Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 04:40

Kurt hat geschrieben:Die Masse der Erde bietet/bildet den Bezug fürs Lichtlaufen auf ihr.
Da sie es nicht zu 100% vermag, sie ist dazu zu klein, tritt der Effekt auf der "Sagnac" genannt wird.

Was soll das nun wieder heissen: die Masse bildet den Bezug? Und wie soll sich das auswirken?
Und was vermag sie dann nicht zu 100% und welche Beobachtungen und oder Experimente verleiten dich zu dieser Aussage, was auch immer die heissen mag?
In deinem Gedankenexperiment jedenfalls ist von der Masse der Erde keine Rede. Und nicht vergessen, wir sind hier bei der SRT, da ist so oder so nichts mit Gravitation.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 04:45

Lagrange hat geschrieben:Damit MM sicher messen kann.

Und warum brauchts da 30km/s?

Lagrange hat geschrieben:Nö. Messgerät ruht relativ zur Erde.

Es werden mindestens 2 Messungen benötigt.
Ruhend zur Erde und bewegt zur Erde.

Warum? Was ändert das? Bewegt ist die Erde ja schon und andere Lichtquellen (Sterne) ja auch. Dennoch wird auch von diesen Lichtquellen keine abweichende LG gemessen, obwohl sie sich relativ zur Erde bewegen. Wozu also noch ein weiteres bewegtes Messsystem, wenn doch alle anderen Komponenten auch schon bewegt sind.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 12. Feb 2019, 08:40

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Masse der Erde bietet/bildet den Bezug fürs Lichtlaufen auf ihr.
Da sie es nicht zu 100% vermag, sie ist dazu zu klein, tritt der Effekt auf der "Sagnac" genannt wird.

Was soll das nun wieder heissen:


Das was seit mehreren Seiten hier beschrieben ist.

McMurdo hat geschrieben:die Masse bildet den Bezug? Und wie soll sich das auswirken?


Licht läuft, so wie jede andere "Welle" auch, im Medium. Kein Medium, keine Welle.
Die Masse der Erde beeinflusst dieses Medium, genannt Träger, in ihrem Einzugsbreich so das diese Welle so läuft als sei das Medium dazu an die Erde angenagelt.
Da die Masse aber nicht reicht das 100% tig zu bewerkstelligen bleibt ein Rest übrig.
Dieser Rest zeigt sich als sog. "Sagnaceffekt".

Ich habe dir mit dem Gedankenexperiment gezeigt das die LG in OW- und WO-Richtung unterschiedlich von, an den Schienen, oder im zur Erde, zu den Schwellen, zu den Gleisen ruhenden Messeinrichtungen gemessen wird.
Das ist der nicht 100% tigen Bezugsbildung im Träger durch die dazu zu geringe Masse der Erde geschuldet.

Eine, fest auf der Erdoberfläche, montierte Messeinrichtung, so wie diese die du im Link eingestellt hast, misst immer die gleiche LG, sie ist ja immer dem gleichem *LLBezugszustand ausgesetzt.


* LLBezug: Lichtleitbezug

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 11:06

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Damit MM sicher messen kann.

Und warum brauchts da 30km/s?

Berechne Streifenverschiebung bei Michelson-Morly.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon fallili » Di 12. Feb 2019, 13:12

Kurt hat geschrieben:....
Licht läuft, so wie jede andere "Welle" auch, im Medium. Kein Medium, keine Welle.
Die Masse der Erde beeinflusst dieses Medium, genannt Träger, in ihrem Einzugsbreich so das diese Welle so läuft als sei das Medium dazu an die Erde angenagelt.
Da die Masse aber nicht reicht das 100% tig zu bewerkstelligen bleibt ein Rest übrig.
Dieser Rest zeigt sich als sog. "Sagnaceffekt".
.....

.

Kurt, die Überlegung das Licht ein Medium braucht wurde doch schon lange widerlegt.
Dein "Träger" ist ja nix anderes als der von MM gesuchte "Äther".
MM konnte zeigen, dass es keinen absolut ruhenden Äther geben kann.
Als nächstes wurde natürlich versucht dies durch dein beschriebenes "Die Masse der Erde beeinflusst dieses Medium" zu erklären.
Aber ein von der Erde beinflusstes Medium kann es eben auch nicht sein, weil sich dadurch natürlich weitere Folgerungen ergeben würden die aber alle nicht gefunden wurden.
[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Äther_(Physik)#Probleme_der_Äthertheorien[/url]
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 13:20

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:....
Licht läuft, so wie jede andere "Welle" auch, im Medium. Kein Medium, keine Welle.
Die Masse der Erde beeinflusst dieses Medium, genannt Träger, in ihrem Einzugsbreich so das diese Welle so läuft als sei das Medium dazu an die Erde angenagelt.
Da die Masse aber nicht reicht das 100% tig zu bewerkstelligen bleibt ein Rest übrig.
Dieser Rest zeigt sich als sog. "Sagnaceffekt".
.....

.

Kurt, die Überlegung das Licht ein Medium braucht wurde doch schon lange widerlegt.

Wie wurde das widerlegt? Nicht etwa durch Young-Versuch?

Aber ein von der Erde beinflusstes Medium kann es eben auch nicht sein, weil sich dadurch natürlich weitere Folgerungen ergeben würden die aber alle nicht gefunden wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_%28Physik%29#Probleme_der_%C3%84thertheorien

Diese weiteren Folgerungen sind von den Relativisten falsch dargestellt worden.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 14:24

fallili hat geschrieben:Dein "Träger" ist ja nix anderes als der von MM gesuchte "Äther".
So etwas darf man doch einem Kurt nicht sagen.
fallili hat geschrieben:MM konnte zeigen, dass es keinen absolut ruhenden Äther geben kann.
MM konnte gar nichts zeigen. Das kommt davon, wenn man Interferenzen parallel zur Lichtausbreitingsrichtung berechnet, die Ergebnisse aber radial zur Selben auswertet und der festen Überzeugung ist, diese Interferenzen müssten zwangsläufig fest verknüpft sein. Wenn du ein Volumen mit äther füllen willst, evakuiere es vollständig. Dann schieße einen Lichtstrahl durch und messe seine Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit ist immer c und alles, was sich in diesem Volumen noch bewegen könnte, bewegt sich relativ zum Licht.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 14:43

fallili hat geschrieben:Dein "Träger" ist ja nix anderes als der von MM gesuchte "Äther".

MM wollte untersuchen ob sich die Erde relativ zum Äther (Lichleitbezug) bewegt oder nicht.
Es wurde festgestellt dass diese Geschwindigkeit viel kleiner als 30km/s sein muss.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 15:23

Lagrange hat geschrieben:Es wurde festgestellt dass diese Geschwindigkeit viel kleiner als 30km/s sein muss.
Das würde nur dann gehen, wenn der Erdabstand zur Sonne kleiner wäre, während die Umlaufzeit gleich bleibt. Die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne steht aber in etwa schon seit Kepler fest.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 15:39

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es wurde festgestellt dass diese Geschwindigkeit viel kleiner als 30km/s sein muss.
Das würde nur dann gehen, wenn der Erdabstand zur Sonne kleiner wäre, während die Umlaufzeit gleich bleibt. Die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne steht aber in etwa schon seit Kepler fest.

Ich beziehe mich auf Michelson.

Wikipedia hat geschrieben:Da die Verschiebung proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit war, entspricht dies laut Michelson einer Geschwindigkeit von weniger als einem Viertel (ca. 8 km/s) bzw. einem Sechstel (ca. 5 km/s) der Erdgeschwindigkeit von 30 km/s.
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