Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Di 14. Mai 2019, 05:51

McMurdo hat geschrieben:Deshalb werden die Uhren in den GPS Satelliten ja auch nur scheinbar langsamer eingestellt. Damit sie dort oben im richtigen Takt laufen, so wie die Uhren auf der Erde. Wozu eigentlich der ganze Quatsch, wenn es doch eine absolute Gleichzeitig gibt? Da wäre das ganze Uhrengedöns ja sinnlos. Macht man aber trotzdem. Warum?
Das ist Lagrange egal. Als Anhänger von Louis Essen ist es ihm Beweis genug, das der die SRT ablehnt.

Aber interessanter war es:
- Lagrange zitiert beharrlich immer die falschen Stellen in Einsteins Veröffentlichungen. Trotz Hinweis.
- Zasada und Lagrange haben so gar keine Vorstellung, wie das mit den Beobachtern und den Bezugssystemen so funktioniert
- Zasada hat extreme Probleme mit den Physik- und Mathematikgrundlagen. Was man z.B. in seiner Aussage erkennt, dass in der Gegenwart die Geschwindigkeit v=0 sein muss.
- Zasada hat erhebliche Probleme mit der Fachsprache: "Konstatieren" setzt ein Experiment voraus, was er nicht beschreiben kann oder will.
- Zasada und Lagrange verstehen nicht, das man zwei zueinander bewegte Beobachter braucht, um die Relative oder Absolute Gleichzeitigkeit konstatieren zu können.
- Zasada und Lagrange verstehen nicht, dass die Messung in einem Bezugssystem mit einem Beobachter nur zeigt, ob dieser eine Beobachter zwei Ereignisse gleichzeitig sieht oder nicht. Das ist so extrem trivial.
- Lagrange ist glühender Anhänger einer Verschwörungstheorie.

Selbst meinen Hinweis, das man ganz einfach die absolute Gleichzeitigkeit als Formel ableiten kann und es dafür auch Messungen gibt, die dem nicht widersprechen, haben die beiden nicht verfolgt.

Naja, man kann eben niemanden zu jagen tragen. Ich hatte wenigstens einen lustigen Abend im Hotel und jetzt geht es Frühstücken.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Di 14. Mai 2019, 06:17

Mikesch hat geschrieben:"Lustiger Abend im Hotel", entspannt frühstücken gutenappetit, mrrrrau.



Bild
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Di 14. Mai 2019, 08:31

MrStupid aka "Maschine" hat geschrieben: WAU

WAU

WAU

WAU

WAU!


Gassi.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Di 14. Mai 2019, 08:46

Fraktal-Symmetrie des Ereigniszählers.

Bild

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien."

Albert Einstein


Mithilfe dieser Definition gelingt es Einstein, die Voraussetzungen der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse präzise abzustecken.
Unter den genannten Voraussetzungen ist die Stichhaltigkeit seiner Definition fraglos.
Ich habe mir diese Stichhaltigkeit zunutze gemacht, indem ich die Ereigniszähler-Methode nach dem Vorbild der Einsteinschen Definition konzipiert habe.
Meine Methode ist einfach.
Ich teile die von Einstein beschriebene Strecke mittelpunkt-symmetrisch auf, und ich wende den von Einstein beschriebenen optischen Mechanismus auf die neuentstandenen Streckenkopie an.
Die Symmetrie des ursprünglich von Einstein beschriebenen Stabes, setzt sich in jeder verkleinerten Kopie fort. Es entstehen selbstähnliche, in einem konstanten Verkleinerungsfaktor 1 : 2 zueinander stehende Kopien des "relativ zu K ruhenden Stabes".

Bild

Feststellung: Die selbstähnlichen Streckenkopien behalten selbstverständlich exakt alle geometrischen Eigenschaften der ursprünglichen Strecke, unabhängig von ihrer endgültigen Anzahl selbst dann, wenn diese Anzahl unendlich sein soll.
Da wir mit einem einfachsten Fraktalmuster mit konstanten Verkleinerungsfaktor zu tun haben, können wir, um die Streckenlängen zu berechnen, folgende Formel der Ähnlichkeitsdimension D anwenden:




Ich bestimme die Anzahl der Streckenkopien und teile die Gesamtlänge des Stabes in Teilstrecken, welche der kleinsten Kopie-Streckenlänge entsprechen.

Dem beschriebenen geometrischen Fraktalmuster und der genuinen Einstein-Anordnung füge ich nun folgenden Mechanismus hinzu.

Bild

An beiden Enden jeder Streckenkopie platziere ich einen optischen Mechanismus, der halbdurchlässig ist. Dieser reflektiert einen Teil des Lichtstrahles um 180° und lässt den anderen Teil ungehindert passieren derart, dass die verkleinerte Kopie der ursprünglichen Anordnung sich wie die ursprüngliche Anordnung verhält.
Nun werden von beiden Enden C und D der verkleinerten Streckenkopie Lichtsignalen diametral in die Richtung und gegen die Richtung der Lichtquelle versandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in Punkt M und in den Punkten A und B gleichzeitig erfolgen (wie oben illustriert).

Bild

Zusammen betrachtet ergibt sich hier ein Fraktalmuster des Sierpiński-Dreiecks, bei dem jede Horizontale eine Streckenkopie-Gleichzeitigkeit markiert.

Wir haben somit eine geometrisch berechtigte Grundlage für die Ereigniszähler-Methode, und für die Hypothese gefunden, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse im gesamten Universum absolut, und nicht wie von Albert Einstein behauptet relativ sei.

Anhang:
Ist die Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit entlang der gesamten Streckenlänge L einer beliebigen Strecke erkannt, so betrifft die Gleichzeitigkeit sämtliche Punkte dieser Strecke.

Erstreckt sich die Gleichzeitigkeit auf die Gesamtlänge L der (beliebig langen) Strecke und nicht auf ihre ausgewählten Punkte (wie etwa ihre Endpunkte), so verfügen alle Universumsteile, welche diese Strecke verbindet, über gemeinsame Gegenwart und Zeit.

Verfügen unterschiedliche Universumsteile über dieselbe Gegenwart und Zeit, so gilt dieselbe Gegenwart und Zeit im gesamten Universum, denn laut des Relativitätsprinzips müssen Naturgesetze überall im Universum dieselbe Form haben.

Das zweidimensionale Fraktalmuster der Gleichzeitigkeit:

Bild
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 15. Mai 2019, 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Di 14. Mai 2019, 09:04

Zasada hat geschrieben:...
Verfügen unterschiedliche Universumsteile über dieselbe Gegenwart und Zeit, so gilt dieselbe Gegenwart und Zeit im gesamten Universum, denn laut des Relativitätsprinzips müssen Naturgesetze überall im Universum dieselbe Form haben.
Vor allem auch für jeden Beobachter, wie Galileo Galilei, (1564–1642), schon feststellte. Nur fehlt das bei dir. Du hast nur den ruhenden Beobachter.
Schade. Ist dann ja leider Murks.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Di 14. Mai 2019, 09:35

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
Verfügen unterschiedliche Universumsteile über dieselbe Gegenwart und Zeit, so gilt dieselbe Gegenwart und Zeit im gesamten Universum, denn laut des Relativitätsprinzips müssen Naturgesetze überall im Universum dieselbe Form haben.
Vor allem auch für jeden Beobachter, wie Galileo Galilei, (1564–1642), schon feststellte. Nur fehlt das bei dir. Du hast nur den ruhenden Beobachter.
Schade. Ist dann ja leider Murks.

Gegenwart dauert genau 0 (Null) Sekunden. Für t=0 ruht alles wegen s=v*0=0
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Di 14. Mai 2019, 09:41

Mikesch hat geschrieben:Selbst meinen Hinweis, das man ganz einfach die absolute Gleichzeitigkeit als Formel ableiten kann und es dafür auch Messungen gibt, die dem nicht widersprechen, haben die beiden nicht verfolgt.

Blödsinn, der Begriff "gleichzeitig" ist absolut klar, da muss nichts "abgeleitet" werden.

Die Aufgabe besteht darin, zu bestimmen, wann ein Ereignis stattgefunden hat.
Dazu ist es notwendig zu wissen wie groß die Entfernung war
und mit welcher Geschwindigkeit haben sich die Signale ausgebreitet.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Di 14. Mai 2019, 09:42

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
Verfügen unterschiedliche Universumsteile über dieselbe Gegenwart und Zeit, so gilt dieselbe Gegenwart und Zeit im gesamten Universum, denn laut des Relativitätsprinzips müssen Naturgesetze überall im Universum dieselbe Form haben.
Vor allem auch für jeden Beobachter, wie Galileo Galilei, (1564–1642), schon feststellte. Nur fehlt das bei dir. Du hast nur den ruhenden Beobachter.
Schade. Ist dann ja leider Murks.

Gegenwart dauert genau 0 (Null) Sekunden. Für t=0 ruht alles wegen s=v*0=0
Ja, klar.
Finde ich ja wunderbar, wie ihr beiden euch so als Mathecracks outed. Als solcher kommt ja auch prima ohne Integrationskonstante aus.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Di 14. Mai 2019, 09:43

Mikesch hat geschrieben:Integrationskonstante...miau, miau.


Was willst du integrieren? :lol: :lol: :lol:

Integriere mal

Zuletzt geändert von Lagrange am Di 14. Mai 2019, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Di 14. Mai 2019, 09:45

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Selbst meinen Hinweis, das man ganz einfach die absolute Gleichzeitigkeit als Formel ableiten kann und es dafür auch Messungen gibt, die dem nicht widersprechen, haben die beiden nicht verfolgt.

Blödsinn, der Begriff "gleichzeitig" ist absolut klar, da muss nichts "abgeleitet" werden.

Die Aufgabe besteht darin, zu bestimmen, wann ein Ereignis stattgefunden hat.
Dazu ist es notwendig zu wissen wie groß die Entfernung war
und mit welcher Geschwindigkeit haben sich die Signale ausgebreitet.
Nicht ein, sondern zwei Ereignisse.
Nicht ein, sondern zwei Beobachter.
Und wie lautet jetzt eine Transformationsvorschrift für absolute Gleichzeitigkeit?
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