Hallo an alle,
@contravariant
„Ist es im übrigen nicht, weil einige dieser Beziehungen nicht allgemein gülitg sind. Allgemein gilt nur: Ekin = 0.5*m*v^2.“
Falsch! Wenn eine Beziehung nicht allgemein gültig sein sollte, bedeutet, dass bestimmte Werte, Variablen eine Begrenzung unterliegen – d.h. die Beziehung ist gültig, wenn eine Variable nur ein bestimmter Wert haben, oder sich nur in einen bestimmtem Bereich befinden darf. Wo siehst Du so eine Begrenzung bei den Werten?
Du und Ernst meint, die Begrenzung sei die vorausgesetzte Konstanz der Variablen – ja soll ich dann die allgemeine Integralform jeder einzelnen Gleichung auch noch angegeben – was wird sich ändern bei der Anwendung und im Sinne der hiesigen Diskussion. Müssen wir im Forum,
wenn es um grundsätzliche Prinzipien handelt, nur die erweiterten „allgemeingültige“ Formeln angeben. Solche Äußerungen nenne ich Zankerei, Rechthaberei und Angeberei.
Jetzt auch für Schlauberger, die meinen, Ekin = F*x sei physikalischer Nonsens:
Ich habe einen Antrieb, der eine bestimmte konstante Kraft liefern kann. Ich will mit diesem Antrieb ein Geschoss abschießen, das einen anderen Körper treffen und ihn eine bestimmte Zeit beschleunigen – dafür muss das Geschoss eine bestimmte Menge Kraft abgeben, d.h. muss eine bestimmte Ekin haben. Ich muss die Länge der Abschussrampe (x) berechnen. Mich interessiert die Geschwindigkeit des Geschosses währen des Fluges (am Ende der Abschussrampe) nicht im Geringsten.
Noch einfacher: Ich kenne die konstante Kraft, die an einen Körper auf die bekannte Strecke x gewirkt hat. Ich will wissen, welche Ekin der Körper am Ende der Strecke hat. Mit welcher Formel kann ich das berechnen? Mit ½ m*v² bestimmt nicht, die kenne ich ja nicht.
Übrigens, Ekin = ½ m*v² ist aus W = F*x abgeleitet.
Steht extra bei mir – „
solange klar ist, was man damit beschreiben (berechnen)
will“
@ Highway
„Das hat auch meines Wissen niemand.“
Bist Du dir sicher? Schau die vorangegangenen Beiträge!
„Die Erdbeschleunigung wird doch nicht abgeschaltet, nur weil eine Masse ruhig auf dem Tisch liegt.“
Aber natürlich! Beschleunigung = dv/dt – wo ist dv? Siehst Du – Du selbst und erneut verwechselst G-Kraft mit G-Beschleunigung.
„(Hervorhebung/Ergänzung durch mich) Es besteht kein Unterschied ob die Masse in Bewegung ist oder ruht. Die Gewichtskraft wirkt in beiden Fällen, die Masse ist in beiden Fällen die gleiche und die Erdbeschleunigung ebenfalls.“
Keine Beschleunigung kann wirken. Kräfte wirken, und wenn die Kräfte im Gleichgewicht sind, wirken sie auch nicht – eine Beschleunigung kann nicht zustande kommen, existiert nicht.
„Wieso ist Erdbeschleunigung ein falscher Begriff?“
Wie oft muss man es erklären? Falsch ist, wenn man ihn an Stelle von G-Kraft verwendet.
„Doch ist er, und aus diesem Grunde distanziere ich mich auch ausdrücklich von dieser Darstellung. Wenn man den halben Tag einen Koffer in der Ebene herumschleppen musste, dann ist man am Abend ziemlich fertig. Man hat aber im physikalischen Sinne keine Arbeit verrichtet, es sei denn man musste Treppen steigen.“
Und gleich lieferst Du das nächste Beispiel, das als Konflikt mit den Begriffen angesehen werden kann. Natürlich ist Arbeit verrichtet, da verwechselst Du die Begriffe Arbeit mit Energie. Du hast Energie verbraucht, um Arbeit zu verrichten, aber keine Arbeit verrichtet um Energie zu gewinnen. Energie = gespeicherte Arbeit, gespeicherte Kraftmenge, die wieder abgegeben werden kann.
Schön und danke, dass Du und Chief versteht, was ich mit den verschiedenen Ekin-Gleichungen sagen will. Das habt Ihr auch bereits angegeben.
@Ernst
„Hier geht einiges durcheinander und ich versuche mal, etwas System hinein zu bringen.“
Edel von Dir, danke! Aber etwas ist Dir misslungen:
„g hat die Dimension einer Beschleunigung und wird daher etwas irreführend als Erdbeschleunigung bezeichnet. Sie ist aber physikalisch keine Beschleunigung im Sinne einer Geschwindigkeitszunahme.“
Selbstverständlich ist g eine stinknormale Beschleunigung und natürlich im Sinne einer Geschwindigkeitszunahme. Aufgrund der Ursache, mit g statt a bezeichnet und Erdbeschleunigung genannt. Du schreibst doch selbst unten a = g.
„2. Die Träge Masse
wird beschrieben durch die beschleunigende Wirkung der eingeprägten Kraft F
F= m*a = m * d²s/dt² = m* dv/dt
Eine auf die freie Masse m wirkende Kraft F bewirkt eine Geschwindigkeitsänderung.“
Die Beschreibung der „schwere Masse“ kann man Dir abkaufen, aber diese hier – korrigiere es bitte, ich weiß, dass Du die richtige Beschreibung kennst. Oder sollte ich in Deiner Manier mich über deine Kenntnisse und falsche Physikbücher "verwundern"
„Ups sage ich ganz selten, wenn mich etwas sehr verblüfft.“
Schon wieder hast Du falsch gelesen – die Punkte hinter „Ups, ...“ hast Du überlesen.
Viele Montagsgrüße
Ljudmil