Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Wie Kurt richtig sagte, Lichtstrahlen gibt es nicht.
Nicht? Und wie sollte man dann z.B. einen Laserstrahl richtig definieren? Besteht er nicht aus monochromatischen em-Wellen mit sehr engem Frequenzspektrum und großer Kohärenzlänge? Haben die Wellen nicht diese starke Parallelität, die den Strahl über große Entfernungen kaum breiter werden lässt? Ich arbeite viel mit Laserstrahlen. Dass das keine Lichtstrahlen sind, überrascht mich jetzt schon sehr
Grüße
Harald Maurer
Kurzurlaub zu Ende.
Hallo Harald, du machst mit Lasern?
"Haben die Wellen "
Die Wellen, nun, sei nicht überrascht: Wellen gibts nicht.
Sie sind, so wie der Lichtstrahl auch, ein Produkt unseres Denkapparates.
Logik daraus: keine Wellen, kein Strahl.
Ich sehs ungefähr so.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang.
Um Licht zu erzeugen, beispiel Laser, ist ein(ev. viele) Resonnzkörper notwendig.
Die Farbe, also die Frequenz, bestimmt die Eigenfrequenz des Resonanzkörpers.
Ohne einen solchen gäbs nur Wärmebewegung.
Die Resonanz ist der -Auswähler- für die Frequenz, beim Laser der Farbe.
Da beim Laser mehrere Resonanzen (die Eigenschwingungen des verwendten Materials) auftreten können ist ein Auswahlvorgang notwendig.
Dies geschieht in der "Spiegelkammer".
Ihre Länge bestimmt die Frequenz die bevorzugt, akkumuliert, und letztendlich als "Laserstrahl"
die Kammer verlässt.
Die Kammer verlässt eine longitudinal wirkende "Welle".
Diese "Welle" ist ein Druckunterschied der im Rhytmus der Frequenz/Farbe, seine Richtung ändert.
Zur Illustration eine einzige "Welle", eine Sinusschwingung.
Die ansteigende -Halbwelle- verursacht eine steigende Druckerhöhung nach vorne, ab dem Scheitelwert gehts mit geringerer -Kraft- weiter.
Im Nulldurchgang wechselt die Richtung, es geht ab hier in den Laserresonantor hinein.
Eine Schwingung ist vollbracht, die nächste reiht sich nahtlos an.
Immer hin und her, immer longitudinal.
Es sind also nur Druckschwankungen, eine Welle ist da nicht dabei.
Diese Druckschwankungen werden im Trägermedium weitergeleitet.
Dieses Weiterleiten ist dann das was als Licht, als Welle, als Lichtstrahl bezeichnet wird.
Es existiert nicht mehr als die Druckschwankungen.
Es braucht nicht mehr beachtet werden weils nicht mehr gibt.
Um zu Verstehen
darf nicht mehr betrachtet werden, jedes Hineininterpretieren von irgendwas verhindert das Verstehen.
Es ist die faszinierende Eigenschaft des Trägermediums dass sich diese Druckwirkungen so extrem
-gebündelt- und so schnell ausbreiten.
Das weist auf extreme Eigenschaften des Trägermediums hin.
Dieses muss ungeheuer "Hart" sein, unter ungeheuerem "Druck" stehen.
Denn sonnst wär dieses Verhalten nicht möglich.
Materie ist dazu grundsätzlich viel zu weich.
Darum auch der Name -Trägersubstanz-
Das es einen Lichtstrahl niemals geben kann ist leicht nachvollziehbar.
man nehme einen Laser, erzeuge damit einen Strahl".
Nun hat man einen.
Ein Strahl geht also von der Quelle aus bis dahin wo er an irgendwas anstösst und verschwindet.
Jetzt die Überlegung:
Bewegt sich der Strahl von der Quelle zum Ziel, oder bewegt er sich nicht.
Trägt der Strahl das Licht huckepack hinüber oder dient er nur als Schnur an dem sich das Licht rüberhändelt.
Ist der Strahl solange vorhanden bis der Rest des Lichtes (Laser wird abgeschaltet) rübergerutscht ist, bzw. der Strahl es mitgenommen hat, oder ist es doch so dass der Strahl nur in unserem Denkapparat existiert.
Denn der Strahl ist nur dann sichtbar wenn das Laserlicht, die longitudinalen Druckschwankungen Materie treffen und diese in Resonanz versetzen, diese dann wiederum in alle Richtungen Licht aussendet.
Denn wenn dies nicht geschieht, z.B. an Rauchpartikeln, ist auch kein Lichtstrahl sichtbar.
Wir sehen also keinen Lichtstrahl, sondern Wirkungen die die vom Laser kommenden longitudinalen Druckschwankungen an im Wege stehender Materie anregen.
Gruss Kurt