McMurdo hat geschrieben:Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ach was. Und woran mach ich fest, dass ich nur mit 100km/h fahre?
In dem du Weg/Zeit misst. Ist doch ganz einfach.
Und Myonen können das?

McMurdo hat geschrieben:Längenkontraktion ist aber konsistent, oder wie?
Um zu erklären warum es die Myonen bis zur Erdoberfläche schaffen, natürlich. Sonst müsstest erklären warum man länger lebt wenn etwas mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei fliegt.
Ist doch kein Problem: Für Wechselwirkungen gilt grundsätzlich c±v. Ist das so schwer für dich zu verstehen oder weißt du am Ende gar nicht, dass für den Zerfall von Teilchen Wechselwirkungen verantwortlich bzw. nötig sind?
McMurdo hat geschrieben:Inkonsistent ist btw. das Stichwort. Natürlich lebe ich länger, wenn mich ruhende Myonen als bewegt betrachten.

Ja, für das Myon, du selbst alterst natürlich ganz normal.
Leider altere ich auch ganz normal, wenn meine Uhr stehen geblieben ist.
McMurdo hat geschrieben:Die Frage ist nur, wer bewegt sich denn nun und woran kann man das feststellen?
Für das Myon bewegt sich die Erde, für die Erde das Myon.
Deswegen, weil bewegte Uhren langsamer gehen, "altert" für uns auf der Erde das Myon langsamer und es schafft deshalb die Strecke durch die Atmosphäre und es ist für uns längenkontrahiert.
Für das Myon "altern" wir auf der Erde langsamer und die Erde, und damit auch die Atmosphäre, ist längenkontrahiert. Und darum schafft es das Myon auch in seiner Eigenzeit die Atmosphäre zu durchqueren.
Das ist und bleibt unlogischer irrationaler Blödsinn. Nur eine Uhr geht tatsächlich langsamer und daran erkennt man letztlich, wer sich tatsächlich bewegt. Ist so, bleibt so. Seitdem die LG gegenüber dem Vakuum konstant gemessen wurde, ist das RP hinfällig - es gilt nur noch für Inertialsysteme und nicht mehr, wie bei Galilei, für Objekte. Und Inertialsysteme sind eher die Ausnahme, wenn man bedenkt, dass geradlinig gleichförmige Bewegungen die äußerst seltenen Spezialfälle aller Bewegungen inkl. Beschleunigungen sind.