenige der weg geflogen ist wieder kommt.
Gegenfrage: Wo hast du das gelesen? Lt. SRT gilt uneingeschränkt das RP und da bewegen sich Objekte relativ zueinander. Die Erde bewegt sich also gleichermaßen vom Raumschiff weg, wie sich das Raumschiff von der Erde weg bewegt. Welche Uhr geht denn nun nach und warum? Das ist mit der SRT nicht zu erklären, dazu braucht man noch Zusatzannahmen. Geht das in deinen Quadratschädel rein, oder dauert es noch mal 1000 Jahre Raumzeit? :lol:
McMurdo hat geschrieben:Meine ruht und die im Raumschiff ist bewegt. Tadaa!
Symmetriebruch zum RP - Ende der SRT. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 13:39

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Du brauchst nicht aufbrausend sein, nur wenn einer, den Du für einen Anfänger hälst, sich als überlegen erweist.
Ist nicht professionell.
Ist etwas schäbig sogar.

Redest du jetzt schon mit dir selber?


Nein, ich propagiere die Ideen, die in diesem Thread ausgedrückt werden sollen.
Ich sage zum Thema aus.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 13:40

Der Beweis dafür, dass sich die Relativität der Gleichzeitigkeit aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Gleichzeitigkeits-Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 1354-mal betrachtet


Wir betrachten erneut dieselbe Situation.
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführn...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Ich kann das sogar beweisen, indem ich während des Anflugs von K' die Ausrichtung der Anordnung K verändere.
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 1354-mal betrachtet


Das, was aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig.
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die Physikalischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun aus der Perspektive von K' ebenso gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' abspielte.
Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft beständig bei - ihre Gleichzeitigkeit ist invariabel (absolut)...relativ ist offenkundig nur die Wahrnehmung ihrer Gleichzeitigkeit.
Diese ist sehr wohl abhängig von der Ausrichtung der Systeme K und K' in Beziehung zueinander - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.




Prinzip:
Wenn eine logische Voraussetzung (a) der Implikation "wenn (a), dann (b)" falsch ist, dann lässt sich anhand (a) überhaupt keine sinnvolle Aussage über (b) treffen.


Lässt es sich einerseits über die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B auf diese Weise sinnvoll entscheiden:

Abbildung a)
IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 1354-mal betrachtet


und lässt es sich andererseits (zugleich) über dieselbe Gleichzeitigkeit derselben Ereignisse A und B gar nicht entscheiden:

Abbildung b)
IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 1354-mal betrachtet


, dann haben wir mit einem kleinen Problem zu tun, und zwar mit dem Problem der "Relativität der Gleichzeitigkeit".
Haben wir nämlich bereits einmal und über jeden Zweifel die Gleichzeitigkeit beider Ereignisse erkannt (Abb. a), dann gilt diese Erkenntnis unabhängig vom Ergebnis der Messung, welche über jeden Zweifel ergibt, dass zwischen den Ereignissen A und B keine Gleichzeitigkeit besteht (Abb. b).

Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?
Zasada
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 13:45

Zasada hat geschrieben:Du hast nichts widerlegt, nicht einmal NvB hat was widerlegt.

Natürlich, denk an dein scheitern bei der Orange, die ja auf einmal einfach so verschwinden müsste, weil sie ja nicht mehr im Bezugssystem wäre. :lol:
McMurdo
 

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