Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 08:51 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Harald Maurer,

Zitat:
Und die Aberration ist unabhängig davon, ob man ein Fernrohr verwendet oder nicht.


das Fernrohr dient doch bei wikipedia nur als Beispiel.

Und hier noch mal meine Behauptung:

Zitat:
Das ist richtig. Du wirst es vermutlich aber niemals schaffen, dass das Licht immer am Ende eine Senkrechte nach oben bildet. Nur in Ausnahmefällen ist dieses möglich. Und wenn dann in dem Ausnahmefall der Lichtweg verlängert wird, bewegt sich der Lichtstrahl auch nicht mehr gerade von der Lichtquelle weg.


Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 10:06 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Harald Maurer hat geschrieben:
Irgendwie ist das peinlich und enttäuschend, wenn Du plötzlich rabulistisch zu diskutieren beginnst. Ich habe erklärt, auf welche Weise die Aberration eines Licht- oder Laserstrahls schon bei seiner Entstehung ausgeglichen werden könnte und daher nicht messbar wäre. Nicht mehr und nicht weniger. Was das mit der Strahlung aus der Magnetosphäre des Jupiter zu tun hat, ist wohl nicht einzusehen. Viel mehr hätte mich interessiert, wie man nach Galilei-Transformation der Ätheraberration den Schatten des Männchens und speziell den seines linken Arms erklärt. Kommt da noch was?
Ich betreibe keine Sonntagsphysik sondern diskutiere im Rahmen einer alternativen Theorie, die genau so wenig beweisbar ist wie die SRT. Wem's besser gefällt, der kann ja meine Texte während des Lesens in den Konjunktiv übertragen. Vielleicht in jenen Einsteins, den er in seiner ersten Abeit zur SRT angewendet hat. ;)

Grüße
Harald Maurer

Die Radiowellen vom Jupiter sind elektromagnetische Wellen. Sichtbares Licht und damit auch Laserlicht ist eine elektromagnetische Welle. Warum gibt es für die Radiowellen Aberration, für Laserlicht aber nicht?

Harald Maurer hat geschrieben:
Viel mehr hätte mich interessiert, wie man nach Galilei-Transformation der Ätheraberration den Schatten des Männchens und speziell den seines linken Arms erklärt. Kommt da noch was?


Das habe ich jetzt schon mehrfach auch mit Bildern erläutert. Wenn sich die Quelle und Männchen mit gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung bewegen, bewegen sich die Lichtstrahlen "senkrecht" (in Bezug auf das Männchen) nach unten und beleuchten des Männchen genau von oben. So kommt der Schatten zustande.

Harald Maurer hat geschrieben:
Die Galilei-Transformation führt in die Irre, wenn man von einem Absolutsystem (kein Inertialsystem!) in ein bewegtes transformiert. Ist ein BS kein Inertialsystem ist auch das andere keines!


Warum ist das Absolutsystem (Äthersystem) kein Inertialsystem? Demnach gäbe es überhaupt keine Inertialsysteme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 10:38 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Harald
Harald Maurer hat geschrieben:
Deine Zeichnung (links) stellt aber die Situation dar, wenn sich die Erde dem Planeten Jupiter nähert....
Wenn die Erde sich aber vom Jupiter entfernt, zeigt die Resultierende aber nach hinten (grün 3)!...

Die Erde befindet sich im Tangentenpunkt und bewegt sich in Tangentenrichtung. Sie nähert sich folglich zu diesem Zeitpunkt dem Jupiter nicht. Und da der Radius so sehr groß ist, gilt das auch annähernd für einen kleinen Abschnitt der Tangente. Du selbst nimmst ja an, daß die Front praktisch eine Gerade ist.
Nach hinten kann die Resultierende niemals zeigen. Aberration bewirkt stets eine Neigung der Sichtachse in Bewegungsrichtung.
Ich habe dieses linke Bild der üblichen Aberration auch nur eingestellt, um zu zeigen, daß die Sichtachse nicht mit der Wellennormalen zusammenfällt. Das ist doch eine etablierte Erkenntnis.

Zitat:
Die Sphäre des Jupiter wird vom Äther weitergetragen und die ...

Harald, Du hattest mich animiert, eine Darstellung für das Bezugssystem Äther einzustellen. Und genau das ist im rechten Bild geschehen. Darin ruht der Äther. Deshalb bleiben die Fronten konzentrisch und verlagern sich nicht wie in Deiner rechten Skizze. Man darf die Bezugssysteme nicht durcheinaderbringen.

Zitat:
In meinem Team waren 2 Physiker und 1 Astronom beteiligt. Ich denke nicht, dass die sich irrten!

Irren ist menschlich. ;) Eventuell kannst Du ihnen ja die Bedenken vortragen.
Ich bin mir sicher, daß meine Darstellungen korrekt sind.
Zusammenfassend stelle ich die Gegenüberstellung der Verhältnisse aus beiden Bezugssystemen ein:
Dateianhang:
Bezugssystem-Vergleich.jpg
Bezugssystem-Vergleich.jpg [ 105.43 KiB | 6790-mal betrachtet ]


Gruß
Ernst


Zuletzt geändert von Ernst am Do 20. Mai 2010, 20:29, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 11:02 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Harald
Harald Maurer hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Ernst hat hier doch die Abberation schon erklärt.

Hat er nicht. Die Erklärung ist falsch.

Die Erklärung ist natürlich richtig. Du selbst hast das vor sehr langer Zeit am Beispiel von Regen demonstriert, der aus dem Fenster eines fahrenden Zuges betrachtet wird. Du verkennst auch die Analogie zu unserem Fall. Die aufeinanderfolgenden Tropfen, welche Dich treffen werden, sind an einer Perlenschnur aufgereiht, welche von Dir schräge nach vorn oben zeigt. Daß Du dieses klassische Beispiel für Aberration nunmehr ablehnst, wundert mich doch schon. Auch hier ist wie bei unserem Problem die Wirkungsachse des Regens gegen seine Wellenfront (Horizontale) geneigt.

Zitat:
Die Aberration bei Regentropfen hat mit der Aberration des Lichts (sowohl mit oder ohne Äther) nicht das geringste zu tun. Lauf mal durch den Regen und gucke doch, ob sich die Wolke dabei woanders blicken lässt als am wahren Ort

Das ist nicht richtig. Diese Ironie hat keine Basis. Da bringst du außer dem Medium Regen nun Licht (und gucke) ins Spiel. Verbinde Dir die Augen und sage mir dann, aus welcher Richtung der Regen deinen Anzug näßt.
Die Wolke ist übrigens infolge der optischen Aberration auch weiter vorn sichtbar, aber eben nur sehr wenig.
Es ind zwei Aberrationseffekte.
Die Argumentation wird hier meines Erachtens doch schon recht seltsam.

Gruß
Ernst


Zuletzt geändert von Ernst am Di 18. Mai 2010, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 11:04 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Harald !

    Genau das habe ich auch zum Ausdruck gebracht.
    Ist hier noch jemand fähig, deutsche Sprache sinngemäß zu verstehen?

Deitsches Sprak is schweres Sprak.
Da kann schon etwas passieren, wenn man nicht genau aufpasst.

Mit Gruß Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 11:28 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Harald
Harald Maurer hat geschrieben:
Die Regentropfen, die dich beim Laufen von Vorne treffen, haben doch nichts
mit den elektromagnetischen Wellen des Lichtes zu tun.

Genau das habe ich auch zum Ausdruck gebracht.
Ist hier noch jemand fähig, deutsche Sprache sinngemäß zu verstehen?

Wenn Du ihn nur nicht mißverstehst. ich verstehe das anders. Unabhängig davon:
Du vermischt, wie gesagt, in Deiner Aussage die Aberration beim Regen mit der Aberration des Lichts. Beim Regen tritt die merkliche Aberration ein. Beim Licht prinzipiell auch ("guck mal nachhoben"). Die Wolke ist auch infolge Aberration etwas weiter vorn zu sehen, nur eben ganz winzig wenig.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 11:57 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Sebastian
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Ich halte die Erklärung schon für richtig. Stimmt auch so mit wikipedia überein.

Sie ist richtig. Diese Analogie wird häufig zur Demonstration des Aberrationseffektes verwendet.
Eine gute Beschreibung der Aberration finest Du im folgenden Link. Darin wird ebenfalls im Abschnitt "Aberration" die Regentropfenanalogie beschrieben:
http://www.praxelius.de/astro/optik.htm

@Harald
Eventuell auch für Dich von Interesse.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 17:53 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Maurer: In meinem Team waren 2 Physiker und 1 Astronom beteiligt. Ich denke nicht, dass die sich irrten!

Irren ist menschlich. Eventuell kannst Du ihnen ja die Bedenken vortragen.

Ich habe bereits mit dem Astronomen gesprochen. Ehe ich Dir seine Ansicht mitteile, habe ich noch eine Frage: Ist es richtig, dass Deiner Erklärung nach man sich um die Aberration des Lichts von einem Planeten nicht kümmern muss, weil man ihn ohnehin an seinem wahren Standort sieht? Du schreibst ja auf Deiner Skizze: "Die Sichtachse zeigt abweichend von der Wellennormalen stets zur tatsächlichen Position des Jupiters"
Muss man daraus schließen, dass auch bei der Aberration des Fixsternhimmels (Bradley) die wahrgenommenen Sterne gar nicht eine scheinbare Position einnehmen, sondern man - Deiner Erklärung nach - auch hier die wahren Standorte sieht?

Ist für Dich die Aberration der Sterne dasselbe wie die scheinbare Verschiebung eines Planetenstandortes aufgrund der Lichtlaufzeit zur Erde und der Planetenbewegung od. Bewegung der Erde?

Dankbar für kurze Antwort
grüßt
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 19:29 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:
Ist es richtig, dass Deiner Erklärung nach man sich um die Aberration des Lichts von einem Planeten nicht kümmern muss, weil man ihn ohnehin an seinem wahren Standort sieht? Du schreibst ja auf Deiner Skizze: "Die Sichtachse zeigt abweichend von der Wellennormalen stets zur tatsächlichen Position des Jupiters"
Muss man daraus schließen, dass auch bei der Aberration des Fixsternhimmels (Bradley) die wahrgenommenen Sterne gar nicht eine scheinbare Position einnehmen, sondern man - Deiner Erklärung nach - auch hier die wahren Standorte sieht?
Ist für Dich die Aberration der Sterne dasselbe wie die scheinbare Verschiebung eines Planetenstandortes aufgrund der Lichtlaufzeit zur Erde und der Planetenbewegung od. Bewegung der Erde?

Kurzfassung meiner Ansicht:

Eine Aberration tritt bei Relativbewegung zweier Objekte gegeneinander auf. Durch diesen Effekt erscheint das andere Objekt an einer virtuellen Position, welche nicht die gegenständliche Position ist. (Darstellung in meinem ersten Bild links, http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=274&start=710)
Eine Veränderung des Aberrationswinkels bei variabler Relativbewegung beider Objekte gegeneinander tritt natürlich am Bezugsobjekt mit zeitlicher Verzögerung infolge der Lichtlaufzeit ein.

Eine Aberration tritt nicht auf, wenn zwischen den beiden Objekten keine Relativbewegung vorhanden ist. Diese Aussage gilt auch, wenn beiden Objekten im Äther eine gleiche Geschwindigkeit überlagert ist. Ohne Relativbewegung zueinander keine Aberration, auch nicht im Ätherwind. Das Objekt erscheint dort, wo es gegenständlich ist. Dies ist die Konstellation im Jupiter-Experiment. Dazu das Bild http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=274&start=730
"Die Sichtachse zeigt abweichend von der Wellennormalen stets zur tatsächlichen Position des Jupiters" gilt für diesen Fall, d.h. für Objekte ohne Relativbewegung zueinander.
(Die geringe vorhandene Relativgeschwindigkeit Jupiter/ Erde wollten wir vernachlässigen.)

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 18. Mai 2010, 19:44 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Hallo Harald

Hat das Ernst wirklich so geschrieben? Ich warte lieber seine Antwort ab, fand jedoch nur diese relevante Stelle:

Ernst hat geschrieben:
Ich habe dieses linke Bild der üblichen Aberration auch nur eingestellt, um zu zeigen, daß die Sichtachse nicht mit der Wellennormalen zusammenfällt. Das ist doch eine etablierte Erkenntnis.


Die Sichtachse zeigt auf die scheinbare Jupiterposition. Während der Lichtlaufzeit der vom Jupiter abgestrahlten Radiosignale bis zur Erde hat er sich in diesen 15-20 Minuten in seinem Orbit fortbewegt. Die Wellennormale (senkrecht zur Wellenfront) weicht um den Aberrationswinkel phi=arctan(v/c) von der Sichtachse ab, woraus sich eine Schrägstellung der Wellenfront zur Messbasis ergibt. Der westliche Endpunkt empfängt das Radiosignal von Jupiter früher als der östliche mit dt=2*s/c*tan(phi) und Basislänge s.

Dies ergibt die selbe Laufzeitdifferenz der Sekundärsignale dt=s/(c+v) – s/(c-v) zwischen den Basisendpunkten. Es geht also nebst dieser passenden Erklärung auch mathematisch vollständig auf!

Es ist so wie ich es von Anfang an gesagt habe: Die zu unterschiedlichen Zeitpunkten detektierten Primärsignale werden von den verschiedenen Laufzeiten der Sekundärsignale vollständig kompensiert.

Gruss


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