Lieber Ernst,
Zitat:
„Ich kritisiere ja gerade selbst diese Ableitung.“
Das ist klar. Ich wollte nur auf weitere Unzulässigkeiten hinweisen.
Zitat:
„Das geht schon formell in Ordnung mit x=c*t und x'=c*t, worin t die gleiche Variable ist, wie in v*t. Wie gesagt, es handelt sich um eine gängige Herleitung.“
Nein, oder hast Du Tippfehler? x = ct –O.K. x´= ct – falsch. Entweder x´= ct – vt, oder x´= c´t, oder x´= ct´ - wobei aber t´ nichts mit der LT zu tun hat.
„Gängige Herleitung“ – möglich, leider aber falsch.
Wie man es dreht und wendet, und natürlich wenn auch physikalisch alles stimmt, kann man die LT nicht ableiten, solange eine reale LK mit Gamma von vornherein nicht einschmuggelt wird. Einstein hat ja versucht und als nicht ginge, schmuggelte er einfach die Wurzel – und viele, viele merken das nicht, wollen auch nicht merken – der Idol wäre vom Thron gestürzt.
Chief meint es schon richtig mit den Männchen – hier handelt es sich um vollzogene gleichwertige Transformationen. In der SRT umgesetzt: IS_1 und IS_2
x´_1 = y*x_2 Rücktrafo x_2 = x´_1/y
x´_2 = y*x_1 Rücktrafo x_1 = x´_2/y
Bei den Männchen:
B = k*A Rücktrafo A = B/k
A = k*B Rücktrafo B = A/k
Bei der “Ableitung”:
x´= x – vt Rücktrafo x = x´+ vt
x = x´+ vt Rücktrafo x´= x - vt – beide, ob vollwertig oder Rück sind identisch. Es gibt keine Differenz, die das Einsetzen eines Faktors begründet. Das vt gleicht schon die Differenz aus.
Somit ist das Einsetzen von k weder physikalisch noch mathematisch richtig.
Liebe Grüße
Ljudmil