Harald Maurer hat geschrieben:
Du rechnest mit der Galilei-Transformation. Die eignet sich aber nicht dazu, den tatsächlichen Sachverhalt zu "transformieren". Wie ich gleich zeigen werde.
Dazu, siehe meinen Text unten.
Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Wenn man die Existenz eines Äthers voraussetzt und ebenso die Gültigkeit der Galilei-Transformation, dann sind im Allgemeinen in einem zum Äther bewegten Bezugssystem der Wellenvektor und der Geschwindigkeitsvektor eines Photons NICHT mehr parallel.
Das ist falsch!
Nun, jetzt lade ich mal alle Teilnehmer dazu ein, mir bei folgendem Gedankenexperiment zu folgen...
Du zeigst mit deinem Bild, dass meine Aussage richtig ist. Damit du das auch sehen kannst, habe ich ein paar Schlüsselelemente hervorgehoben:
Dateianhang:
Dateikommentar: Haralds Bild bestätigt die Aussage, dass Wellenvektor und Ausbreitungsrichtung i.A. nicht parallel sind
sichtachse3.jpg [ 47.55 KiB | 5084-mal betrachtet ]
Harald Maurer hat geschrieben:
Die Tatsache, dass Wellenvektor und Wellenfront immer senkrecht zueinander stehen müssen, geht auf dem Umstand zurück, dass die elektromagnetische Welle eine Transversalschwingung ist!
Nur wenn man die Gültigkeit der SRT anerkennt!
Harald Maurer hat geschrieben:
Alle bislang gezeigten Erkärungen, insbesondere das Argument mit der Galilei-Transformation, sind falsch. Es ist sehr wohl möglich, aus einer Wellenfront des Jupiter gleichzeitig Signale zu entnehmen und zu senden. Dazu genügt die Ausrichtung nach dem virtuellen Bild des Planeten, denn mit dieser Ausrichtung wurden jedenfalls die Transitdaten ermittelt.
Nein, das wurde eben nicht gezeigt. Welche Transformation verwendest du jetzt als Annahme für dein Experiment? Von der angenommen Transformation hängt es nämlich ab, wie die Gleichzeitigkeit für das Eintreffen der Wellenfront definiert ist. Und die Gleichzeitigkeit ist grundlegend für dein Experiment.
Harald Maurer hat geschrieben:
Was die Lorentztransformation sagt, ist ebenso nichtssagend wie das, was die Galilei-Transformation sagt. Wir haben doch soeben gesehen, dass die Galilei-Transformation nicht in der Lage ist, die Sitation adäquat zu transformieren. Die LT sagt nichts über die Grundannahmen aus, und die sind eben unterschiedlich: bei Lorentz bezieht sich die konstante LG auf das Medium, bei Einstein auf jedes beliebig definierbare IS. Welche Grundanahme zutrifft, lässt sich prinzipiell mit der Methode, die im Jupiter-Experiment angewandt wurde, eindeutig feststellen.
Nein, das geht eben nicht. Die Grundannahmen sind für beide Theorien SRT und LET identisch. Die Begründungen, warum diese Grundannahmen für die jeweilige Theorie gewählt wurden, sind unterschiedlich.