Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 17:23 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:
Ernst hat Dir schon geantwortet, ich versuche nur es noch einfacher darzustellen:

Es kommt ja selten vor, daß wir auf Anhieb gleicher Meinung sind. :)

Ein kleiner Dissenz bleibt dennoch:

Zitat:
„Die von Bradley ist erwiesen. Da ist keine tatsächliche Veränderung des Lichwegs vorhanden, sogar im Teleskop fällt das Licht weiterhin senkrecht vom Himmel.“
Richtig!

Nur bedingt richtig, nämlich für das Bezugssystem Lichtquelle (bzw. Entstehungsort).
Im Bezugssystem "Bewegtes Teleskop" fällt das Licht nicht mehr senkrecht, sondern schräge.
Der Sterngucker am Teleskop kann nicht unterscheiden, ob das Objekt unbewegt schräge oben steht oder ob das Objekt bewegt senkrecht über ihm steht.


Liebe Grüße
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 18:11 
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Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Beiträge: 688
Wohnort: Niederbayern
Lieber Ernst,

Ernst hat geschrieben:
Nur bedingt richtig, nämlich für das Bezugssystem Lichtquelle (bzw. Entstehungsort).

Ist doch klar. Steht auch drunter bei mir. Ich bestätigte nur seine Aussage, der ursprüngliche Lichtweg bleibt unverändert auch im Teleskop. Aus Sicht des Teleskops, bzw. Sterngucker ergibt sich ein anderer Lichtweg = Aberration.

Liebe Grüße
Ljudmil


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 19:43 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Hallo Manuel,

nocheinPoet hat geschrieben:
.
..., Licht ist keine Longitudinalwelle,....


nun, da kommt von mir kein Widerspruch, das stimmt.
Wellen gibts keine.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang.
Zur Entstehung von Licht ist Materie notwendig.
Diese bestimmt mit ihrer Eigenresonanz die Farbe.
Diese resonanten Bewegungen der Einzelteile des Resonanzkörpers erzeugen im Trägermedium für Licht Druckschwankungen.
Diese werden in diesem Medium longitudinal weitergeleitet.
So wie es in Luft oder Wasser oder Eisen oder sonstwo auch geschieht.

-Sichtbar- also erkennbar, messbar, werden diese Druckschwankungen erst dann wenn Materie betroffen ist.
Und zwar Materie die auf diese Druckschwankungen reagieren, und besonders wenn sie dazu in Resonanz gehen, kann.
Dann ist Licht empfangen, vorher nicht.
Und das Ganze ist ein rein mechanischer Vorgang.
Ohne Geheimnisse, ohne Besonderheiten.
Eine simple Geschichte.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 19:44 
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Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Hallo Ernst und Ljudmil!

Danke für Eure aufklärenden Schilderungen. Jetzt habe ich es begriffen (Elektriker haben nun mal 'ne lange Leitung ;) ). Es ist von der "normalen" Aberration die Rede. Fb... hat mich deshalb verwirrt, weil er einen so großen Winkel gezeichnet hat (fast 40°) und ich stets den winzigen Winkel, der sich in der gegebenen Situation errechnet, im Auge hatte. Wieso hat fb... das nicht gleich gesagt, dass er die Aberration meint? In seiner Animation bewegt sich das Jupiter-Erde-System ja viel zu schnell im Verhältnis zur Lichtausbreitung. Aber jetzt ist das geklärt und ich bin beruhigt!
Wir haben die Messbasis völlig richtig ausgerichtet bzw. zum richtigen Zeitpunkt gemessen. Warum das so ist, werde ich in meinem nächsten Beitrag erklären.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 19:48 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Harald Maurer,

Prima. Und auch Ernst und scharo sind sich mal einer Meinung.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 20:17 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Hallo Harald,
interessannter Link.

Harald Maurer hat geschrieben:


Wenn du einen eigenen Faden aufmachst reden wir über diesen Link.
Es gibt dabei viel zu bereden, es würde hier nicht unbedingt dazupassen.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 20:50 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lieber Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:
Wir haben die Messbasis völlig richtig ausgerichtet bzw. zum richtigen Zeitpunkt gemessen. Warum das so ist, werde ich in meinem nächsten Beitrag erklären.

Wenn Ihr die Meßbasis tatsächlich senkrecht zur Wellennormalen ausgerichtet habt, dann meßt Ihr im Falle eines Ätherwindes tatsächlich Laufzeitdifferenzen und könnt die Geschwindigkeit des Ätherwindes ermitteln. Nur dann steht die Meßbasis zur Sichtachse geneigt. Und daher ist die gemessene Laufzeitdifferenz auch mittels SRT oder Emitter erklärbar.
Oder habt ihr ein Instrument zur Quadratur dieses Kreises. ;)

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 20:55 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Harald Maurer hat geschrieben:
Hallo Ernst und Ljudmil!

Danke für Eure aufklärenden Schilderungen. Jetzt habe ich es begriffen (Elektriker haben nun mal 'ne lange Leitung ;) ). Es ist von der "normalen" Aberration die Rede. Fb... hat mich deshalb verwirrt, weil er einen so großen Winkel gezeichnet hat (fast 40°) und ich stets den winzigen Winkel, der sich in der gegebenen Situation errechnet, im Auge hatte. Wieso hat fb... das nicht gleich gesagt, dass er die Aberration meint? In seiner Animation bewegt sich das Jupiter-Erde-System ja viel zu schnell im Verhältnis zur Lichtausbreitung. Aber jetzt ist das geklärt und ich bin beruhigt!
Wir haben die Messbasis völlig richtig ausgerichtet bzw. zum richtigen Zeitpunkt gemessen. Warum das so ist, werde ich in meinem nächsten Beitrag erklären.

Grüße
Harald Maurer


Wenn sich Quelle (Jupiter) und Beobachter (Erde) mit gleicher gleichförmiger Geschwindigkeit und gleicher Richtung im Äther bewegen, zueinander also keine Relativbewegung ausführen, gibt es keine Aberration aber in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit eine Verdrehung des Wellenvektors. Und das der Effekt nur klein ist, habe ich bereits zu Beginn der Diskussion angeführt: der Verdrehwinkel des Wellenvektors ist etwa ein 1/1000 Radiant. Aberration gibt es nur, wenn sich Jupiter relativ zur Erde bewegt bzw. umgekehrt (das macht mit in der Äthertheorie einen Unterschied).

Und ja, ihr habt die Messbasis richtig ausgerichtet, allerdings kommen dann die Radiosignale nicht gleichzeitig bei den Messstationen an, weil die Laufzeiten aufgrund der unterschiedlichen Distanzen der Radiowellen auf ihrem Weg vom Jupiter zur Erde nicht gleichzeitig ankommen. Das hebt die unterschiedlichen Laufzeiten zwischen den Messstationen wieder auf. Das allerdings nur, wenn man die Äthertheorie zugrunde legt. Das habe ich ganz zu Beginn in meiner Rechnung dargestellt. Dadurch lässt sich bei der Messung nicht zwischen SRT und Äthertheorie unterscheiden, da mit beiden Thorien das gleiche Messergebnis vorhergesagt wird (in erster Ordnung von v/c).


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 21:09 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Wenn sich Quelle (Jupiter) und Beobachter (Erde) mit gleicher gleichförmiger Geschwindigkeit und gleicher Richtung im Äther bewegen, zueinander also keine Relativbewegung ausführen, gibt es keine Aberration aber in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit eine Verdrehung des Wellenvektors.

Es handelt sich prinzipiell um Aberration. Leicht zu erkennen, wenn man nur eine Sphäre betrachtet. Ob nach der Geburt der Sphäre der Jupiter mit der Erde gemeinsam wandert oder nicht, spielt keine Rolle. Bewegt sich die Erde relativ zum Jupiter (Bild links), dann ist der Aberrationswinkel zeitabhängig. Bewegen sich beide gemeinsam, daß ist der Aberrationswinkel konstant. Das ist der einzige Unterschied in diesem vergleichbaren Mechanismus.
Aber da sich nun alle über den Mechanismus einig sind, spielen Bezeichnungen eine untergeordnete Rolle.
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Di 25. Mai 2010, 21:29 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Wenn sich Quelle (Jupiter) und Beobachter (Erde) mit gleicher gleichförmiger Geschwindigkeit und gleicher Richtung im Äther bewegen, zueinander also keine Relativbewegung ausführen, gibt es keine Aberration aber in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit eine Verdrehung des Wellenvektors.


Jetzt haben Ernst und Ljudmil soeben erklärt, es handle sich um Aberration - und nun sagst Du plötzlich, es gäbe keine Aberration. Sondern eine Verdrehung des Wellenvektors. Was denn jetzt? Aus der Geschwindigkeit des Äthers in Bezug zur Lichtgeschwindigkeit gibt es keine Aberration? Also haben Ernst und Ljudmil Dich doch falsch verstanden? Und mich falsch belehrt? Tja, da soll sich einer mal auskennen ... :?

Wenn der Wellenvektor verdreht ist, dann kennt man doch den Winkel genau. Man kennt doch alles ganz genau. Astronomen wissen doch ganz genau, wo der Jupiter tatsächlich steht und wo er erscheint, nicht wahr? Kann man doch berechnen. Ich habe ja angekündigt, zu erklären, wieso wir die Messbasis richtig ausgerichtet haben. Und schon beeilt man sich, zu versichern, das könne nicht sein. Geduld, meine Herren!

Aber die Sache mit der Aberration, die ist schon sehr kritisch. Ernst und Ljudmil sagen ja, Du sagst Nein und was anderes. Also ich würde sagen, wenn das Licht mit c auf die bewegte Messbasis knallt, muss es eine Aberration geben. Denn durch die beiden Geschwindigkeiten ergibt sich eine Veränderung der Impulsrichtung bei der Absorption bzw. eine Verdrehung der Sichtachse. Eine ganz normale Aberration eben. Und zwar deshalb, weil die Sphären des Jupiter jeweils im Äther quasi hängenbleiben (eine nach der anderen) und jede einzelne deshalb sehr wohl eine Relativbewegung zur Messbasis hat. Sie werden ja quasi vom Ätherwind von der Messbasis weggezogen.

Laut Ernst und Jupiter müsste Deine senkrechte Photonenrichtung (runter ins Fernrohr) die Sichtachse sein. Oder nicht? Oder ist es der Wellenvektor? Aber der muss doch verdreht sein, weil er auf den Emissionsort bzw. die Mittelpunkte der Sphären zeigt. Oder sehe ich das falsch?

Jetzt habe ich mich schon gefreut über die Einigkeit, und nun bin ich wieder irritiert, um nicht zu sagen "aberriert" :? Aberration oder Verdrehung des Wellenvektors? Was trifft nun zu?

Grüße
Harald Maurer


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