Siehe
http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1575&postdays=0&postorder=asc&start=2109.4.2010, 08,33
Orbit hat Folgendes geschrieben: Als ehemaliger Mitbegründer des SI-Einheitssystems tasten sie dieses nicht an, sondern stellen ihm das neue HK-Einheitssystem gegenüber. Oder muss es JK-System heissen? Wie lautet Ihr Vorname nun wirklich?
Zeitgenosse1 hat Folgendes geschrieben: Vorbereiter des Internationalen Einheitensystems waren gewiss nicht Sie, Herr Katscher! Es existierte bereits zuvor das sog. MKS-Maßsystem, aus welchem dann das SI hervorging.
Nicht einmal Orbit kann leugnen, dass ………..elektrische Ladungen zwei Polaritäten und Flächen zwei Seiten haben.
Ein sinnloser Vergleich. Schliesslich gibt es auch Flächen mit nur einer Seite
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Wieder zwei typische Sinnverrenkungen der AC-Forum-Gurus.und eine bestimmt
berechtigte ? Forderung des Schreibers, der hinter dem
Pseudonym "Orbit" steckt.
Ich habe nie behauptet, Mitbegründer des SI-Einheitensystems gewesen zu sein. Ich habe nur dokumentiert, dass ich schon zu einer Zeit, zu der diese Herren wahrscheinlich noch nicht einmal in ihre Windeln pissen konnten, publizistisch tätig war und in Fachzeitschriften über die Vorteile des Meter-Kilogramm-Sekunden-Masssystem (anderen Massystemen gegenüber) in Fachzeitschriften geschrieben habe, was ich auch heute noch als Beitrag zur nachfolgenden Entstehung und Legalisierung des IS-Einheitensystems werte.
Ich stelle dem SI-Einheitensystem auch kein „HK-Einheitssystem“ gegenüber, wie Orbit behauptet, sondern dokumentiere an Hand einer autorengeschützten Dimensionstabelle, dass
zur Ermittlung der Zulässigkeit physikalischer Gleichungen zwei Grundgrössen, die Länge L und die Zeit T bzw. Ihre SI-Einheiten m und s, genügen. So z.B. entspricht die Einheitenbeziehung zwischen einem in Ampere gemessenen Strom I und einer in Coulomb pro Sekunde gemessenen Ladungsänderung
I (A) = dQ (C) / dt (s) .........................(1)
zwar der
Erfahrung, an die man jedoch glauben muss. Die zugehörige Dimensionsbeziehung I (A, L2T-1) = dQ (C, L2) / dt (s, T1) …………….(2)
dagegen
bietet Gewissheit, weil sie zeigt, dass diese Gleichung nicht nur numerisch, sondern auch physikalisch (dimensionssmässig) richtig ist. Der Dimensionstabelle
http://katscher.sweb.cz//L-T-Dimensionstabelle4.GIFnach hat nämlich
der elektrische Strom I die Dimension
L2 T-1, die elektrische Ladung Q die Dimension
L2 die Zeit t die Dimension
T1Die Tatsache, dass in dieser Tabelle das Feld L2T-1: elektrischer Strom I (A) auch an die
Dimensionsfelder L1T-1 : magnetische Feldstärke H (A/m),
L2T-2 : elektrische Feldstärke E (V/m)
L3T-1: magnetischer Fluss Phi (Weber)
angrenzt, ermöglicht, die Gleichung (2) rein theroretisch folgendermassen zu erweitern:
I (A, L2T-1) = dQ (C, L2) / dt (s, T1) +
.......................+ d Phi (Wb, L3T-1) / dl (m, L1) +
.......................+ int H (A/m, L1T-1) dl (m, L1) +
.......................+ int E (V/m, L2T-2) dt (s, T1)Genau so ermöglicht die hier veröffentlichte Dimensionstabelle, Beziehungen auch zu anderen physikalischen Grössen zu konstruieren.
Die Möglichkeit der Plausibilitätskontrolle physikalischer Gleichungen ist den Predigern veralteter und vielfach falsch verstandener Buchweisheiten Grund genug, ihre Bedeutung zu negieren und mir Narcismus, Geistesschwäche und andere Defekte oder Delikte vorzuwerfen. Den Trumpf hat Oberlehrer „Zeitgenosse“ mit der Buchweisheit ausgespielt, ich hätte weder das MKS—System, noch das SI-Einheitensystem erfunden und hätte keine Ahnung davon, dass es neben zweiseitigen auch einseitige Flächen gäbe.
Ich versichere ihn, dass ich deren Unterschiede wahrscheinlich besser kenne als er. Ich bin der Meinung, dass zweiseitige Flächen gerichtete, durch Vektoren charakterisierbare Grössen seien, während die sogenannten einseitigen Flächen nur durch periodische Schwingungen entstehen, bei denen gleiche oder benachbarte Raumpunkte sukzessive in unterschiedlichen Richtungen durchlaufen werden. Von dieser Tatsache kann sich jeder selbst überzeugen, wenn er die Bewegungsrichtung eines Möbiusbandes nicht in der Mitte, sondern an seinem Aussenrrand verfolgt.
Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher